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Bundesstadt Bonn

Ein Garten für alle zum Spielen, Entspannen und Pflanzen

Das Amt für Stadtgrün hat das Außengelände der beliebten Jugendeinrichtung aufgewertet und neu gestaltet. Dabei handelt es sich um einen weiteren wichtigen Baustein des Förderprogramms Soziale Stadt Neu-Tannenbusch. Kinder und Jugendliche feierten mit Nachbarn und Gästen ein großes Garteneröffnungsfest.

BN – Wie sieht der Garten aus, in dem sich Kinder und Jugendliche wohl fühlen? Hängematten an Palmen sind dabei, ein Planschbecken zum Erfrischen an heißen Tagen, natürlich ein Spielfeld zum Bolzen und Basketball spielen, aber auch genügend Ecken zum „Chillen“ und Quatschen. Genauso ein Garten entstand jetzt in Tannenbusch am Jugendhaus Brücke. In rund acht Monaten Bauzeit hatte das Amt für Stadtgrün das in die Jahre gekommene Außengelände erweitert, aufgewertet und neu gestaltet. Am Samstag, 22. September 2018, feierten Kinder und Jugendliche mit dem Team der Einrichtung sowie Gästen aus Verwaltung und Nachbarschaft das große Garteneröffnungsfest.

Garten erweitert das pädagogische Konzept

Jugendamtsleiter Udo Stein und Wolfgang Bitter, Leiter des Jugendhauses, begrüßten die Besucherinnen und Besucher. „Mit diesem schönen, neuen Außengelände bieten sich für unsere jungen Besucherinnen und Besucher ganz neue Möglichkeiten und Erfahrungen“, sagte Stein. So gehören zum Beispiel Gärtner-Ecken zum neuen Gelände. „Hier werden wir mit den Kindern eine Kräuterspirale bauen und Obststräucher pflanzen“, berichtet Bitter. So könnten die Mädchen und Jungen erleben, wie Kräuter und Obst gepflegt, geerntet und zum Kochen verwendet werden – für manche jungen Besucherinnen und Besucher neue Erfahrungen. So trägt das neue Außengelände wertvoll zum pädagogischen Konzept bei.

Vorausgegangen war der Neugestaltung wieder eine intensive Beteiligung der Kinder und Jugendlichen. Viele der Wünsche sind nun wahr geworden. An erster Stelle dabei: das Kleinspielfeld. Aber auch über ein Trampolin, eine neue Pergola am Grillplatz, Naturstein-Sitzmöglichkeiten und schöne „Chill-Ecken“ zum Entspannen können sich die jungen Gäste jetzt freuen. Noch einen positiven Nebeneffekt hat Bitter beobachtet: „Wir werden jetzt viel deutlicher und positiver von außen wahrgenommen. Viele Passanten sind neugierig und schauen einfach mal bei uns rein.“

Neues Außengelände ist für viele Kinder und Jugendliche Gartenersatz

Das Jugendhaus Brücke spielt in Tannenbusch als öffentliche Einrichtung für viele junge Menschen eine wichtige Rolle. Täglich besuchen rund 150 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 21 Jahren das Haus. Das neue Außengelände ist ein weiterer wichtiger Baustein des Förderprogramms Soziale Stadt Neu-Tannenbusch. Denn für viele Kinder und Jugendliche des Stadtteils mit einem großen Anteil an Geschosswohnungsbau ist der Aufenthalt in der grünen Oase des Jugendzentrums der Ersatz für den meist nicht vorhandenen eigenen Garten.

Das Jugendhaus Brücke folgt dem Konzept der offenen Kinder- und Jugendarbeit und richtet sich mit seinen Angeboten an die Bedürfnisse der jungen Besucherinnen und Besucher. Fünf hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten dort – drei Sozialpädagogen bzw. Sozialarbeiter, eine Erzieherin sowie ein Mitarbeiter im haustechnischen Dienst. Unterstützung erhalten sie durch Honorarkräfte und jugendliche Coaches, die beispielsweise Tanz- und Sportangebote machen. Das Haus ist das ganze Jahr geöffnet, mit Ausnahme einer kurzen Schließzeit zwischen Weihnachten und Neujahr.

Baustein des Projekts „Soziale Stadt Neu-Tannenbusch“

Die Neugestaltung des Außengeländes  ist Teil des Projektes „Soziale Stadt Neu-Tannenbusch“ und wurde zu 70 Prozent aus Bundesmitteln und Mitteln des Landes NRW gefördert. Abgeschlossen ist der Entwicklungsprozess für Tannenbusch damit  noch nicht. Weitere Projekte zur Verbesserung der Lebenssituation im Quartier sind in den nächsten Jahren geplant.

In den Vorjahren wurden insbesondere in zentraler Lage zahlreiche bauliche Maßnahmen umgesetzt. Alle öffentlichen Spielplätze wurden saniert. Die Riesengebirgsstraße wurde umgestaltet und mit bespielbaren Elementen versehen. Als Leuchtturmprojekt wurde die Spiel- und Sportfläche auf dem KBE-Dreieck neu gestaltet und das dortige Spielhaus durch einen Neubau ersetzt. Neben Baumaßnahmen im öffentlichen Raum erfolgten auch umfangreiche private Investitionen. Abgerissen und neu errichtet wurden unter anderem ein Studentenwohnheim und das Einkaufszentrum an der Oppelner Straße. Eine abwechslungsreiche neue Wohnbebauung auf dem Gelände des ehemaligen Möbel-Boss-Hauses entsteht im nächsten Jahr.

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  • Giacomo Zucca / Bundesstadt Bonn

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