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Bundesstadt Bonn

Dienstleistungszentrum wird personell verstärkt, Organisation wird angepasst

BN - Die Verwaltung hat das seit Mitte 2015 umorganisierte Dienstleistungszentrum (DLZ) einer Evaluation unterzogen. Dabei wurde insgesamt die Funktionsfähigkeit des neuen Systems bewertet. Das Ergebnis: Die Erwartungen, die mit der Einführung des neuen Systems verbunden waren, konnten noch nicht alle erfüllt werden. Aus den erkannten Fehlerpotentialen hat die Fachverwaltung verschiedene Anpassungen des Systems erarbeitet, die in den nächsten Monaten sukzessive umgesetzt werden sollen.

„Das DLZ muss optimiert werden“, sagte Oberbürgermeister Ashok Sridharan, der die Evaluation gemeinsam mit dem Leiter des Amtes Bürgerdienste, Günther Dick, und dem Leiter des Personal- und Organisationsamtes, Andreas Leinhaas, vorstellte. „Ich betone aber auch: Das DLZ ist aber besser als sein Ruf. Trotz berechtigter Kritik weiß ich aus vielen Gesprächen und positiven Zuschriften, dass die Kolleginnen und Kollegen dort hervorragende Arbeit leisten. Daher bin ich zuversichtlich, dass es uns mit einer noch notwendigen Personalverstärkung und den von mir in Auftrag gegebenen Konzepten gelingen wird, dauerhaft einen guten und wirtschaftlichen Service für die Bonnerinnen und Bonner anzubieten.“

Künftig gewährleistet werden müssen eine gute telefonische Erreichbarkeit des DLZ und angemessene Vorlaufzeiten für einen Termin, auch in Zeiten saisonaler Schwankungen und Bearbeitungsspitzen. Hierzu wurden im Rahmen der Evaluation verschiedene Vorschläge erarbeitet, wie z.B. die Ausweitung des sogenannten „One-Stop-Service“ (= Einheitssachbearbeitung) zu einem Team mit Springerfunktion.

Darüber hinaus wird die Verwaltung in den nächsten Monaten die Ausdehnung der Öffnungszeiten des DLZ sowie die Einrichtung eines mobilen Serviceangebotes für alle Stadtbezirke konzeptionell erarbeiten.

Die Dienstleistungstage in den Stadtbezirken Bad Godesberg, Beuel und Hardtberg bleiben weiterhin bestehen. Eine erneute Beurteilung soll erst erfolgen, wenn alle Maßnahmen erfolgreich umgesetzt sind. Hierbei spielt auch die Digitalisierung von Behördenleistungen eine bedeutende Rolle, sodass künftig immer mehr Behördengänge entfallen sollen. 

Für einen dauerhaft stabilen Betrieb des DLZ müssen derzeit noch vier Stellen im DLZ eingerichtet und besetzt werden. Das in 2015 angenommene Einsparpotential lag bei ca. 1,2 Mio. Euro pro Jahr. Es wurde zwischenzeitlich (inkl. der noch notwendigen Aufstockung) zu etwa 50 Prozent und damit ca. 600.000 Euro pro Jahr realisiert. Es handelt sich beim DLZ nach wie vor um das wirtschaftlichste und insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Haushaltslage auch um das angemessenste Modell.

Ein weiterer wichtiger Baustein zur Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden im DLZ ist die Aufenthaltsqualität. Daher wird in Kürze der Wartebereich deutlich vergrößert.

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