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Bundesstadt Bonn

Einweihung der Kita Mörikestraße: "Jeder Euro, der in unsere Kinder investiert wird, ist gut angelegtes Geld"

70 Mädchen und Jungen von vier Monaten bis zum Vorschulalter werden in der Einrichtung in Dransdorf betreut. Das Gebäude wurde nach dem Bonner Modell in Kfw-Effizienzhaus 55-Standard und barrierefrei gebaut.

BN – Der Einzug war bereits im März, jetzt folgte die offizielle Einweihung der neuen Kindertagesstätte an der Mörikestraße. Gemeinsam mit den Kindern, Eltern und dem Kita-Team sowie Gästen aus Verwaltung und Politik feierte die Bonner Bezirksbürgermeisterin Brigitta Poppe-Reiners am Freitag, 6. Juli 2018, die Fertigstellung des Neubaus in Dransdorf. Mit dabei hatte sie einen riesigen Schlüssel aus Backwerk, als Symbol für die Eröffnung der Einrichtung.

„Die Bundesstadt Bonn hat in den Neubau dieses Hauses viel Geld investiert - rund 2,56 Millionen Euro mit Außenanlagen und Einrichtung. An diesen Kosten haben sich Bund und Land mit Zuschüssen beteiligt. Es ist meine feste Überzeugung, dass jeder Euro, der in unsere Kinder investiert wird, gut angelegtes Geld ist, auch in Zeiten knapper, oder besser gesagt leerer Kassen“, so die Bonner Bezirksbürgermeisterin. Sie dankte den Teams des Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros, dem Städtischen Gebäudemanagement und dem Jugendamt sowie allen, die an Planung und Umsetzung des Projekts mitgewirkt haben.

Bau nach Bonner Modell

Der Bau erfolgte nach dem Bonner Modell und bietet auf zwei Etagen großzügige Kapazitäten für die Betreuung der Kinder. Die Kita-Leiterin Julia Durben und ihr Team von zehn qualifizierten Mitarbeiterinnen kümmern sich um das Wohl der insgesamt 70 Jungen und Mädchen. Betreut werden können in der neuen Einrichtung an der Mörikestraße 22 Kinder in zwei Gruppen von vier Monaten bis zwei Jahren und in zwei weiteren Gruppen 48 Kinder ab drei Jahren. Das pädagogische Konzept dieser Einrichtung ermöglicht den Kindern ein hohes Maß an Selbstbestimmung und Mitgestaltung. Sie können sich Funktionsbereiche, Bezugspersonen und Spielpartner selbst auswählen und werden von den pädagogischen Fachkräften aktiv in den Tagesablauf und die Planung von Angeboten und Projekten mit einbezogen.

Für alle vier Gruppen wurde das Drei-Raumkonzept mit Gruppen-, Neben- und Differenzierungsraum realisiert, darüber hinaus verfügt die Kita über einen großen Bewegungsraum und einen Spielflur im Erdgeschoss. Sämtliche Zugänge sind zudem barrierefrei, zur Einrichtung gehört eine behindertengerechte Toilette, und das Obergeschoss ist mit einem Aufzug barrierefrei erreichbar.

Der Kindergarten wurde nach dem „KfW-Effizienzhaus 55“- Standard gebaut. Im konkreten Fall heißt das, vor Ort kommen eine Luftwärmepumpe und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung zum Einsatz. Eingebaut wurde zudem eine Fußbodenheizung. Sie wird über eine Niedertemperaturheizung betrieben. Auf dem niedrigen Temperaturniveau kann Heizwärme wirtschaftlicher bereitgestellt werden. Baubeginn war im September 2017, die Bauzeit betrug rund eineinhalb Jahre.

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