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Schlegel und die Kerzen


 

August Wilhelm von Schlegel pflegt seine Vorlesungen mit Feierlichkeit einzuleiten. Zuerst erscheint sein Diener, stellt auf dem Pult Kerzen auf, daneben ein Glas Zuckerwasser, verschwindet, kehrt mit der Mappe des Gelehrten wieder und zündet die Lichter an. Nach wirkungsvoller Pause beginnt dann die Vorlesung.

Eines Tages findet Schlegel den Hörsaal noch leer nach dieser Zeremonie. Dann sieht er mit Erstaunen Dienstmänner eintreten, die ihrerseits auf den Plätzen der Studenten je eine Kerze entzünden und die Kolleghefte niederlegen. Der letzte hält die Tür ehrerbietig auf, und nun kommen die Herren Studenten. Eisiges Schweigen. Schlegel zieht die Augenbrauen bis zur Perücke hoch - und beginnt mit scharfem Stakkato seine Vorlesung. Kronzeuge dieser Geschichte ist Heinrich Heine, damals Bonner Student.


Letzte Aktualisierung: 22. November 2011




 


 

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