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17. August 2018



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Ausbau der S13


 

Aktuelle Meldungen:

Schließung des Bahnübergangs Gerhardstraße ab September 2017
URL: http://www.deutschebahn.com/presse/duesseldorf/de/aktuell/pr esseinformationen/14198766/schliessung_bue_gerhardstrasse.ht ml

Mehrjährige Unterbrechung beim Bau der S13 wäre für Region nicht hinnehmbar

Ein "erheblicher Nachteil für die gesamte Region" wäre aus Sicht des Nahverkehr Rheinland (NVR), des Rhein-Sieg-Kreises und der Bundesstadt Bonn eine mögliche Unterbrechung der Bauarbeiten für die S 13 von Troisdorf nach Oberkassel um mehrere Jahre. Das haben NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober, Rhein-Sieg-Landrat Sebastian Schuster und Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan in einem gemeinsamen Schreiben an die Deutsche Bahn und das NRW-Verkehrsministerium deutlich gemacht.

Sie betonen die Bedeutung, die Bundesstadt Bonn über die S 13 an den Flughafen Köln-Bonn anzubinden. Gleichzeitig verweisen sie auf die ohnehin überlange Bauzeit aufgrund der schrittweisen Finanzierung und auf vielfältigste Zusammenhänge kommunaler Baumaßnahmen im Zuge des Neubaus der S 13, inklusive dahinter stehender Vereinbarungen zu Finanzierung und Förderung. Eine Verlängerung der Bauzeit würde zudem die Bestellung der S-Bahn-Fahrzeuge und der Betriebsleistungen und damit die Ausweitung des Angebots in der überlasteten Region unterlaufen.

"Eine Verschiebung wird nicht hingenommen"

"Neben der verkehrspolitischen Bedeutung der dringend erwarteten S 13 befürchten wir weitere Nachteile für die notwendigen Maßnahmen zum Infrastrukturausbau auf der linken und rechten Rheinstrecke insgesamt", so Reinkober, Schuster und Sridharan weiter. "Aus diesen Gründen raten wir dringend davon ab, Umleitungsverkehre (…) über die Strecken des Rheintals (…) zu führen. Die Kapazitäten in der Region sind als überlastet ausgewiesen! Eine Verschiebung von wichtigen Infrastrukturausbaumaßnahmen in der Region kann nach unserer Ansicht nicht hingenommen werden."

Zwischenzeitlich hat die Deutsche Bahn Netz AG auf eine Mail von Bundes- und Landtagsabgeordneten aus dem Rhein-Sieg-Kreis mitgeteilt, "zum aktuellen Zeitpunkt stünden noch keine Auswirkungen auf die Baumaßnahme Ausbau S13 fest". Unabhängig davon haben NVR, Rhein-Sieg-Kreis und die Stadt Bonn die Bahn um eine verbindliche Auskunft gebeten, "wie die Deutsche Bahn Netz AG in Bezug auf die erwogene Verschiebung von Baumaßnahmen auf den Rheinstrecken vorzugehen gedenkt".

Die Deutsche Bahn hatte am 10. Januar 2018 mündlich in einer nicht-öffentlichen Sitzung zu Überlegungen informiert, geplante Baumaßnahmen auf den Rheinstrecken temporär auszusetzen. Grund dafür seien geplante Maßnahmen im Korridor Würzburg - Hannover und dadurch resultierende Güterverkehrsumleitungen über die Strecken im Rheintal. Eine solche Unterbrechung beträfe den Bau der S 13 auf der rechten Rheinstrecke, bei der es zu massiven Verzögerungen im Bau für mehrere Jahre und damit zu einer verspäteten Fertigstellung kommen könnte.

Ausbau der S 13 zwischen Troisdorf und Bonn-Oberkassel: Das Projekt im Überblick

Das Land NRW, die Deutsche Bahn und der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) hatten im Dezember 2014 drei Realisierungs- und Finanzierungsverträge geschlossen. Dazu gehört der drei- bis viergleisige Ausbau der S-Bahn-Linie 13 zwischen Troisdorf und Bonn-Oberkassel. Bonn-Vilich ist der zentrale Punkt der 500 Millionen Euro teuren Ausbaumaßnahme als zukünftiger Verknüpfungshaltepunkt zwischen der Stadtbahnlinie 66 und der S13. Spatenstich war Ende November 2016.

Broschüre der Deutschen Bahn zum Ausbau der S13 [PDF, 1862 KB]
Datei: http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/ver kehrs_infos/16355/index.html?lang=de&download=M3wBUQCu%2F8ulmKDu36WenojQ1NTTjaXZnqWfVpzLhmfhnapmm c7Zi6rZnqCkkIR3fHiDbKbXrZ2lhtTN34al3p6YrY7P1oah162apo3X1cjYh 2%2BhoJRn6w%3D%3D

Dokument vorlesen

Informationen zum Projekt finden Sie auf dieser Seite, auf der auch Anfragen an die Deutsche Bahn möglich sind:

Homepage der Deutschen Bahn zum Bauprojekt S13
URL: http://bauprojekte.deutschebahn.com/p/s13

Bonn bekommt eine schnellere Anbindung an den Flughafen

Animation des Haltepunkts in Bonn-Vilich © Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Der Übergang von S13 zur Linie 66 in Vilich. © MBWSV NRW

Mit der Verlängerung der S13 um rund 13 Kilometer bekommt Bonn eine deutlich schnellere und häufigere Verbindung zum Flughafen Köln/Bonn. Durch den Ausbau zwischen Troisdorf und Bonn auf drei bzw. vier Gleise können Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und Güterverkehr im rechtsrheinischen Bahnnetz bei Köln, das Teil des europäischen Güterverkehrskorridors Rotterdam - Genua ist, weitgehend voneinander getrennt werden. Das ist notwendig, um den heute bestehenden Kapazitätsengpass aufzulösen und den rechtsrheinischen Regionalexpressverkehr zu beschleunigen. Mit dem Bau des Halts in Bonn-Vilich wird die Umsteigebeziehung für Reisende vom Flughafen zum Bonner Hauptbahnhof erheblich verbessert. Der volkswirtschaftliche Nutzen des Vorhabens wurde bei einer gesamtwirtschaftlichen Bewertung auf aktueller Kostenbasis mit einem Nutzen-Kostenfaktor von 2,08 bestätigt.

Der Ausbau wird von Lärmschutzmaßnahmen über den gesamten Streckenverlauf flankiert. Die Anlieger der stark frequentierten rechtsrheinischen Bahnstrecke erhalten damit einen modernen Lärmschutz nach Lärmvorsorgekriterien. Insgesamt werden 15,5 km Lärmschutzwände gebaut. Auch die Siegbrücke wird lärmschutztechnisch saniert. Die Haltepunkte werden barrierefrei ausgebaut und die Bahnsteighöhen angeglichen. Im Bereich des Haltepunktes Bonn-Vilich wird die S-Bahn-Strecke für die Umsteigemöglichkeit zur Stadtbahnlinie 66 auf einer Länge von rund 1 000 Metern um bis zu eineinhalb Meter abgesenkt.

Die Finanzierung eines Großteils der Maßnahme erfolgt aus dem Nahverkehrsanteil der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung zwischen Bund und DB (LuFV, Anlage 8.7). Von den vertragsmäßigen Gesamtkosten in Höhe von rund 502 Millionen Euro entfallen rund 461,7 Millionen Euro auf die DB Netz AG, rund 40,2 Millionen Euro auf die DB Station & Service AG und 261 000 Euro auf die DB Energie GmbH. Das Land NRW beteiligt sich an diesen Kosten und zahlt 47,5 Millionen Euro.

Zwölf Jahre Bauzeit

Es ist eine Bauzeit von zwölf Jahren geplant. Die Zwischeninbetriebnahme bis Bonn-Beuel erfolgt nach zehn Jahren. Die lange Bauzeit liegt unter anderem darin begründet, dass "unter dem rollenden Rad" gebaut wird, was wiederum viele unterschiedliche Baustelleneinrichtungen und Bauphasen erforderlich macht.


Letzte Aktualisierung: 19. März 2018




 


 

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