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11. Dezember 2016



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Bebauungsplan 'Ermekeilkaserne'


 

Im Rahmen einer mehrtägigen Bürgerwerkstatt haben sich zahlreiche Bonnerinnen und Bonner intensiv Gedanken zur Zukunft der Ermekeilkaserne gemacht. Entwickelt wurden realistische Perspektiven für das Gelände in der Bonner Südstadt.

Aktueller Stand
Bebauungsplan Nr. 7721-31
Ergebnisse der Bürgerwerkstatt
Entwürfe
Hintergrund der Planungen
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Aktueller Stand

Die öffentliche Darlegung der allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung und die Anhörung erfolgte in der Zeit vom 30. November bis einschließlich 14. Dezember 2015 im Stadtplanungsamt.

Bebauungsplan Nr. 7721-31

Stadtbezirk Bonn, Ortsteil Südstadt, zwischen Ermekeilstraße, Bonner Talweg, Reuterstraße und Argelanderstraße

Stadtplan
Stadtplan: http://stadtplan.bonn.de/mapbender/kartenausschnitt.pl?anwen dung=Bonn.de+-+Lageplan&strasse=&hausnummer=& mitteX=2577820.175&mitteY=5621396.051& label=&kartentyp=Stadtplan& width=1004&height=748& scale=3000&marker=1& font=Verdana&fontcolor=5D93B2& fontsize=14&pagecolor=DEEBF7& navigation=2

Bebauungsplan Nr. 7721-31 Ermekeilkaserne

Stadtbezirk Bonn, Ortsteil Südstadt, zwischen Ermekeilstraße, Bonner Talweg, Reuterstraße und Argelanderstraße

Die Bezirksvertretung Bonn hat in ihrer Sitzung am 22. September 2015 beschlossen, die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung nach 3 (1) BauGB durchzuführen:
Für das Gelände der Ermekeilkaserne soll ein Bebauungsplan für die Nachfolgenutzung aufgestellt werden.
Im Rahmen einer Bürgerwerkstatt konnten sich die Bürgerinnen und Bürger direkt in den Prozess der Konzeptentwicklung einbringen.
Die Konzepte wurden während der Bürgerwerkstatt durch drei Planungsteams erstellt, in denen die Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger direkt einflossen.
Die Auftaktveranstaltung und der Infomarkt der Bürgerwerkstatt fanden am 28. Oktober 2015 und die Planungswerkstatt am 7., 9. und 10. November 2015 statt.

Die Ergebnisse der Bürgerwerkstatt wurden am Freitag, 20. November 2015, 18 Uhr im Uni-Club, Konviktstraße 9, 53113 Bonn vorgestellt.


Flyer Bürgerwerkstatt [PDF, 57 KB]
Datei: http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/sta dtplanung/staedtebau/17071/index.html?lang=de&download=M3wBUQCu%2F8ulmKDu36WenojQ1NTTjaXZnqWfVpzLhmfhnapmm c7Zi6rZnqCkkIR4fXuEbKbXrZ2lhtTN34al3p6YrY7P1oah162apo3X1cjYh 2%2BhoJRn6w%3D%3D

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Plakat Bürgerwerkstatt [PDF, 4475 KB]
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Zeitplan Planungswerkstatt [PDF, 64 KB]
Datei: http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/sta dtplanung/staedtebau/17071/index.html?lang=de&download=M3wBUQCu%2F8ulmKDu36WenojQ1NTTjaXZnqWfVpzLhmfhnapmm c7Zi6rZnqCkkIR4fn97bKbXrZ2lhtTN34al3p6YrY7P1oah162apo3X1cjYh 2%2BhoJRn6w%3D%3D

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Ergebnisse der Bürgerwerkstatt

An der Bürgerwerkstatt haben über 200 Personen an den verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen. Der Prozess wurde von dem Büro iku, Dortmund moderiert und begleitet. Die Verwaltung stand beratend und begleitend zur Verfügung. Planungs- und Architekturbüros setzten die Ideen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger in erste Konzepte um. An den Veranstaltungen und vor allem in der Planungswerkstatt entwickelte sich ein intensiver Dialog und eine fruchtbare Arbeitsphase. Ergebnis sind drei städtebauliche Konzepte, die nach der Bürgerbeteiligung ausgewertet und auf einen Bebauungsplanentwurf verdichtet werden. Der Prozess und die Ergebnisse wurden dokumentiert.

Die Dokumentation sowie Infomaterial kann hier heruntergeladen werden. Die Dokumentation liegt auch als Broschüre vor und kann im Stadtplanungsamt, Stadthaus Bonn, Berliner Platz 2, 53103 Bonn, Etage 8C bezogen werden. Gerne senden wir sie auf Nachfrage auch per Post zu.

Plakat Bürgerwerkstatt [PDF, 5647 KB]
Datei: http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/sta dtplanung/staedtebau/17071/index.html?lang=de&download=M3wBUQCu%2F8ulmKDu36WenojQ1NTTjaXZnqWfVpzLhmfhnapmm c7Zi6rZnqCkkIR4gnqCbKbXrZ2lhtTN34al3p6YrY7P1oah162apo3X1cjYh 2%2BhoJRn6w%3D%3D

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Bürgerwerkstatt Dokumentation [PDF, 3803 KB]
Datei: http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/sta dtplanung/staedtebau/17071/index.html?lang=de&download=M3wBUQCu%2F8ulmKDu36WenojQ1NTTjaXZnqWfVpzLhmfhnapmm c7Zi6rZnqCkkIR4gnqDbKbXrZ2lhtTN34al3p6YrY7P1oah162apo3X1cjYh 2%2BhoJRn6w%3D%3D

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Entwürfe

Die drei Entwurfsteams haben nun mit den Anregungen aus den Diskussionen der Bürgerwerkstatt ihre Entwürfe fertiggestellt. Diese sehen in unterschiedlicher Ausprägung Wohnen und eine zentralen Platz im Sinne der "Grünen Trittsteine" des Masterplans Bonn Innnere Stadt vor. Das Wohnen wird häufig differenziert. Hier sind unterschiedliche Wohnformen vorgesehen. Soziale und kulturelle Einrichtungen sind in unterschiedlicher Ausprägung vorgesehen. So wie das Wohnen differenziert wird, werden auch die öffentlichen und privaten Freiräume differenziert und unterschiedliche Atmosphären geschaffen. Die Erschließung erfolgt auf unterschiedliche Art und Weise. Im Kern des Gebietes werden aber jeweils große "autofreie" Bereiche geschaffen.

COERSMEIER TEBROKE ARCHITEKTUR GMBH, Köln [PDF, 4740 KB]
Lageplan

Datei: http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/sta dtplanung/staedtebau/17071/index.html?lang=de&download=M3wBUQCu%2F8ulmKDu36WenojQ1NTTjaXZnqWfVpzLhmfhnapmm c7Zi6rZnqCkkIR4f3yDbKbXrZ2lhtTN34al3p6YrY7P1oah162apo3X1cjYh 2%2BhoJRn6w%3D%3D

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COERSMEIER TEBROKE ARCHITEKTUR GMBH, Köln [PDF, 4960 KB]
Details

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reicher haase associierte GmbH, Büro Dortmund [PDF, 1075 KB]
Lageplan

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reicher haase associierte GmbH, Büro Dortmund [PDF, 7267 KB]
Details

Datei: http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/sta dtplanung/staedtebau/17071/index.html?lang=de&download=M3wBUQCu%2F8ulmKDu36WenojQ1NTTjaXZnqWfVpzLhmfhnapmm c7Zi6rZnqCkkIR4f318bKbXrZ2lhtTN34al3p6YrY7P1oah162apo3X1cjYh 2%2BhoJRn6w%3D%3D

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scheuvens + wachten, Dortmund [PDF, 433 KB]
Lageplan

Datei: http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/sta dtplanung/staedtebau/17071/index.html?lang=de&download=M3wBUQCu%2F8ulmKDu36WenojQ1NTTjaXZnqWfVpzLhmfhnapmm c7Zi6rZnqCkkIR4f319bKbXrZ2lhtTN34al3p6YrY7P1oah162apo3X1cjYh 2%2BhoJRn6w%3D%3D

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scheuvens + wachten, Dortmund [PDF, 5101 KB]
Details

Datei: http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/sta dtplanung/staedtebau/17071/index.html?lang=de&download=M3wBUQCu%2F8ulmKDu36WenojQ1NTTjaXZnqWfVpzLhmfhnapmm c7Zi6rZnqCkkIR4f31%2BbKbXrZ2lhtTN34al3p6YrY7P1oah162apo3X1cj Yh2%2BhoJRn6w%3D%3D

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Allgemeine Ziele und Zwecke [PDF, 116 KB]
des B-Plans 7721-31

Datei: http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/sta dtplanung/staedtebau/17071/index.html?lang=de&download=M3wBUQCu%2F8ulmKDu36WenojQ1NTTjaXZnqWfVpzLhmfhnapmm c7Zi6rZnqCkkIR4fXyAbKbXrZ2lhtTN34al3p6YrY7P1oah162apo3X1cjYh 2%2BhoJRn6w%3D%3D

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Hintergrund der Planungen

In attraktiver Lage in der Bonner Südstadt liegt das 25 000 Quadratmeter (2,5 ha) große Gelände der Ermekeilkaserne - begrenzt durch die Ermekeilstraße im Norden, die Reuterstraße im Süden, den Bonner Talweg im Osten und die Argelanderstraße im Westen. Bis zum Sommer 2013 wurde das Areal mehr als 130 Jahre lang militärisch genutzt; Ende des 19. Jahrhunderts zunächst als Kaserne für die preußische Armee, später als Verwaltungsstandort der Bundeswehr. Als Gründungsort der Bundeswehr hat die Ermekeilkaserne eine historische Bedeutung. Das Ensemble aus ehemaliger Mannschaftsunterkunft und Stabsgebäude entlang der Ermekeilstraße steht unter Denkmalschutz.

Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1949 war die Ermekeilkaserne von 1950 an für einige Jahre Sitz des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung und ab 1951 Sitz des "Beauftragten des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen" - nach dem Dienststellenleiter Theodor Blank kurz "Amt Blank" genannt. Blank wurde 1955 auch erster Verteidigungsminister der BRD.

Aus dem "Amt Blank" wurde das Verteidigungsministerium. Am 12. November 1955 erhielten die ersten 101 Bundeswehrsoldaten hier ihre Ernennungsurkunden - historische Eckpfeiler, die den Ruf der Ermekeilkaserne als Wiege der Bundeswehr begründen.

Nachdem das Verteidigungsministerium von 1960 bis 1974 auf die Bonner Hardthöhe umgezogen und die freigewordenen Gebäude seither von verschiedenen Bundeswehr-Behörden genutzt worden waren, hat das Ministerium die Kaserne am 17. Juni 2013 an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben abgegeben.

Bereits ein Jahr zuvor, im April 2012, hatte der Rat der Stadt Bonn beschlossen, einen Bebauungsplan aufzustellen. Vorausgegangen war ein studentischer Wettbewerb, in dessen Rahmen erste städtebauliche Ideen für die künftige Nutzung des fast vier Fußballfelder großen Areals entwickelt wurden.

Die Stadt Bonn hat überdies beschlossen, die Ermekeilkaserne per Erstzugriffsoption zu erwerben. Seit Mai 2015 liegt dazu ein externes Wertgutachten vor. In seiner Sitzung am 4. Februar 2015 beschloss der Rat, die Bonner im Rahmen einer Bürgerwerkstatt unter Einbeziehung von Entwurfsteams an den Zukunftsplanungen für die Top-Lage zu beteiligen. Aufgrund der seit 2014 wieder deutlich ansteigenden Zahl von Flüchtlingen, die Deutschland um Asyl ersuchen, werden zurzeit Flüchtlinge in der Ermekeilkaserne untergebracht.

Die 2005 gegründete "Initiative zur zivilen Nutzung der Bonner Ermekeilkaserne e.V." (www.ermekeilkarree.de/) hat ein Nutzungskonzept erarbeitet und Ideen für temporäre Nutzungen entwickelt. Sie spricht sich dafür aus, das Gelände zu einem sozial und kulturell gemischten, Generationen übergreifenden Quartier mit vielfältigen und ökologisch nachhaltigen Nutzungen zu entwickeln. So führt sie auf der Fläche zwischen Mannschaftshaus und Stabsgebäude seit November 2013 u.a. ein Urban-Gardening-Projekt durch (www.ermekeilgarten.de). Seit Anfang 2015 erweitert ein Repair Café die Zwischennutzung des Geländes durch den Verein. Auch die Unterbringung von Flüchtlingen begleitet die Ermekeilinitiative konstruktiv.

www.ermekeilkarree.de
URL: http://www.ermekeilkarree.de/
www.ermekeilgarten.de/
URL: http://ermekeilgarten.de/

Ermekeilstraße und -kaserne tragen ihren Namen nach der Bonner Gastronomie-Familie Ermekeil. Sie hat das Areal 1870 gekauft, um es als Bauland zu erschließen und weiter zu veräußern. So wurde die Straße in Eigenleistung mit einem Kanalanschluss sowie mit Gas- und Wasserleitungen ausgestattet. Dieses private Engagement würdigten die Stadtväter mit der Vergabe des Straßennamens. Später wurde die Familie auch Namensgeber der ursprünglich als "Infanteriekaserne" bezeichneten Militärunterkunft. Dass der Volksmund die Ermekeilkaserne auch "Ärme Kääls-Kaserne" ("Arme Kerle-Kaserne") nennt, hat mit der wahren Herkunft des Namens also nichts zu tun.

Politischer Beschluss, Informationen im Bonner Rats-Informations-System
URL: http://www2.bonn.de/bo_ris/ris_sql/agm_index.asp?e_search_1= 7721-31&e_register=2&e_content=4102&e_modus=flag_normal&e_vo lltext=No&e_caller=sum_quick_start

Ansprechpartner

Markus Walter
Tel.: 0228 - 77 36 70

markus.walter@bonn.de
E-Mail-Adresse: mailto:markus.walter@bonn.de

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Letzte Aktualisierung: 17. Februar 2016




 


 

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