
Bonn hat sich in der letzten Dekade erfolgreich ein neues Profil als deutsche Stadt der Vereinten Nationen und Ort des internationalen Dialogs zu Zukunftsthemen gegeben. Ein sichtbares Symbol dieser Entwicklung ist der Bonner UN Campus.
Der Campus bietet den UN-Organisationen ideale Arbeitsbedingungen und ein synergienreiches Umfeld. Besondere Vorteile liegen in der direkten Nachbarschaft zum World Conference Center Bonn und zu vielen wichtigen Ansprechpartnern. Bonn bietet ein ideales Umfeld für Kooperationen und Kontakte auf kurzem Wege. UN-Organisationen, Bundesministerien und Bundesbehörden, rund 150 Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaftseinrichtungen, die Deutsche Welle und die ansässigen Global Players der Wirtschaft prägen den internationalen Standort auch inhaltlich. Bonn wird zum Knotenpunkt eines Netzwerkes, dessen Akteure sich Fragen einer zukunftsfähigen Entwicklung der Welt widmen.
Bonn wird Sitz des Sekretariats von IPBES (Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services). Dies entschied die internationale Staatengemeinschaft in der Nacht zum 20. April 2012 in Panama. Die deutsche Bewerbung überzeugte auch dadurch, dass in Bonn bereits 18 VN Organisationen in Umwelt-, Klima- und Naturschutz arbeiten.
Die in Bonn tätigen UN-Organisationen führen alljährlich internationale Konferenzen zu ihren Themen am Standort durch. Auch große Weltkonferenzen, wie die beiden UN-Klimakonferenzen 1999 und 2001, die Internationale Konferenz für Erneuerbare Energien 2004, die Dritte Internationale Frühwarnkonferenz Early Warning III und die Konferenz der Vereinten Nationen über die biologische Vielfalt im Mai 2008 fanden in Bonn statt.
Letzte Aktualisierung: 10. Januar 2013