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Bundesstadt Bonn

Radschnellweg: Land und Stadt verständigen sich auf weiteres Vorgehen

Oberbürgermeister Ashok Sridharan, Bonns Stadtbaurat Helmut Wiesner und der Wirtschaftsförderer des Rhein-Sieg-Kreises, Dr. Hermann Tengler, haben am Donnerstag, 12. Dezember 2019, in Düsseldorf mit Hendrik Wüst MdL, Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, über einen möglichen Radschnellweg entlang der A 565 gesprochen.

Damit noch mehr Pendler vom Auto auf das Fahrrad umsteigen, sind zwischen Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis mehr leistungsfähige und schnell befahrbare Radwegeverbindungen notwendig. Seit einiger Zeit werden deshalb spezielle RadPendlerRouten in der Region geplant. Auf der zentralen Ost-West-Achse sollte eine leistungsfähige Radwegeverbindung angelegt werden.

Im Gespräch bestand Einigkeit darüber, dass ein Radschnellweg aus Richtung Meckenheim/Rheinbach über Endenich nach Bonn und weiter über die Nordbrücke nach Troisdorf bzw. Niederkassel geführt werden soll. 

Eine nähere Betrachtung des städtischen Abschnittes mit Parallelführung zur Autobahn hat allerdings ergeben, dass sich die Umsetzung eines Radschnellweges schon aufgrund des hohen finanziellen Aufwandes für Rampen, Brücken- oder Tunnelbauwerke vor allem auch im Autobahnkreuz Bonn Nord mit großer Wahrscheinlichkeit nicht wirtschaftlich darstellen lässt. Darüber hinaus ist deutlich geworden, welch großer planerischer Aufwand für diese Radschnellverbindung durch Bonn noch zu leisten ist. Eine integrierte Planung (Radschnellweg und Autobahn) würde zu deutlichen Verzögerungen beim Baubeginn des dringend erneuerungsbedürftigen Tausendfüßlers führen. 

Vor diesem Hintergrund soll für die Verknüpfung der beiden auf Bonn zulaufenden Teilstrecken eine Alternativroute innerhalb der Stadt Bonn gesucht werden. Wenn die Suche erfolgreich abgeschlossen ist und die gewünschte Radwegeverbindung als Radschnellweg des Landes anerkannt werden kann, schlägt Minister Wüst der Stadt den Abschluss einer Planungsvereinbarung vor, über die die Stadt in die Lage versetzt wird, die vor allem innerhalb Bonns anspruchsvolle Planung in eigener Zuständigkeit durchführen zu können. Die Stadt strebt an, dass das Projekt von Seiten des Landes als Radschnellweg anerkannt wird. Für das Projekt wird eine großzügige Förderung für Planung und Bau in Aussicht gestellt. Über das weitere Vorgehen sollen weitere Gespräche auf Fachebene geführt werden.

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