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Bundesstadt Bonn

25 Jahre Projektpartnerschaft Bonn - Minsk

BN - Bonns älteste Projektpartnerschaft feiert "Silberhochzeit": Die Beziehung zur weißrussischen Hauptstadt Minsk waren Vorbild für weitere Projektpartnerschaften, die Bonn vor allem mit Städten in Schwellen- und Entwicklungsländern eingegangen ist. Die Jubiläumsfeier anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Partnerschaft, zu der auch eine Delegation aus Minsk nach Bonn reist, findet am Freitag, 28. September 2018, um 18 Uhr im Alten Rathaus, Markt, statt.

Im Zentrum der Feier steht eine Paneldiskussion mit dem Titel „Rückblick, Status, Ausblick – Partnerschaft Bonn-Minsk im Wandel der Zeit“. Daran beteiligen sich der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn, Dr. Hubertus Hille, der Wissenschafts- und Kulturdezernent der Stadt Bonn, Martin Schumacher, die Geschäftsführerin des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks in Dortmund, Dr. Astrid Sahm, sowie die Geschäftsführerin des Minsk-Clubs, Dr. Maria Hohn-Berghorn.

Dr. Jens Kreuter, Geschäftsführer von Engagement Global, beleuchtet in einem Vortrag die Rolle von Städtepartnerschaften früher und heute. Grußworte sprechen Oberbürgermeister Ashok Sridharan, der Botschafter der Republik Belarus, Denis Sidorenko, sowie der stellvertretende Vorsitzende des Exekutivkomitees der Stadt Minsk, Siarhei Khilman.

Fachlicher Austausch und Begegnungen von Menschen

Im Mittelpunkt der Partnerschaft, die vom Amt für Internationales und Globale Nachhaltigkeit der Stadt Bonn betreut wird, standen von Beginn an der fachliche Austausch und gemeinsame Projekte. Bis heute gab es Hunderte von Begegnungen und Delegationsbesuchen in verschiedenen Themenfeldern. So nahmen weit mehr als 1000 Künstlerinnen und Künstler aus beiden Städten bislang an Austauschprojekten teil. Ein reger Jugend- und Jugendfachkräfteaustausch ging mit den kulturellen Veranstaltungen einher. Auch zwei Bonner Schulen pflegen Partnerschaften mit Lehranstalten in Minsk. Auf bürgerschaftlicher Ebene fördert zudem der Minsk-Club die freundschaftlichen Beziehungen, unterstützt die Projektpartnerschaft und organisiert auch eigene Programme.

Unter dem Eindruck der Menschenrechtssituation in Belarus beschloss der Rat der Stadt Bonn 2011, die offiziellen Kontakte zwischen Bonn und Minsk ruhen zu lassen. Zugleich sprach er sich aber ausdrücklich für die Stärkung der zivilgesellschaftlichen Beziehungen und Begegnungen aus. Seit der Aufhebung dieses Beschlusses 2017 gibt es auch wieder Beziehungen auf offizieller Ebene.

So nahm 2018 erstmals eine Delegation aus Bonn an der Nachhaltigkeitskonferenz in Minsk teil. Zudem war Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller im Juni bei der Einweihung der Gedenkstätte für die Opfer der NS-Diktatur in Maly Trostenez zu Gast. Der heute zu Minsk gehörende Ort war während des Zweiten Weltkriegs die größte NS-Vernichtungsstätte auf dem Gebiet des heutigen Belarus.

Weitere Informationen zu den Bonner Projektpartnerschaften unter  www.bonn.de/projektpartnerschaften.

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