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Gedenkstätte Bonn

Besucherinformationen

Die Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrum Bonn zeigt in einer Dauerausstellung die Ausgrenzung und Verfolgung von politischen Gegnern, der jüdischen Bevölkerung, von Sinti sowie anderer Menschen aus Bonn und der Region, die dem NS-Terror ausgesetzt waren.

Politische Gegner leisteten zunächst noch Widerstand, jüdische Familien flohen in Nachbarländer oder verließen Europa. Für diejenigen, die zurückblieben, wurde die Situation immer bedrohlicher. Die Ausstellung erinnert auch an die Patient*innen der Heil- und Pflegeanstalten, von denen viele der systematischen Ermordung zum Opfer fielen, an die Lebensbedingungen der nach Bonn verschleppten Zwangsarbeiter*innen sowie an Kriegsgefangene.

Seit 1986 sammelt und dokumentiert die Einrichtung Informationen zu Bonn in der Zeit des Nationalsozialismus und zu Bonner Opfern des Nationalsozialismus. Eine erste vorläufige Ausstellung wurde in Bad Godesberg gezeigt. Seit 1996 besteht die ständige Ausstellung in der Franziskanerstraße 9. Die Ausstellung wird fortlaufend aktualisiert. Die Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrum Bonn ist nach 36 Jahren in freier Trägerschaft seit dem 1. Januar 2021 eine Einrichtung der Bundesstadt Bonn. Zum Angebot der Gedenkstätte gehören Führungen, Workshops, Rundgänge, Vorträge und Sonderausstellungen. In der Geschäftsstelle der Gedenkstätte findet sich das NS- Dokumentationszentrum mit Präsenzbibliothek und Archiv.

Öffnungszeiten der Ausstellung und Coronahinweise

Mittwoch bis Sonntag 12 bis 18 Uhr

Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrum Bonn sind für gehbehinderte Besucher*innen sowie Rollstuhlfahrende barrierefrei zugänglich!

Eine Anmeldung für die Dauerausstellung ist nicht erforderlich. Das Tragen einer medizinischen Maske während des Besuchs wird empfohlen.

Das NS-Dokumentationszentrum ist dienstags bis freitags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Die E-Mail-Adresse für die Terminvereinbarung lautet  gedenkstaettebonnde.