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10. Dezember 2018



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Erstes Ergebnis für die Rahmenplanung Bundesviertel liegt vor


 

Als eine urbane Mitte mit einem Mix aus Arbeiten und Wohnen, belebten Plätzen, Grün, vielfältigen Wegeverbindungen und genutzten Dachterrassen stellt sich das Planungsbüro Cityförster aus Hannover die Zukunft des Bundesviertels vor. Das Auto soll eine untergeordnete Rolle spielen; Bus und Bahn, Fußgänger und Radfahrer dominieren.

Der Entwurf von Cityförster stellt die Grundlage für die noch zu erstellende Rahmenplanung für das Bundesviertel dar und wird der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Rat der Stadt Bonn hatte die Verwaltung mit grundlegenden Überlegungen für die künftige Entwicklung des ehemaligen Regierungsviertels beauftragt. Ziel ist es, Lösungsansätze und Strategien für eine künftige Entwicklung des Bundesviertels zu erhalten. Um dieses Planungskonzept zu schaffen, fand Ende August 2018 eine dreitägige Planungswerkstatt statt, an der vier ausgewählte Büros teilnahmen und die durch eine Fachjury sowie von Vertretern der Politik und der Stadtverwaltung begleitet wurde.

Eingeladen waren folgende Büros:

  • Cityförster, Hannover
  • DeZwarteHond, Köln
  • Reicher Haase Assoziierte, Aachen
  • Urban Catalyst, Berlin

Der Entwurf des Büros Cityförster wurde als Grundlage für die Erarbeitung der Rahmenplanung ausgewählt. Die Planungswerkstatt war von einem sehr konstruktiven, offenen und kreativen Austausch aller Beteiligten und einem sehr kooperativen Miteinander geprägt.

Bei der Pressekonferenz zur Vorstellung der Ergebnisse aus der Planungswerkstatt betonte Stadtbaurat Helmut Wiesner: "Der Entwurf von Cityförster zeichnet sich zentral durch einen Paradigmenwechsel weg von einer bisher ausschließlich als Bürostandort ausgerichteten Zielsetzung hin zu gemischten Strukturen aus."

Die Leitlinien für die künftige Entwicklung sind:

  • Mischen: urbaner Nutzungsmix, Wohnen und Branchenmix
  • Verdichten: an ausgewählten Standorten
  • Ankommen+ Ausstrahlen: Eingänge und "Gelenke" durch Hochpunkte
  • Umsteigen: Umstieg Auto - ÖPNV am Stadtrand; Förderung Nahmobilität; Ausbau Infrastruktur für Fußgänger und Radverkehr
  • Freiräumen: Grünstrukturen und Grünverbindungen ausbauen
  • Pulsieren: urbane Mitten schaffen, Plätze
  • Öffnen: beispielhaft bei Bestandsbauten Erdgeschosszone öffnen, Kantinen öffnen, Wegeverbindungen schaffen, Dachflächen zum Aufenthalt nutzen
  • Profilieren: beispielhaft "Talente" der einzelnen Quartiere stärken, öffentliche Räume aufwerten

Präsentation der Ergebnisse

Die Ergebnisse der Planungswerkstatt werden nun sowohl der Öffentlichkeit als auch den großen Arbeitgebern im Bundesviertel präsentiert und zur Diskussion gestellt, nachdem das Planungskonzept bereits am 11. Oktober 2018 im Städtebau- und Gestaltungsbeirat vorgestellt wurde. Zurzeit werden die Entwürfe der vier beteiligten Planungsbüros noch bis Ende November 2018 öffentlich im Stadthaus ausgestellt. Ferner gibt es eine Broschüre zur Dokumentation der Ergebnisse. Ende November/ Anfang Dezember sind dann jeweils eine Informationsveranstaltung für die großen Arbeitgeber und die Öffentlichkeit vorgesehen.

Das weitere Vorgehen

Die Leitlinien für die künftige Entwicklung sind im weiteren Verfahren zu überarbeiten, zu präzisieren, zu ergänzen und textlich zu fassen. Die Erkenntnisse aus den Informationsveranstaltungen sollen dabei berücksichtigt werden. Am Ende soll der Rat die Rahmenplanung verabschieden. Es wird dann ein Regelwerk sein, das die Maßgaben für die weitere Entwicklung des Bundesviertels aufzeigt.

Der Rahmenplan als städtebauliches Entwicklungskonzept soll künftig insbesondere auch als Beurteilungsgrundlage für Politik und Verwaltung bei der Aufstellung von Bauleitplänen und der Beurteilung konkreter Vorhaben dienen.

Das Bundesviertel

Zwischen der Bonner Innenstadt und Bad Godesberg liegt das etwa 481 Hektar umfassende Bundesviertel. Nach der Festlegung von Bonn als Bundeshauptstadt im Jahr 1949 wurden in den 50er-Jahren erste Ministerien und Einrichtungen auf den damals dort freien Flächen gebaut. Mit dem Erlass der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen "Bonn - Parlaments- und Regierungsviertel" wurden erste Rahmenkonzepte für das Areal erstellt, letztmalig wurde 2002 eine Rahmenplanung für das Bundesviertel erarbeitet.

Bei der städtebaulichen Umsetzung von einzelnen Vorhaben wurden Wettbewerbsverfahren durchgeführt, um eine hohe städtebauliche und architektonische Qualität zu erhalten.

Das Bundesviertel ist heute mit circa 1,2 Millionen Quadratmetern Bürofläche der mit Abstand wichtigste Büroteilmarkt in Bonn.

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Letzte Aktualisierung: 6. Dezember 2018




 


 

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