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Bundesstadt Bonn

Lebhafter deutsch-französischer Austausch über Europas Zukunft

BN - Schülerinnen und Schüler aus Bonn, Lille und Lyon diskutierten am Donnerstag, 15. November 2018, im Kunstmuseum Bonn leidenschaftlich mit einem hochkarätig besetzten Podium. Im Fokus standen die Themen Umwelt, Migration, Medien, Berufsausbildung und das deutsch-französische Verhältnis. Tagsüber hatten sich die Jugendlichen im Gustav-Stresemann-Institut (GSI) miteinander auf die Diskussion vorbereitet.

„Es lebe Bonn, es lebe Deutschland, es lebe die deutsch-französische Freundschaft“, rief einst Präsident Charles de Gaulle von der Treppe des Bonner Rathauses rund 35.000 Bonnerinnen und Bonner zu. Dass die Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich in der Tat einzigartig ist, erlebten rund 200 Gäste bei einer Diskussionsveranstaltung zur Zukunft Europas im Bonner Kunstmuseum.

Schülerinnen und Schüler des Bonner Friedrich-Ebert-Gymnasiums, ihrer französischen Partnerschule aus Lyon und einer Schule aus Lille in der Partnerregion des Landes NRW, waren tagsüber im Gustav-Stresemann-Institut zusammengekommen, um sich gemeinsam mit den deutsch-französischen Beziehungen und deren Bedeutung für die Zukunft Europas auseinanderzusetzen. Es galt die Frage zu betrachten, ob Deutschland und Frankreich 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg erneut Motor Europas sein könnten.

Am Abend hatten die jungen Menschen die Möglichkeit, ihre über Tag erarbeiteten Vorstellungen und Fragen zur Zukunft Europas mit einem hochkarätig besetzen Podium im Kunstmuseum Bonn zu diskutieren. Hier setzte nach der Begrüßung durch Bürgermeister Reinhard Limbach zunächst die Chefredakteurin der Deutschen Welle, Ines Pohl, Impulse für eine europäische Zukunft. Anschließend waren die Schülerinnen und Schüler an der Reihe: Schlag auf Schlag stellten sie dem deutsch-französisch besetzten Podium ihre Fragen. Mirko Drotschmann, bekannt als Youtuber MrWissen2Go, moderierte die Diskussion zwischen den Jugendlichen und Richard Kühnel, Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland, Hans Stein, Leiter der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union, Christophe Arend, Vorsitzender der deutsch-französischen Freundschaftsgruppe der Assemblée Nationale, und Dr. Olivia Berkeley-Christmann, Generalkonsulin und Leiterin des Institut français de Rhénanie du Nord-Westphalie.

Den Abschluss der in Kooperation zwischen der Stadt Bonn, dem GSI, der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Bonn, dem Institut français und der Willi-Eichler-Akademie mit Unterstützung durch die Bundeszentrale für politische Bildung durchgeführten Veranstaltung bildeten das Statement der Jugendbotschafterin des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) und des Direktors und Vorstands des GSI, Dr. Ansgar Burghof, die noch einmal auf die Bedeutung Europas für die Gesellschaft aber auch für jeden Einzelnen abstellten und zum Engagement und Einsatz für die Demokratie aufforderten.

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Bildnachweise

  • Foto: Iris Zorn/Bundesstadt Bonn
  • Giacomo Zucca / Bundesstadt Bonn
  • Bundesstadt Bonn
  • Mirecourt

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