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Bundesstadt Bonn

Kardinal Woelki: „Ich bin Bonn emotional sehr nahe“

Der Erzbischof von Köln, Rainer Maria Kardinal Woelki, hat sich am Donnerstag, 5. Februar 2015, in das Goldene Buch der Bundesstadt Bonn eingetragen. Woelki war zur Eröffnung des Festjahres zu Ehren der Heiligen Adelheid in der Bundesstadt.

Der Erzbischof von Köln, Rainer Maria Kardinal Woelki, kennt Bonn aus seinem Studium.

Im Anschluss an den Termin im Alten Rathaus feierte der Erzbischof in der Stifts- und Pfarrkirche Sankt Peter in Vilich ein Pontifikalamt anlässlich des 1000. Todestages der Bonner Stadtpatronin.
 
Im Dezember hatte der Rat der Stadt Bonn den Kardinal zur Eintragung in das Goldene Buch eingeladen. Mit dem Beschluss brachte der Rat die besondere Verbundenheit mit der katholischen Kirche im Erzbistum Köln zum Ausdruck, die als Träger sozialer Einrichtungen, Kindertagesstätten und Schulen einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag in Bonn leistet. Dafür sprach Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch dem Kölner Erzbischof ausdrücklich seinen Dank aus. Die katholische Kirche trage - gemeinsamen mit der evangelischen Kirche - „sowohl eine umfassende kulturelle wie auch eine große soziale Verantwortung“.

Auch den Umgang der katholischen Kirche mit Fremden, Flüchtlingen und Heimatlosen würdigte der Bonner Oberbürgermeister: „Ich danke Ihnen sehr herzlich für Ihr besonderes Engagement für diese Menschen, die wir auch in Bonn mit der Haltung willkommen heißen: Alle Menschen sind vor Gott gleich ­- egal welcher Herkunft oder Abstammung.“

Erzbischof Woelki hatte in Bonn katholische Theologie und Philosophie studiert. Er gehörte 1979 zu den Wiederbegründern der Aktivitas der Studentenverbindung katholischer Theologen, der Rhenofrankonia Bonn, und war sechs Jahre Direktor des Theologenkonviktes Collegium Albertinum Bonn. „Der Eintrag war eine hohe Auszeichnung“, dankte Kardinal Woelki dem OB und dem Rat der Stadt Bonn. „Ich bin dieser Stadt emotional immer sehr nahe gewesen“, fuhr der gebürtige Rheinländer fort und gratulierte Bonn zu dem „großartigen Wandel“, der nach dem Umzug der Bundesregierung gelungen sei.

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Bildnachweise

  • Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
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  • Stadtarchiv/Bundesstadt Bonn

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