Inhalt anspringen

Schwelbrand im Kunstmuseum: Haus bleibt geöffnet - Geringer Sachschaden an der Elektroinstallation

BN - Ausgesprochen glimpflich ist ein Kabelbrand ausgegangen, der am Mittwoch, 20. Dezember 2017, in einer Zwischenwand der ersten Etage des Kunstmuseums Bonn ausgebrochen war. Ein Kurzschluss in einem Kondensator hatte vermutlich zu dem Schwelbrand geführt, der die automatische Brandmeldeanlage auslöste.

Die Bilanz am nächsten Tag: niemand ist zu Schaden gekommen, auch die Kunstwerke sind nicht in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Kunstmuseum Bonn bleibt geöffnet, lediglich die Ausstellung „Georg Herold“ ist bis zum 25. Dezember nicht zugänglich.

Der Brand war in einem Wandzwischenraum über einem der drei Räume der Wechselausstellung ausgebrochen. An den dort ausgestellten Kunstwerken von Georg Herold hat Chefrestauratorin Antje Janssen leicht erhöhte Verschmutzungen festgestellt, jedoch keinerlei Rußpartikel oder sonstige Schäden.

Als der Alarm ausgelöst wurde, lief alles nach Plan, stellte der Intendant des Kunstmuseums Bonn, Stephan Berg fest: „Während die Feuerwehr anrückte, wurde das Haus geräumt.“ Etwa 30 Besucherinnen und Besucher waren zu diesem Zeitpunkt im Kunstmuseum, außerdem 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in erster Linie Aufsichtspersonal.

Das Städtische Gebäudemanagement wird jetzt die Elektroarbeiten organisieren. Voraussichtlich wird es vorübergehend in den drei Räumen etwas dunkler sein als gewohnt, weil Beleuchtungskabel beschädigt sind.

Die Feuerwehr hatte den Schwelbrand mit Kohlenstoffdioxid bekämpft und die Räume mit Überdrucklüftern vom Rauch befreit. 27 Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren Uhr am Mittwochabend bis 19.30 Uhr im Einsatz.

 

Merken & teilen

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Bundesstadt Bonn
  • Tiefbauamt/Bundesstadt Bonn
  • Giacomo Zucca/Bundesstadt Bonn

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Seite Cookies verwendet. Mehr erfahren ...