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Mit Eifer beim Mauerbau


 

Die Bonner haben in der Folgezeit manches zu erleben und zu überstehen. 1198 steckt König Philipp von Schwaben Bonn in Brand. 1210 beginnt Erzbischof Dietrich I. (1208-16) mit dem Bau der Godesburg. 1239 kommt Herzog Heinrich von Brabant mit Feuer und Schwert. Die Einwohner sind froh, als 1244 Erzbischof Konrad von Hochstaden (1238-61) ihnen gestattet und befiehlt, die bisher ungeschützte
Siedlung mit einer Stadtmauer zu befestigen. Die Bonner sollen "glühend vor Eifer" Gräben und Mauern errichtet haben, wie ein Kölner Chronist berichtet.

Den Mauerbau veranlasst der Erzbischof nicht uneigennützig. Konrad von Hochstaden, ein keineswegs sanftmütiger Herr, war nämlich mit dem Patriziat seiner Domstadt Köln in Streit geraten. Die Geschichtsschreiber berichten, er sei bei Nacht und Nebel von Köln weggeritten und nie mehr wiedergekehrt. Er und seine Nachfolger halten nun häufig Hof zu Bonn, prägen hier ihre Münzen mit der Aufschrift: "Du seliges Verona wirst siegen".

Verona ist ein zweiter für Bonn überlieferter Name. 1284 wird bereits die Existenz eines Stadtarchivs erwähnt. 1286 erhält Bonn das Privileg, sich einen bürgerlichen Rat von zwölf "Schöffen" zu wählen, womit die rechtliche Stadtwerdung ihren Abschluss findet.


Letzte Aktualisierung: 22. November 2011




 


 

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