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Pantheon zieht in die Halle Beuel, Kammerspiele in Bad Godesberg sollen erhalten werden

 

ib - Die Weichen für das künftige Domizil des „Pantheon“ und die Spielstätten des Theaters hat die gemeinsame Sitzung des Kulturausschusses und des Ausschusses für Finanzen und Beteiligungen am Dienstag (22.12.) gestellt. Das Kabarett soll ab Herbst 2016 in die Halle Beuel einziehen, die dem Kabarett im Rahmen eines Mietvertrages oder eines Erbpachtverhältnisses überlassen wird.

Nachdem eine Verlängerung des Mietvertrages für das Pantheon am bisherigen Standort im Bonn-Center über den Sommer 2016 hinaus nicht möglich ist, bemühen sich alle Beteiligten um eine Lösung für das beliebte und weit über Bonn hinaus bekannte Kabarett. Oberbürgermeister Ashok Sridharan: „Mit dieser Lösung könnte es gelingen, den Spielbetrieb des Schauspiels in den Kammerspielen in Bad Godesberg und der Oper in Bonn sicherzustellen. Damit gewinnen wir alle.“

Die Stadt wird mit dem Pantheon über die Konditionen einer Umgestaltung und Nutzung der Halle Beuel verhandeln, die Eckpunkte der Vereinbarung werden dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt. Diese Konditionen müssen so gestaltet sein, dass die finanziellen Belastungen, die der Stadt durch die notwendigen Investitionen für Herrichtung und Betrieb sowie Instandhaltung der Halle Beuel entstehen, vollständig durch die Miet- oder Pachteinnahmen des Vertragspartners  Pantheon refinanziert werden.

Zugleich wurde die Verwaltung beauftragt, eine Planung in Auftrag zu geben, auf deren Grundlage der Rat bis Juni 2016 über den Umfang der notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen für Oper und Kammerspiele beschließen kann, die ein Aufrechterhalten des Spielbetriebes ermöglichen.

Verbunden damit ist einerseits die Zusicherung, dass das Schauspiel in gleicher Qualität und Quantität über 2018 hinaus weitergeführt werden kann, andererseits sollen weitere Einsparmöglichkeiten identifiziert und umsetzt werden. Dazu gehören auch Effizienzsteigerungen bei der Ausstattung und Steigerung der Einnahmen.

 

 

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Bildnachweise

  • Beate Schwesig/Bundesstadt Bonn
  • Foto: Hans Jakob Heuser/Bundesstadt Bonn
  • Giacomo Zucca / Bundesstadt Bonn

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