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22. September 2017



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Bienen


 

In Bonn existieren drei Imkereibetriebe, ein Institut der Universität Bonn und zahlreiche Hobbyimker. Die Wiesen und Obstkulturen der Umgebung sind ein attraktiver Standort für Bienenvölker, so dass die Bienendichte ausgesprochen hoch ist.

Das Veterinäramt weist außerdem darauf hin, dass Halter von Bienen unter Angabe der Zahl der Völker und der Bienenstandorte registriert sein müssen. Die Bienenvölker und Standorte sind beim Veterinäramt unter Telefon 0228 - 77 27 56 zu melden.

Veterinäramt empfiehlt Imkern die regelmäßige Behandlung gegen die Varroa-Milben

Immer wieder kommt es zur Infektion gesunder Bienenvölker mit der Varroa-Milbe, einem circa 1,6 Millimeter großen Parasiten, der sich an der Honigbiene festsetzt und sie schwächt. Die eigentliche Entwicklung und Vermehrung der zerstörerischen Milbe findet jedoch nicht auf der Biene, sondern in der verdeckelten Brut statt, wo die heranwachsenden Bienenlarven geschädigt werden. In der Folge sterben die Larven ab oder es schlüpfen flugunfähige Bienen. Deshalb handelt es sich bei der Varroose im Wesentlichen um eine Brutkrankheit. Da ein Bienenvolk im Winterhalbjahr keine Brut hat, wechseln die Milben in dieser Zeit den Wirt und befallen die erwachsenen Bienen. Dadurch kann ein Bienenvolk so schwer geschädigt werden, dass es zugrunde geht.

Um die Bienenvölker vor der gefürchteten Varroose zu schützen, rät das Veterinäramt den Imkern, die Sommerbehandlung gegen den Parasiten spätestens bis Ende August nach dem Abschleudern des Honigs zu beginnen. Hierdurch werden die Milben abgetötet, ohne die Bienen zu schädigen. Eine weitere Behandlung ist dann im Winter bis Ende Dezember durchzuführen. Dabei ist es entscheidend, dass die Völker keine gedeckelte Brut enthalten. Grundsätzlich dürfen nur arzneimittelrechtlich zugelassene Mittel verwendet werden. Auf die gute Qualität des heimischen Honigs als Naturprodukt haben die Behandlungen keinen Einfluss.

Weitere Einzelheiten können die Bienenhalter von den Imkerverbänden oder über die Bieneninstitute erfahren.

Amerikanische Faulbrut

Die am meisten verbreitete Infektionskrankheit ist die so genannte Amerikanische Faulbrut, deren Bazillus die Brut in der Wabe abtötet. Da die Arbeitsbienen kurzlebig sind und das Volk auf Nachwuchs angewiesen ist, führt das Absterben der Brut zum Verlust der Bienenvölker.

Die Amerikanische Faulbrut ist eine anzeigepflichtige Erkrankung, die in Bonn seit circa 15 Jahren zyklisch immer wieder auftritt. Bei ihrem Auftreten finden eine Sperrung von Bienenständen und die Vernichtung von infektiösem Material sowie eine evtl. Sanierung statt.

Weiterhin sind die Bienenvölker bei der Tierseuchenkasse zu melden:


Meldung der Bienenvölker für die Tierseuchenkasse
URL: http://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/tierseuch enkasse/index.htm

Zur Untersuchung der Bienen auf die bösartige Faulbrut können Futterkranzproben nach Mayen geschickt werden.


Nähere Informationen:
URL: http://www.bienenkunde.rlp.de

Die erforderlichen Gefäße werden von Mayen zur Verfügung gestellt. Wilde Bienenschwärme können nach Rücksprache mit dem Veterinäramt von einem Imker eingefangen werden.

Ansprechpartnerin/Ansprechpartner
URL: http://www.bonn.de/rat_verwaltung_buergerdienste/stadtverwal tung_im_ueberblick/00630/index.html?lang=de

Letzte Aktualisierung: 28. Juli 2014




 


 

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