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Bundesstadt Bonn

„Freiwilliges Engagement verdient Würdigung und Anerkennung“

OB Ashok Sridharan und Sozialamtsleiterin Gitte Sturm danken beim Empfang zum Tag des Ehrenamtes im Alten Rathaus Bonnerinnen und Bonnern für ihren langjährigen Einsatz und überreichen die Ehrenamtskarten NRW. Die Engagement-Galerie wächst um weitere drei Motive.

Ganz im Zeichen des Dankes für ehrenamtliches Engagement stand das Alte Rathaus am Mittwochabend, 4. Dezember 2019. Oberbürgermeister Ashok Sridharan und Gitte Sturm, Leiterin des Amtes für Soziales und Wohnen, überreichten Ehrenamtskarten NRW an besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger – darunter war auch die Ehrenamtskarte mit der Nummer 2000. Zudem dankte der Oberbürgermeister allen Unternehmen und Einrichtungen, die - teilweise bereits seit 2009 – attraktive Vergünstigungen und Sonderaktionen für Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte NRW ermöglichen.

Der 5. Dezember ist international der Tag des Ehrenamtes und diente auch in diesem Jahr wieder als Anlass, einen Empfang für Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte NRW und die persönliche Übergabe auszurichten. OB Sridharan: „Freiwillige sind in unserer Stadt in ganz vielen Bereichen tätig: beispielsweise im Sport- und Kulturbereich, in der Begleitung und Betreuung, im Bildungs- und Rettungswesen, in der Kirche und in der Nachbarschaft, in den Bereichen Integration und Inklusion. Diese unzähligen geleisteten Stunden sind von allergrößtem Wert für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und eine gute Kultur des Miteinanders. Ich freue mich besonders darüber, dass das Engagement tatsächlich von Jung bis Alt erbracht wird und von vielen Freiwilligen unterschiedlicher Nationalitäten. Sie tragen entscheidend dazu bei, dass sich die Menschen bei uns wohlfühlen und Bonn als lebendiger und attraktiver Ort wahrgenommen wird. Freiwilliges Engagement verdient Würdigung und Anerkennung - ich danke allen Freiwilligen ganz herzlich für ihren Einsatz!“

Ehrenamtskarte NRW: Ein kleines Dankeschön für alle, die sich für andere einsetzen

Die Ehrenamtskarte NRW ist ein Zeichen der Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements und ein kleines Dankeschön für alle, die sich in ihrer Freizeit in besonderem Maße für andere einsetzen. Landesweit kann man mittlerweile in mehr als 260 Kreisen und Kommunen rund 4.500 Vergünstigungen mit der Karte in Anspruch nehmen - dazu gibt es immer wieder Sonderaktionen. Wer die Karte hat, kann zum Beispiel verschiedene Museen, Kinos oder VHS-Kurse zum reduzierten Preis besuchen. 

Eine Ehrenamtskarte kann erhalten, wer sich seit mindestens zwei Jahren, im Minimum fünf Stunden pro Woche oder 250 Stunden jährlich, ohne Vergütung in Bonn engagiert. Hierfür reicht man ein entsprechendes Formular ein. Die Organisation oder Einrichtung, bei der das Ehrenamt ausgeübt wird, muss die Angaben bestätigen.

Weitere Informationen gibt es bei der Stadtverwaltung Bonn unter der Nummer 0228 - 77 48 31 sowie unter  www.bonn.de/ehrenamtskarte und auf der Seite des Landes NRW  https://www.engagiert-in-nrw.de. Auf den Internetseiten ist auch das Online-Formular hinterlegt.

Engagement-Galerie bekommt drei neue Motive

Beim Empfang konnte außerdem die Engagement-Galerie besichtigt werden. In dieser Galerie werden ausgesuchte Helferinnen und Helfer, ihre Motivation und ihre jeweilige Einsatzstelle in Form eines Plakats kurz vorgestellt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden drei neue Motive der Engagement-Galerie präsentiert. Ein Motiv des Weltladen repräsentiert das Thema Fairer Handel, ein Porträt der  Präsidentin des Festausschusses Bonner Karneval, Marlies Stockhorst, steht für das Engagement im Karneval und das Bild der Initiative „Radeln ohne Alter“ zeigt, dass es Spaß macht, ältere Menschen mit der Rikscha zu schönen Zielen zu fahren.

Menschen, die noch ein freiwilliges Engagement suchen, können sich an die Freiwilligenagentur Bonn wenden und sich kostenlos und unverbindlich beraten lassen: telefonisch unter 0228 – 77 48 48 oder per E-Mail unter  freiwilligenagenturbonnde. Möglich sind regelmäßige Engagements, aber auch sporadische Einsätze.  „Schnupperbesuche“ bei der Einsatzstelle sind in der Regel möglich.

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Bildnachweise

  • Bundesstadt Bonn, Foto: Cynthia Rühmekorf
  • Staatskanzlei des Landes NRW
  • Cynthia Rühmekorf/Bundesstadt Bonn
  • Bundesstadt Bonn
  • Cynthia Rühmekorf/Bundesstadt Bonn

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