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Auftakt zu '20 Jahre deutsche UNO-Stadt Bonn'


 

Über diesen Gast zum Jubiläum freut sich Bonn ganz besonders: Der Besuch von UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon am Dienstag, 8. März, markiert den Auftakt eines Veranstaltungsreigens zum 20. Jubiläum als deutscher Standort der Vereinten Nationen. "Es braucht viele Visionen, Mut und Ausdauer, um in nur 20 Jahren zu einem globalen Zentrum für nachhaltige Entwicklung zu werden", sagte der Gast aus New York in seiner Rede. Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier bezeichneten die UNO-Stadt Bonn als "Welthauptstadt der Nachhaltigkeit", in der unter anderem das Klimaabkommen von Paris vorbereitet worden sei.

Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier hatte aus Anlass des Jubiläums zu einer Podiumsdiskussion über das Thema "20 Years of Bonn as a UN City - Shaping a Sustainable Future in the Light of Volunteering" eingeladen. Neben Ban und Steinmeier saßen Christiana Figueres, Exekutivsekretärin der UNO-Klimarahmenkonvention (UNFCCC), Richard Dictus, Exekutivkoordinator des UNO-Freiwilligenprogramms (UNV), und Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan in der Runde. Die Veranstaltung im World Conference Center Bonn würdigte die Arbeit der 18 Organisationen der Vereinten Nationen, die in Bonn angesiedelt sind und zugleich auch die Arbeit der Freiwilligen in aller Welt.

Für Bonn ist der Besuch des UNO-Generalsekretärs ein höchst willkommener Auftakt zum Jubiläumsprogramm, mit dem in diesem Jahr auf die Arbeit der Vereinten Nationen in Bonn aufmerksam gemacht werden soll. Um eine breitere Öffentlichkeit zu informieren, wird es Bürgerfeste, Konzerte, Vorträge und Konferenzen geben. Einer der Höhepunkte ist der Tag der offenen Tür in der Villa Hammerschmidt, dem Bonner Amtssitz des Bundespräsidenten, am 26. Juni, bei dem der internationale Standort Bonn präsentiert wird.

Informationen zum Jubiläumsprogramm und zu den in Bonn ansässigen UNO-Einrichtungen
URL: http://www.bonn.de/wirtschaft_wissenschaft_internationales/u no-stadt/20_jahre_uno_stadt/index.html?lang=de

UNO-Generalsekretär Ban besuchte Bonn zum fünften Mal. Oberbürgermeister Sridharan dankte ihm für die Verbundenheit und Unterstützung für die in Bonn beheimateten Organisationen. "Nachhaltigkeit gestalten" - das Motto der Vereinten Nationen in Bonn sei auch für die Stadt zum Leitthema geworden. Nicht nur die UNO, auch zahlreiche Bundesbehörden, die deutsche Entwicklungszusammenarbeit, internationale und deutsche Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, die Wissenschaft und die Stadt Bonn setzten sich gemeinsam ein für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung weltweit. "Bonn sagt Danke für 20 Jahre Vereinte Nationen und 20 Jahre gemeinsames Gestalten von Nachhaltigkeit in Vielfalt und Dialog", schloss Sridharan.

Der Grundstein für den Ausbau Bonns als deutsche Stadt der Vereinten Nationen wurde am 20. Juni 1996 gelegt - genau fünf Jahre nach dem Bonn-Berlin-Beschluss des Deutschen Bundestages. Im Beisein der damaligen Bundesumweltministerin Angela Merkel und des damaligen UNO-Generalsekretärs Boutros Boutros-Ghali wurde die Flagge der Vereinten Nationen vor dem Haus Carstanjen gehisst. Dort waren kurz vorher das Freiwilligensekretariat der Vereinten Nationen UN Volunteers (UNV) und das Klimasekretariat (UNFCCC) eingezogen. Heute sind 18 Organisationen der Vereinten Nationen in Bonn beheimatet.

Bonn hat sich in den letzten beiden Dekaden erfolgreich ein neues Profil als deutsche Stadt der Vereinten Nationen und Ort des internationalen Dialogs zu Zukunftsthemen gegeben. Ein sichtbares Symbol dieser Entwicklung ist der Bonner UN Campus. Seit Juli 1996 kann sich Bonn UNO-Stadt nennen. Zehn Jahre später, im Juli 2006, konnte Bundeskanzlerin Angela Merkel den neuen Dienstsitz der Vereinten Nationen in Bonn an UNO-Generalsekretär Kofi Annan übergeben. 55 Millionen Euro hatte die Bundesregierung in den Umbau des einstigen Abgeordnetenhochhauses, auch als "Langer Eugen" bekannt, investiert. Dort arbeiten fast alle Bonner UN-Organisationen unter einem Dach. Als Sitz des UNO-Klimasekretariats wurde das Alte Abgeordnetenhochhaus als bauökologisches Modellprojekt umgebaut und 2013 bezogen. Der internationale Standort und die Internationale Dialogplattform Bonn sind keine Worthülsen. Bonn nutzt seine Chance, deutsches Kompetenzzentrum zu werden für Themen, die die Zukunft der Menschen bestimmen und vielfältige international agierende Partner zu diesem Ziel zusammenzubringen.


Letzte Aktualisierung: 8. April 2016




  • 20 Jahre UNO Stadt Bonn

    Ich finde es schade, ich könnte auch sagen peinlich, dass Sie nicht in der Lage oder nicht bereit waren, die entscheidende kommunale Leistung zu würdigen, ohne die es in Bonn keine UN gäbe. Dass Ihnen der Hinweis darauf und die dafür handelnden Personen untersagt worden wäre, unterstelle ich nicht. Schauen Sie einmal in die Rede von OB Nimptsch zum 20. Jahrestag der Bonn/Berlin Entscheidung 2011. Da kann man nachlesen, wie man so etwas machen könnte. Das wäre eine gute, souveräne Vorlage gewesen.
    von Friedel Frechen (9. März 2016, 20:22 Uhr)


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