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Bundesstadt Bonn

Leymah Roberta Gbowee.

Die Bürgerrechtlerin und Friedensnobelpreisträgerin Leymah Roberta Gbowee hat sich am Freitag, 16. November 2018, im Alten Rathaus ins Goldene Buch der Bundesstadt Bonn eintragen. Anlass dafür war ihre Auszeichnung mit dem Internationalen Demokratiepreis Bonn, den sie im Anschluss entgegen nahm.

Bürgermeister Reinhard Limbach würdigte das langjährige Engagement Frau Gbowees in ihrer Heimat Liberia und darüber hinaus: „Sie haben Ihre Arbeit und Ihr Leben einem gewaltfreien Weg zu Frieden, Demokratie und Geschlechtergerechtigkeit gewidmet. Sie helfen von Krieg und Gewalt traumatisierten Frauen, und Sie haben sie aufgerufen, sich Ihnen auf diesem Weg anzuschließen.“

Für ihr Wirken war Leymah Roberta Gbowee bereits 2011 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Damals hatte das Nobelkomitee erklärt, Gbowee habe „Frauen über ethnische und religiöse Grenzen hinweg zusammengeführt, um einen langen Krieg in Liberia zu beenden und die Teilnahme von Frauen an Wahlen sicherzustellen“. Das Gremium hatte damals die Hoffnung geäußert, dass die Entscheidung dazu beitragen werde, „die Unterdrückung von Frauen zu beenden, die immer noch in vielen Ländern stattfindet, und sich des großen Potenzials bewusst zu werden, das Frauen für Demokratie und Frieden bedeuten.“

Seit ihrer Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis hat sie sich weiter unermüdlich für den Frieden in Liberia und dabei insbesondere für die Stärkung von Frauenrechten eingesetzt. Mit ihrer 2012 gegründeten „Gbowee Peace Foundation Africa“ hat sie ihr Engagement auf den gesamten afrikanischen Kontinent ausgeweitet und ermöglicht damit Mädchen und Frauen Zugang zu Bildung und demokratischen Prozessen.

Unterschrift Leymah Roberta Gbowee

Bürgermeister Limbach dankte Frau Gbowee für ihr Kommen und lud sie ein, sich ins Goldene Buch der Stadt einzutragen. „Dieses Buch spiegelt den Wandel Bonns von der Hauptstadt zur deutschen Stadt der Vereinten Nationen und einem Ort, von dem aus Nachhaltigkeit gestaltet wird, wider. Deshalb enthält es neben Staats- und Regierungschefs auch viele Akteure der Nachhaltigkeit“, so Reinhard Limbach.

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Bildnachweise

  • Foto: Sascha Engst/Bundesstadt Bonn
  • Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
  • Sascha Engst/Bundesstadt Bonn
  • Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
  • Foto : Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
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