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Bahnhofsbereich Bonn


 

Bild 43

Aufstellung Bebauungsplan für den Bereich der Südüberbauung

Nach Beschluss des Gesamtkonzepts führt die Stadt Bonn den Bebauungsplan für den Be-reich der Südüberbauung weiter. Die Gebäudekontur wird gegenüber dem heutigen gebäude verringert. Der Abstand zwischen Bahnhof und neuem Gebäude wird vergrößert. Vor dem Bahnhof entsteht entlang der Poststraße ein neuer Platz als Eingang zur Innenstadt. Mit dem Bebauungsplan soll die zukünftige bauliche Entwicklung positiv gesteuert werden. Ein Be-bauungsplan trifft Festsetzungen über Art und Maß der zukünftigen Bebauung. Am Bebau-ungsplanverfahren können Sie sich während der Zeit der frühzeitigen Bürgerbeteiligung aktiv beteiligen.

Nähere Informationen zum Bebauungsplan 7722-62 ‚Südüberbauung’ erhalten sie hier...
URL: http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/sta dtplanungsamt/projekte_staedtebau/suedueberbauung/index.html ?lang=de

Gesamtkonzept des Büros Schmitz


Bei der künftigen Gestaltung des Bahnhofsbereichs Bonn soll der Entwurf des Architekturbüros Stefan Schmitz bda Architekten und Stadtplaner, Köln, zum Zuge kommen. Das empfiehlt eine Jury aus Fachpreisrichtern sowie Vertretern aus Politik, Verwaltung und Bürgerschaft. Der Rat der Stadt Bonn hat das Gesamtkonzept in seiner Sitzung am 7. Mai 2009 beschlossen. Das favorisierte Konzept sieht neue öffentliche Räume vor, mit denen die Übergänge aus der City in den Bahnhofsbereich attraktiv gemacht werden sollen. So sieht der Entwurf u.a. eine Platzgestaltung  an Stelle des heutigen "Bonner Lochs" vor. Der Abstand der "Südüberbauung" zum Bahnhof soll von heute 17 auf 25 Meter vergrößert werden. Die Höhe der Gebäude beträgt maximal vier Geschossen, die evtl. noch um ein Staffelgeschoss erweitert werden könnten. Zwischen Kaiserplatz und Poppelsdorfer Allee kann in Abhängigkeit von einem Neubau des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) die bauliche Lücke durch einen Hotelneubau geschlossen werden.

Insgesamt ist die Jury überzeugt gewesen, dass ein Ergebnis auf sehr hohem städtebaulichem Niveau erzielt wurde. Nach deren einstimmiger Meinung berücksichtigt das empfohlene Konzept die unterschiedlichen Erwartungen, weist den richtigen städtebaulichen Maßstab auf, zeige Respekt vor der Nachbarbebauung und erfülle die funktionalen sowie wirtschaftlichen Anforderungen mit Abstand am stärksten. Die Jury empfiehlt der Stadt Bonn hierzu in den politischen Gremien einen Grundsatzbeschluss zum städtebaulichen Rahmen herbeizuführen, zumal sich auch die Ergebnisse der Bürgerwerkstatt in wesentlichen Punkten in der Arbeit widerspiegeln.

Darüber hinaus wurde die weitere Konkretisierung des empfohlenen Konzepts in einzelnen Detailpunkten empfohlen. Dabei handelt es sich um die funktionale und städtebauliche Lösung des Knotens Rabinstraße/Thomas-Mann-Straße, die Verbesserung der Leistungsfähigkeit des Busbahnhofes sowie die Gliederung der Bebauung zwischen Post- und Thomas-Mann-Straße.

Die zur Überarbeitung aufgeforderten Preisträger aus dem Wettbewerb - Bahnhofsbereich Bonn waren der Bonner Michael Amort mit der Arbeitsgemeinschaft archivolver/verkehr plus GmbH, die Arbeitsgemeinschaft APM Architekten/Rehwaldt Landschaftsarchitekten aus Hamburg und Dresden sowie das Ingenieurbüro IVAS aus Dresden, der Kölner Architekt Stefan Schmitz und das Ingenieurbüro Schüßler-Plan sowie die Arbeitsgemeinschaft aus JSWD Architekten/BSV aus Köln und Aachen mit dem Büro Club L94 ebenfalls aus Köln. Das Preisgericht hatte dem Rat der Stadt Bonn empfohlen, die Wettbewerbsentwürfe von den Preisträgern überarbeiten zu lassen. Vor der Überarbeitung waren die Bürger am 27. Januar 2009 in einer öffentlichen Veranstaltung beteiligt worden. Die Überarbeitung der Wettbewerbsergebnisse hatte zum Ziel, neben der städtebaulichen und gestalterischen Qualität, weitere Erkenntnisse zur Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Entwürfe zu gewinnen. Die Planungen betreffen das gesamte 3,2 Hektar große Areal zwischen Kaiserplatz und Thomas-Mann-Straße. Die Preisträger hatten zwischen Januar und März 2009 Zeit zu überarbeiten und die Anforderungen aus der Bürgerschaft und von der Jury einzuarbeiten.

Zur Zeit werden die oben beschriebenen Punkte konkretisiert. Im Anschluss soll mit der Suche nach Investoren begonnen werden, die bereit sind die Pläne zu realisieren.

Dem ganzen vorangegangen war ein mit  90.000 Euro dotierter Wettbewerb bewertet. Zur Preisgruppe gehört die Arbeitsgemeinschaft archivolver/verkehr plus GmbH - Bonn, die Arbeitsgemeinschaft APB Architekten/Rehwaldt Landschaftsarchitekten - Hamburg/Dresden und dem Ingenieurbüro IVAS - Dresden, das Büro Stefan Schmitz mit dem Ingenieurbüro Schüßler-Plan - Köln und die Arbeitsgemeinschaft JSWD Architekten/BSV - Köln/Aachen und dem Büro Club L94, Köln. Den Ankauf erhielt die Arge HPP Architekten/ Happold Ingenieure, Düsseldorf/München. Ziel des Wettbewerbs ist die Neugestaltung des Bahnhofsbereichs Bonn, einem Areal zwischen Maximilianstraße, Kaiserplatz, den Bahnanlage der Strecke Köln - Koblenz, der Thomas-Mann-Straße unter Einbeziehung des unbebauten Grundstücks an der Rabinstraße. Das Areal sollte in die städtische Umgebung eingebunden und das Entree zur Bonner Innenstadt attraktiv gestaltet werden. Dabei waren auch kreative Vorschläge zum Umgang mit der Südüberbauung sowie Verkehrslösungen für Fußgänger, Busse, Bahnen, Rad- und Autoverkehr in zwei Alternativen gefordert.


Ansprechpartner in der Verwaltung

Markus Walter
Tel. 0228 - 77 3670
Fax. 0228 - 77 5836


E-Mail: markus.walter@bonn.de
E-Mail-Adresse: mailto:markus.walter@bonn.de

Jürgen Linke
Tel. 0228 - 77 3873
Fax. 0228 - 77 5836


E-Mail: juergen.linke@bonn.de
E-Mail-Adresse: mailto:juergen.linke@bonn.de

Letzte Aktualisierung: 19. Mai 2010





 


 

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