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2. September 2010



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Symposium zu Geoanalysen in der Gesundheitswirtschaft


 

Das Symposium "Gestalten, statt verwalten - Krankenhausstrukturentwicklung und Personalgewinnung" im Bonner Forschungszentrum caesar fand großen Anklang bei den regionalen Gesundheitsexperten. Über 50 Teilnehmer informierten sich zu Geoanalysen in der Gesundheitswirtschaft. Initiiert wurde das Symposium, das am 25. Juni 2010 stattfand, von den Wirtschaftsförderungen und den Gesundheitsämtern der Stadt Bonn, des Rhein-Sieg-Kreises und des Kreises Ahrweiler. Im Focus standen der derzeitige Medizinermangel sowie die strategische Weiterentwicklung des Versorgungsangebotes der Krankenhäuser, Kliniken und Rehazentren der Region. Konkret wurde den Fragen nachgegangen, wie sich Anbieter der ambulanten und stationären Versorgung von Patienten im Rahmen regionaler Versorgungskonzepte positionieren können und welche Möglichkeiten räumliche Kooperationen zur Personalgewinnung bieten. Neben der Betrachtung der Krankenhausstrukturentwicklung unter regionalen Wettbewerbsaspekten und Synergieeffekten wurde auch auf sozialwissenschaftliche Erkenntnisse zur Berufs- und Lebensplanung von Medizinern eingegangen.

Bindeglied zwischen beiden Themenkomplexen war die Visualisierung, Analyse von Interpretation regionaler Gesundheitsstrukturdaten mit Hilfe geografischer Analysen. Diese stellen räumliche Zusammenhänge in einer neuen Dimension dar, liefern Hinweise auf unentdeckte Entwicklungspotentiale und erlauben die Entwicklung neuer Interpretationsansätze. Die mehr als 50 Teilnehmer aus knapp 20 Krankenhäusern der Region haben gezeigt, dass der innovative Brückenschlag zwischen Gesundheits- und Geoinformationswirtschaft hohe Praxisrelevanz aufweist. Mit diesem zweiten Symposium wurde die Veranstaltungsreihe zur Anwendung von Geoanalysen in der Gesundheitswirtschaft erfolgreich fortgesetzt. Als Partner sind ebenfalls das EU-Projekt Bridge2GEO, die Geoinformationsinitiative der Region Bonn, die Lutum + Tappert DV-Beratung GmbH, die OSB-Krankenhausmanagementberatung GmbH sowie der RheinAhrCampus Remagen beteiligt.

Weitere Informationen: Dieter Knospe, Bonner Wirtschaftsförderung,
Tel.: 02 28 / 77 52 89

E-Mail: dieter.knospe@bonn.de
E-Mail-Adresse: mailto:dieter.knospe@bonn.de

Letzte Aktualisierung: 22. Juli 2010




 


 

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