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Bundesstadt Bonn

BERICHT AUS BONN/KULTUR - Theater Bonn startet Festival "100 Jahre November-Revolution"

Bonn - Im Juni 2018 dreht sich im Schauspiel des Theaters Bonn alles um Rosa Luxemburg, die Ikone der deutschen Arbeiterbewegung. Neben der Wiederaufnahme von "Karl und Rosa" stehen ein multimediales Projekt in der Werkstatt, eine Ausstellung und Gesprächsformate anlässlich des Festivals "100 Jahre November-Revolution" von Freitag, 1. Juni 2018, bis Samstag, 30. Juni 2018, auf dem Programm.

Mit der Produktion „Karl und Rosa“, nach dem Roman von Alfred Döblin, startet das Theaterprogramm am Donnerstag, 7. Juni 2018, in den Kammerspielen, Am Michaelshof 9. Eine weitere Vorstellung wird es am Sonntag, 24. Juni 2018, geben. 2013 eröffnete die Inszenierung von Alice Buddeberg, die nun in aktualisierter, gekürzter Version wieder erscheint, die Direktion von Nicola Bramkamp.

In Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung wird das gewohnte Format der Stückeinführung zu „Karl und Rosa“ am Donnerstag, 7. Juni 2018, um 18.30 Uhr im Foyer der Kammerspiele erweitert. Vor der Vorstellung geben Regisseurin Alice Buddeberg, Schauspieldirektorin Nicola Bramkamp und Historikerin Dr. Gisela Notz Einblick in die Inszenierungsarbeit und den politischen Kontext.

„Es geht um eine starke Frau und es geht darum, auf politische Missstände aufmerksam zu machen. 100 Jahre nach der November-Revolution überprüfen wir mit diesem Stück anhand der Vergangenheit erneut unsere Gegenwart, und das ist für mich das, was Theater auszeichnet“, erklärt Nicola Bramkamp.

Das multimediale Projekt „Eure Ordnung ist auf Sand gebaut“ wird am Dienstag, 12. Juni 2018, und am Samstag, 23. Juni 2018, jeweils um 20 Uhr, in der Werkstatt, Rheingasse 1, auf die Bühne kommen. In ihrer Arbeit gehen die Regieassistenten Julie Grothgar, Emmanuel Tandler und Frederik Werth dem Mythos Rosa Luxemburg auf den Grund und verfolgen eine Spur der Revolution bis in die Gegenwart.

Als Abrundung des Programms bieten die beiden Theologen Johannes Sabel und Axel von Dobbeler am Sonntag, 24. Juni 2018, im Foyer der Kammerspiele, Am Michaelshof 9, ein moderiertes Publikumsgespräch im Anschluss an die letzte Vorstellung von „Karl und Rosa“ an. Hier haben die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit sich über die Inszenierung und damit verbundene Themen und Fragestellungen auszutauschen.

Über die gesamte Festivaldauer wird die Ausstellung „Rosa Luxemburg – Ein Leben für die sozialistische Idee“ im Foyer der Kammerspiele, Am Michaelshof 9, gezeigt. In historischen Fotos, Briefzitaten, Werkauszügen und Dokumenten der internationalen Arbeiterbewegung wird die Revolutionärin lebendig. Zusammengestellt hat die Schau die Rosa-Luxemburg-Stiftung. Weitere Informationen gibt es unter www.theater-bonn.de.

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Bildnachweise

  • Grafik Theater Bonn
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  • Bonner Theaternacht
  • Thilo Beu/Theater Bonn

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