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Bundesstadt Bonn

Newsletter Kultur Ausgabe 6/2024

• Neuigkeiten

Straßenideen für Bonn

Wohnstraßen können Aufenthaltsorte, Begegnungsflächen und Sozialraum für die Nachbarschaft sein. Die Stadtverwaltung bietet daher in diesem Sommer in Kooperation mit dem am Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V. angesiedelten „ARTpolis – Community Arts & Music Lab“ Informations-Workshops für Vereine, Organisationen, Anwohnende und Interessierte an. In den Workshops erhalten die Teilnehmenden Informationen über die Möglichkeiten zur Nutzung der eigenen Wohnstraße. Die ersten Termine sind am 22. Mai und 5. Juni. Aktuell fördert zudem das Bonner Innenstadt-Management mit dem „Verfügungsfonds“ gemeinwohlorientierte Projekte im Zentrum von Bonn zwischen Rhein, Autobahn und Reuterstraße. Mit dem Fonds werden Ideen zu den Themen Stärkung des Einzelhandels, Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel sowie Integration, Teilhabe und Begegnung unterstützt. 

 https://www.bonn.de/strassenideen (Öffnet in einem neuen Tab)

Studie „Sounds Like NRW“ veröffentlicht

Das PopBoard NRW hat mehrere Studien beauftragt, um das Musikökosystem in Nordrhein-Westfalen in seinen zahlreichen Facetten zu untersuchen.  Die Studie „Sounds Like NRW” ist Teil einer groß angelegten empirischen Untersuchung im Sinne einer Inventur des Pop-Standorts Nordrhein-Westfalen. Der nun vorliegende Bericht präsentiert die Ergebnisse zur Lage der Pop-Musiker*innen in Nordrhein-Westfalen und geht dabei systematisch und differenziert auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen von Pop-Musiker*innen ein. Die Studie analysiert unter anderem die Aktivitäten von Musiker*innen, ihre ökonomische und professionelle Situation, ihre Netzwerke, die Inanspruchnahmen von Förderungen sowie die Beurteilung des Standorts NRW für Popmusik-Musiker*innen. Auf Basis dieser Daten evaluiert der Bericht die Produktions-, Arbeits- und strukturellen Rahmenbedingungen von Pop-Musiker*innen in NRW.

 https://www.popboard.nrw/soundslikenrw/ (Öffnet in einem neuen Tab)

Startchancen-Programm

Nationale und internationale Studienergebnisse zeigen: In Deutschland hängt der Bildungserfolg immer noch von der sozialen Herkunft ab. Ein hoher Teil junger Menschen verlässt die Schule ohne die nötigen Kompetenzen für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Mit dem „Startchancen-Programm“ möchten Bund und Länder den Bildungserfolg von der sozialen Herkunft entkoppeln und für mehr Chancengerechtigkeit sorgen. Dabei geht es nicht nur um eine finanzielle Unterstützung des Bundes, sondern auch um systemische Veränderungen und eine Stärkung der Leistungsfähigkeit des Bildungswesens. Das Programm soll zum Schuljahr 2024/25 mit einer Laufzeit von zehn Jahren starten. Der Bund stellt für das Programm bis zu eine Milliarde Euro jährlich zusätzlich zur Verfügung. Die Länder beteiligen sich in gleichem Umfang. Damit werden insgesamt 20 Milliarden Euro über zehn Jahre investiert. Ziel ist es, dort zu unterstützen, wo die Herausforderungen am größten sind. Die Gelder werden deshalb bedarfsgerecht an Schulen mit einem hohen Anteil sozial benachteiligter Schülerinnen und Schüler verteilt. Etwa 4.000 Schulen in Deutschland sollen so zu Startchancen-Schulen werden. Die Auswahl der geförderten Schulen erfolgt durch das jeweilige Land. Ein besonderer Fokus der Unterstützung liegt auf der Stärkung der Grundkompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Ziel ist, die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die die Mindeststandards in Mathematik und Deutsch verfehlen, bis zum Ende der Programmlaufzeit an den Startchancen-Schulen zu halbieren. Gegenstand der Unterstützung ist außerdem die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler. Das Programm soll die jungen Menschen dabei unterstützen, die nötigen Zukunftskompetenzen zu erwerben, wie die Befähigung zur demokratischen Teilhabe.

 https://www.bmbf.de/bmbf/de/bildung/startchancen/startchancen-programm.html (Öffnet in einem neuen Tab)

• Preise

APPLAUS-Award

Mit dem Programmpreis „APPLAUS“ ehrt die Kulturstaatsministerin Konzertprogramme unabhängiger Musikclubs sowie Veranstaltungsreihen aus allen Bereichen von Popularmusik und Jazz. Jährlich stellt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) Preisgelder in Höhe von rund 2 Millionen Euro zur Verfügung, womit der APPLAUS einer der höchstdotierten Bundeskulturpreise ist. Der APPLAUS-Award wird in sechs Kategorien mit Preisgeldern von bis zu 50.000 Euro verliehen. Bewerben können sich Betreiber*innen von Livemusikspielstätten sowie regionale Veranstalter*innen – ausgezeichnet wird jeweils das Vorjahr. Bewerbungen können noch bis 23. Mai 2024, 18 Uhr (Ausschlussfrist) eingereicht werden.

 https://applaus-award.de/ (Öffnet in einem neuen Tab)

Dieter Baacke Preis

Mit dem Dieter Baacke Preis zeichnen die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) beispielhafte Projekte der Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit aus. Ziel ist, herausragende medienpädagogische Projekte und Methoden zu würdigen und bekannt zu machen, die Kindern, Jugendlichen und Familien einen kreativen, kritischen Umgang mit Medien vermitteln und ihre Medienkompetenz fördern. Ausgezeichnet werden herausragende außerschulische Projekte und Kooperationsprojekte zwischen außerschulischen Einrichtungen und Schulen, die im Vorjahr oder im laufenden Jahr realisiert wurden. Bewerben können sich Institutionen, Initiativen oder Einzelpersonen aus Deutschland mit innovativen, originellen oder mutigen Projekten zur Förderung von Medienkompetenz. Der Preis wird in sechs Kategorien vergeben, die mit jeweils 2.000 Euro dotiert sind. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2024.

 https://dieter-baacke-preis.de/ (Öffnet in einem neuen Tab)

NRW-Medienpreis für entwicklungspolitisches Engagement 2024

Der NRW-Medienpreis für entwicklungspolitisches Engagement versteht sich als Qualitätspreis für herausragende audiovisuelle Online-Inhalte und -Kampagnen aus Deutschland zur entwicklungspolitischen Zusammenarbeit, den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) und zur Kooperation mit den Ländern des Südens. Zugelassen sind online verbreitete Bewegtbild-Inhalte aus Deutschland. Alle Einreichungen müssen dem Prinzip der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland entsprechen. Die Einreichungsfrist endet am 22. Oktober 2024. 

 https://nrw-medienpreis.de/ (Öffnet in einem neuen Tab)

• Fördermöglichkeiten

Vernetzt zum Ziel! Interkommunale Kooperationsprojekte zur Nachhaltigkeit

Das Kulturamt der Stadt Bonn schreibt im Rahmen des städtischen „Klimaplans 2035“, ein interkommunales Kooperationsprojekt aus. Mit der Förderung wird die freie Kulturszene bei der Entwicklung von Projekten im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit unterstützt und die interkommunale Kooperation sowie der Aufbau nachhaltiger regionaler oder nationaler Netzwerke im Kulturbereich gestärkt. Bewerben können sich Bonner Kulturschaffende oder Kulturinstitutionen deren Anliegen es ist, gemeinsam Ideen zu entwickeln, Wissen über Stadtgrenzen hinaus zu teilen, Ressourcen zu bündeln und sich nachhaltig zu vernetzen. Teilnehmen können auch bereits vernetze Kunst- und Kulturschaffende – immer gemeinsam mit Akteur*innen aus anderen Kommunen. Die Bewerbungsfrist endet am Sonntag, 30. Juni 2024. 

 www.bonn.de/vernetzt-zum-ziel (Öffnet in einem neuen Tab)

Kulturelle Projektförderung des Kulturamtes

Das Kulturamt der Stadt Bonn vergibt zweimal im Jahr Fördermittel für innovative Kunst- und Kulturprojekte. Professionell arbeitende Gruppen und Kulturschaffende können ihre Anträge noch bis Sonntag, 30. Juni 2024, einreichen. Dem Antrag muss eine Projektbeschreibung sowie ein verbindlicher Kosten- und Finanzierungsplan beigefügt werden. Die beantragten Projekte müssen zudem im ersten Halbjahr 2025 in Bonn durchgeführt werden. 

 https://www.bonn.de/vv/produkte/Foerderung-von-kulturellen-Projekten (Öffnet in einem neuen Tab)

Förderung für junge Musikunternehmen von popNRW

Noch bis 20. Mai 2024 können Anträge in zwei Fördermodulen von popNRW gestellt werden. Das Förderprogramm popNRW möchte damit neue Wege zur Stärkung des Musikstandorts NRW aufzeigen und die Infrastrukturentwicklung unterstützen. Die zwei Fördermodule richten sich explizit an junge Musik-Businesses, die mit Künstler*innen aus NRW zusammenarbeiten. Im Modul 1, der Anschubfinanzierung, können bis zu 10.000 Euro für ein Starter- oder Aufbau-Paket beantragt werden, die beispielsweise für strukturelle Kosten, rechtliche Beratung, Coaching, Nachhaltigkeitskonzepte, Personalkosten und Marketing eingesetzt werden können. Das Modul 2 fördert die Zusammenarbeit von Business-Partner*innen in und mit NRW und möchte bereits in NRW ansässige Unternehmen motivieren, mit Newcomer*innen und erfolgsversprechenden Acts aus NRW zu arbeiten. Hier können bis zu 5.000 Euro für eine Maßnahme beantragt werden.

 https://popnrw.de/foerderung-fuer-junge-musikunternehmen-2/ (Öffnet in einem neuen Tab)

Internationaler Koproduktionsfonds des Goethe-Instituts

Internationale Koproduktionen stehen beispielhaft für die partnerschaftliche und dialogische Zusammenarbeit. Das Goethe-Institut möchte mit dem Koproduktionsfonds neue kollaborative Arbeitsprozesse und innovative Produktionen im internationalen Kulturaustausch anregen, um die Entstehung neuer Netzwerke und Arbeitsformen in globalen Zusammenhängen zu unterstützen und um neue Wege der interkulturellen Zusammenarbeit zu erproben. Gefördert werden professionell arbeitende Künstler*innen sowie Ensembles und Initiativen im Ausland und in Deutschland aus den Bereichen Theater, Tanz, Musik und Performance, die nachweislich nicht über ausreichende Eigenmittel verfügen, um eine internationale Koproduktion zu verwirklichen. Gefördert werden Vorhaben internationaler Koproduktionen, die eine hohe künstlerische Qualität erwarten lassen und eine öffentliche Wirkung haben. Hybride und interdisziplinäre Formate und die Verwendung digitaler Medien können dabei tragende Komponenten darstellen. Eine gemeinsame künstlerische Entwicklung des Projektes ist unabdingbar, daher werden keine reinen Gastspiele, Tourneen oder Festivalbeteiligungen gefördert. Für das Jahr 2024 ist es erstmals möglich, Anträge unterjährig, jedoch bis spätestens 1. September 2024, zu stellen. Es können Projekte gefördert werden, die 2024 starten und einen Projektzeitraum von bis zu 24 Monaten haben. 

 https://www.goethe.de/de/kul/foe/int.html (Öffnet in einem neuen Tab)

Regionales Kultur Programm des Landes NRW

Kultur in Spitze und Breite fördern und den Bürger*innen vor Ort nahebringen, kulturelle Teilhabe im Sinne einer lebenslangen kulturellen Bildung und eines offenen, nachhaltigen Dialoges gewährleisten und die Außenwahrnehmung von Kunst und Kultur in den Regionen erhöhen – das sind die maßgeblichen Ziele des Regionalen Kultur Programms NRW. Darüber hinaus zielt das Programm auch auf die Entwicklung und Stärkung von Kooperationsmodellen mit anderen Bereichen, zum Beispiel mit der Jugendarbeit, der Wirtschaft, der Stadtentwicklung oder dem Tourismus, ab. Antragsberechtigt sind Kreise und Kommunen, Kultureinrichtungen jeglicher Größe, Vereine oder auch Einzelpersonen. Die nächste Frist für die Einreichung von Förderanträgen ist der 30. September 2024. Rechtzeitig vor der Antragstellung muss mindestens eine Beratung durch das zuständige regionale Kulturbüro in Anspruch genommen werden.

 https://regionaleskulturprogrammnrw.de/ (Öffnet in einem neuen Tab)

Künstler*innenförderung der Initiative Musik

Die Künstler*innenförderung der Initiative Musik richtet sich an Solokünstler*innen, Bands und Auto*innen, die auf dem deutschen und internationalen Musikmarkt Fuß fassen wollen. Mögliche Fördergegenstände sind Komposition und Konzeption, Produktion und Aufnahme, Tonträgerherstellung, Videos und Content-Produktion, Promotion, Marketing und Tour. Die nächste Antragsrunde, für Projekte zwischen dem 9. September 2024 und dem 9. September 2025, beginnt am 19. Juni 2024. 

 https://www.initiative-musik.de/kuenstlerinnen/ (Öffnet in einem neuen Tab) 

• Veranstaltungstipps

Neue Workshop-Termine im Rahmen der Informations- und Fortbildungsreihe „How to…“

Sie haben bisher keine oder nur wenige Erfahrungen im Bereich der Projektförderung? Sie möchten Ihre Projektideen und Ihr Engagement zukünftig mit Fördermitteln finanzieren? Dann ist die dreiteilige Fortbildungsreihe des Kulturamtes genau das Richtige. Die drei Workshops, „Überzeugende Förderanträge verfassen“, „Finanzplan, Verwendungsnachweis und Zuwendungsrecht“ und „Projektmanagement und Finanzcontrolling“, im November 2024 ergänzen sich inhaltlich, können aber auch ohne Vorwissen einzeln besucht werden. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist jedoch verpflichtend.

 www.bonn.de/kulturfortbildung (Öffnet in einem neuen Tab)