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Bundesstadt Bonn

Stadtklangkunst bei „bonn hoeren“

Im international einmaligen Projekt „bonn hoeren“ vergibt die Beethovenstiftung Bonn seit 2010 eine künstlerische Projektresidenz zur Entwicklung und Realisierung einer neuen Klanginstallation.

17 Bände dokumentieren zweisprachig zehn Jahre bonn hoeren

Katalog bonn hoeren

Zum Jubiläum erschien im Verlag Schott Music eine 17 Bände umfassende zweisprachige Edition, die alle bisherigen klangkünstlerischen Projekte dokumentiert.

Dr. Monika Wulf-Mathies, Kuratoriumsvorsitzende der Beethovenstiftung für Kunst und Kultur der Bundesstadt Bonn, zeigte sich bei der Präsentation sehr beeindruckt: „Die zweisprachige Publikation dokumentiert die gesamten klangkünstlerischen Aktivitäten des Pionierprojekts bonn hoeren der Beethovenstiftung Bonn. Sie ermöglicht den internationalen Diskurs zum Thema Klangkunst. Mit der Konzentration auf das Thema Klangkunst und dem Projekt bonn hoeren ist es der Beethovenstiftung Bonn gelungen, ein unverwechselbares Profil zu gewinnen und Bonn weltweit als Referenzort für innovative Klangkunst zu etablieren.“

Carsten Seiffarth, Initiator, Projektleiter und künstlerischer Leiter von bonn hoeren stellte die Publikation vor, die das Projekt bis einschließlich 2019 ausführlich dokumentiert und reflektiert: „Alle einzelnen künstlerischen und Vermittlungsprojekte in Bonn sind in Text und Bild beschrieben. Links im Buch führen zu online verfügbaren Video- und Klangdokumentationen; theoretische Texte, zusammengefasst in einem Journal, behandeln das zentrale Thema Stadtklangkunst aus unterschiedlichen Perspektiven. Ein Extra-Heft widmet sich dem studentischen Wettbewerb sonotopia (2015-2019).  Die Publikation in 17 Einzeljournalen im Stehsammler steht für die bewusste Verortung von bonn hoeren im öffentlichen Raum.“

Dr. Birgit Schneider-Bönninger, Sport- und Kulturdezernentin der Stadt Bonn ergänzte: „Das Stadtklangkunst-Projekt bonn hoeren ist in der deutschen Kulturszene einzigartig. Keine andere Stadt hat ein vergleichbares Projekt zu bieten. Das ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal, auf das wir in Bonn sehr stolz sein können. Ich danke der Beethovenstiftung für Kunst und Kultur der Bundesstadt Bonn für ihre innovativen Ideen und Ansätze.“

Jedem der insgesamt elf Bonner Stadtklangkünstlerinnen und -klangkünstler und ihrer Tätigkeit in Bonn ist ein Einzeljournal gewidmet. Das sind:

  • Sam Auinger (2010)
  • Erwin Stache (2011)
  • Andreas Oldörp (2012)
  • Christina Kubisch (2013)
  • Stefan Rummel (2014)
  • Max Eastley (2015)
  • Edwin van der Heide (2016)
  • Gordon Monahan (2017)
  • Maia Ustad (2018)
  • Akio Suzuki (2018)
  • Bill Fontana (2019)
bonn hoeren — urban sound art/stadtklangkunst 2010 — 2019, Schott Music 2020, dt./engl., 544 Seiten, 400 Abbildungen  

       

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Bildnachweise

  • cyan 2020/bonn hoeren
  • cyan 2020/bonn hoeren
  • Bundesstadt Bonn
  • Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
  • Copyright: Verena Ecker
  • Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
  • Sascha Engst/Bundesstadt Bonn