Bonn - Die Stadt

 

Sprungnavigation

Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Sprache und Service | Inhaltsbereich | Hauptnavigation | Hilfe | Suche | Seite drucken, Seite weiterempfehlen | spezielle Seitenfunktionen

Hilfe


Über folgende Tastenkominationen gelangen Sie zu den Hauptrubriken:

Zusätzlichen Service erhalten Sie über diese Tastenkombinationen:

Aktuelles Datum

17. Dezember 2017



Hauptnavigation



Inhaltsbereich

 

Wohn- und Wissenschaftspark Bonn/Sankt Augustin


 

Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme WTP I und WTP II

Die Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme 'Wohn-und Wissenschaftspark - WTP I' wurde im Jahr 1999 als die Stadtgrenzen überschreitendes gemeinsames Vorhaben der Städte Bonn und Sankt Augustin als Satzung genehmigt. Mit dem Ziel der Entwicklung eines 'neuen Standortes für die Errichtung von zukunftsträchtigen, innovativen Arbeitsstätten und von Wohnungen' in gegenseitiger Zuordnung und möglichst gleichzeitiger Entstehung wurden als Teilbereiche

  • der 'Wohnpark Vilich-Müldorf',
  • der 'Wissenschaftspark-West und Ost',
  • das Wohngebiet 'Im Ziegelfeld' auf dem Stadtgebiet der Stadt Bonn
  • sowie das Wohngebiet 'Buschweg' in Sankt Augustin-Hangelar

mit einem Flächenumfang von insgesamt rund 70 Hektar geplant. Der Realisierungszeitraum war zunächst für die Jahre 2000 bis 2009 geplant, wurde allerdings zwischenzeitlich bei Erweiterung des Geltungsbereiches um die Wohnbaufläche Wohnpark II bis 2016 verlängert.


Rahmenplanung
Wohnpark Buschweg
Wohnpark Vilich-Müldorf
Wohngebiet 'Im Ziegelfeld'
Büro- und Gewerbepark
Wohn-/Gewerbegebiet 'Am Mühlenbach'
Weitere Informationen

Rahmenplanung

Der Wohn- und Technologiepark wurde als Baustein zur Unterstützung des wirtschaftlichen Umstrukturierungsprozesses der Region Bonn nach dem Bonn/Berlin-Beschluss und zur Deckung des damit verbundenen speziellen Bedarfs an Wohnungen und Arbeitsstätten gemeinsam von den Städten Bonn und Sankt Augustin auf der Basis eines 'Strukturkonzeptes für die Region Bonn/Rhein-Sieg' und des darauf aufbauenden 'Regionalen Entwicklungskonzeptes' seit 1992 geplant. Grundlage war das sogenannte 'Fünf-Säulen-Modell', mit dem die Folgen des Verlustes des Sitzes von Parlament und Regierung durch die Übernahme und Ansiedlung neuer Funktionen und politischer Institutionen von nationaler und internationaler Bedeutung im politischen, wissenschaftlichen und kulturellen Bereich ausgeglichen werden sollten. Im Wohn- und Technologiepark sollten parallel Wohnungen und Arbeitsplätze in den Leitbranchen Informations-, Kommunikations- und Telekommunikationstechnologien entstehen.

Diesem Ziel folgend wurde von den Städten eine städtebauliche Rahmenplanung aufgestellt, die die kommunale Grenzen überschreitende Entwicklung der Wohnstandorte Vilich-Müldorf und Hangelar-Buschweg sowie eines Wissenschafts-und eines Technologiestandortes beinhaltete. Voraussetzung zur Umsetzung der Planung war die Bereitstellung von Bauland, die nach Klärung der erforderlichen Anwendungsvoraussetzungen mittels des Instrumentariums der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme erfolgen sollte. Die Voruntersuchungen kamen zu dem Ergebnis, dass die Anwendung des Entwicklungsrechts gemäß §§ 165 ff BauGB grundsätzlich für die Gesamtmaßnahme möglich war, dass aber speziell für den Bereich des Technologieparks die Finanzierung und der Durchführungszeitraum noch nicht hinreichend exakt abschätzbar waren. Aufgrund der Zielsetzung einer parallelen Entwicklung von Wohn-und Arbeitsstätten haben die Städte daraufhin ein zweistufiges Realisierungsverfahren gewählt, welches in der ersten Stufe die Entwicklung des Wohn- und Wissenschaftsparks-WTP I und in einer zweiten Stufe die des Wohn- und Technologieparks - WTP II beinhalten sollte.

Zurück zum Seitenanfang

Wohnpark Buschweg

Der Wohnpark 'Buschweg' in Sankt Augustin-Hangelar wurde 2008 nach sechsjähriger Entwicklungszeit fertiggestellt. Dort entstanden auf einer rund drei Hektar großen Siedlungsfläche 43 Grundstücke, die überwiegend mit freistehenden Einfamilienhäusern und Doppelhäusern bebaut wurden.

Wohnpark Vilich-Müldorf

Wohnpark I -Vilich-Müldorf

Der 'Wohnpark I -Vilich-Müldorf' wurde aufgrund seiner Größe von 23 Hektar in drei Erschließungs- und vier Vermarktungsabschnitte aufgeteilt. Die neu entstandene insgesamt rund 7,7 Hektar große Baufläche ist vollständig an Bauträger und Einzelbauherren veräußert und bebaut worden. Im Wohnpark I sind 186 Einfamilienhäuser als Reihen- und Doppelhäuser entstanden. Zusätzlich sind 16 geförderte Mietwohnungen im Geschosswohnungsbau, 11 geförderte Mietreihenhäuser und 25 Eigentumswohnungen gebaut worden. Darüber hinaus wurde mit der Amaryllis eG ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt in Genossenschaftsform mit 32 Wohneinheiten realisiert sowie ein integratives Wohnprojekt 'Villa Emma' mit 11 Wohnungen für Menschen mit Unterstützungsbedarf. In der Summe sind im Wohnpark I rund 300 Wohnungen entstanden.

Parallel zur Realisierung der Wohnbebauung wurde auch zügig die soziale Infrastruktur realisiert. In 2009 wurde die Kindertagesstätte in Betrieb genommen. Sie bietet 65 KiTa-Plätze in drei Gruppen, davon 22 Kinder unter drei Jahren. Der am Ortsrand von Vilich-Müldorf gelegene Bolzplatz steht als Ersatz für den ehemals innerhalb der jetzigen Bauflächen gelegenen Platz bereits seit Frühjahr 2006 zur Verfügung. Auch der Bau des Kinderspielplatzes wurde im Jahr 2008 abgeschlossen.

Im Sommer 2010 wurde der Anger, der den Wohnpark I als zentraler öffentlicher Grünzug in Nord-Süd-Richtung durchzieht und das Verbindungselement zum geplanten Wohnpark II darstellt, fertiggestellt und der Bevölkerung übergeben.

Wohnpark II Vilich-Müldorf

Ausgehend von einer Mehrfachbeauftragung wurde das städtebauliche Konzept für das neue Wohngebiet erarbeitet, auf dessen Grundlage der Bebauungsplan derzeit erstellt wird. Das zirka 13 Hektar große Baugebiet bietet Raum für rund 300 neue Wohneinheiten. Ähnlich wie im Wohnpark I werden die Grundstücke ausgehend von einem Bewerbungsverfahren mit der Vorlage konkreter Bebauungsentwürfe vornehmlich an verschiedene Bauträger vergeben werden. Einzelne Grundstücke werden aber auch im Wege der Direktvergabe gemäß den vom Rat der Stadt Bonn beschlossenen Vergabekriterien an einzelne Bauherrn veräußert. Die Grundstücksvergabe wird mittels Vereinbarungen im Kaufvertrag an die Einhaltung von gestalterischen Auflagen geknüpft werden. Wie bereits im angrenzenden Wohnpark I realisiert, sind auch im Wohnpark II Projekte mit besonderen Wohnformen beabsichtigt. Die Vermarktung der Grundstücke wird in Abschnitten erfolgen und voraussichtlich in der 2. Jahreshälfte 2018 beginnen.

Zurück zum Seitenanfang

Wohngebiet 'Im Ziegelfeld'

Luftbild - Wohngebiet 'Im Ziegelfeld', © NRW.URBAN GmbH © NRW.URBAN GmbH
| vergrößerte Ansicht: Luftbild - Wohngebiet 'Im Ziegelfeld', © NRW.URBAN GmbH © NRW.URBAN GmbH
 
Luftbild - Wohngebiet 'Im Ziegelfeld', © NRW.URBAN GmbH

Das Wohngebiet 'Im Ziegelfeld' wurde in zwei Bauabschnitten entwickelt. Im ersten Bauabschnitt wurden 12 Grundstücke an Einzelbauherren vergeben, die in eigener Regie Doppelhäuser und ein freistehendes Einfamilienhaus errichtet haben. Die 26 Grundstücke im zweiten Abschnitt sind ebenfalls alle veräußert und bereits bebaut.

Büro- und Gewerbepark

Für die geplante Entwicklung des ehemaligen Wissenschaftsparks als hochwertiger Bürostandort hat sich der in den Voruntersuchungen der Jahre 1996 bis 1998 auf der Basis damaliger Gutachten für die Stadt Bonn (und die Region) nachgewiesene und im Zeitraum bis 2008 zum großen Teil in anderen Teilen des Stadtgebietes auch realisierte Zuwachs an Arbeitsstätten bislang nicht positiv ausgewirkt. Arbeitsplätze sind während des bisherigen Durchführungszeitraums der Entwicklungsmaßnahme im Stadtgebiet in großem Umfang neu entstanden, hierfür konnten allerdings vorrangig zentraler gelegene Standorte (vornehmlich im Bundesviertel) vermarktet werden.

Die Stadt Bonn strebt gleichwohl - dem Ziel der Entwicklungsmaßnahme entsprechend - weiterhin die Ansiedlung von Arbeitsstätten an dieser Stelle an und stuft diesen Bereich gleichzeitig aufgrund seiner Lage zur Autobahn ausdrücklich nicht als Wohnstandort ein. Aus einer im Auftrag der Stadt Bonn im Frühjahr 2010 vorgelegten Studie der Universität Wuppertal und den Erfahrungen der örtlichen Wirtschaftsförderung aus dem Prozess des Strukturwandels in Stadt und Region der letzten Jahre wurde der Schluss gezogen, dass die Einschränkung auf die Ansiedlung von hochwertigen 'wissenschaftsaffinen' Büroarbeitsplätzen in möglichst großflächigen Entwicklungseinheiten dem Bedarf an diesem Standort nicht gerecht wird. Der analysierten Nachfrage entsprechend wurde auf der Grundlage einer kleinteiligeren Erschließungsplanung ein neues Plankonzept für einen Büro- und Gewerbepark mit flexiblen Grundstücksgrößen erarbeitet auf dessen Grundlage derzeit die Änderung des Bebauungsplanes erfolgt.

Wohn-/Gewerbegebiet 'Am Mühlenbach'

Wohn-/Gewerbegebiet 'Am Mühlenbach', © NRW.URBAN GmbH © NRW.URBAN GmbH
| vergrößerte Ansicht: Wohn-/Gewerbegebiet 'Am Mühlenbach', © NRW.URBAN GmbH © NRW.URBAN GmbH
 
Wohn-/Gewerbegebiet 'Am Mühlenbach', © NRW.URBAN GmbH

Bereits im Jahr 2008 wurde vor dem Hintergrund der aktuellen Wohnungsbedarfsprognosen und der Vermarktungserfolge im Wohnpark I für den Bereich eine Änderung der Entwicklungsziele geprüft und dementsprechend ein städtebauliches Konzept für einen Wohnstandort erarbeitet. Dieses Konzept wurde in der weiteren Diskussion aufgrund konkreter Nachfragen ortsansässiger Gewerbetreibender so ergänzt, dass als Entwicklungsziel zusätzlich zur Realisierung eines Wohnstandortes ein Gewerbestandort für kleine bis mittlere nicht störende Betriebe planungsrechtlich ermöglicht wurde. Alle Grundstücke sind veräußert und bebaut.

Bebauungsplan "Am Mühlenbach" [PDF, 1607 KB]
Datei: http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/sta dtplanung/staedtebau/16511/index.html?lang=de&download=M3wBUQCu%2F8ulmKDu36WenojQ1NTTjaXZnqWfVpzLhmfhnapmm c7Zi6rZnqCkkIR3fXqDbKbXrZ2lhtTN34al3p6YrY7P1oah162apo3X1cjYh 2%2BhoJRn6w%3D%3D

Dokument vorlesen

Weitere Informationen

NRW.URBAN GmbH 'Neue Wohngebiete in Vilich-Müldorf'
URL: http://www.wohngebiete-vilich-mueldorf.de/

Ansprechpartnerin

Bettina Müller
Stadtplanungsamt
Tel.: 0228 - 77 44 73

bettina.mueller@bonn.de 
E-Mail-Adresse: mailto:bettina.mueller@bonn.de

Zurück zum Seitenanfang

Letzte Aktualisierung: 13. Dezember 2017




 


 

© 2003 - 2017 Stadt Bonn  Impressum

Seite drucken, Seite weiterempfehlen



zurück zur Sprungnavigation