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15. Dezember 2017



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Ziele der Stadt Bonn zur Fahrradhauptstadt 2020


 

Die zukünftige Fahrradhauptstadt Bonn bietet ihren Bürgerinnen und Bürgern sowie ihren Gästen die bestmöglichen Voraussetzungen zum sicheren und komfortablen Radfahren." Radfahrer können ein komfortables, dichtes und lückenloses Radverkehrsnetz befahren.

Radfahrer finden an ihrer Wohnung und an ihren Zielen (Zentren, Läden, Arbeitsstelle, Schule etc.) ein gutes Fahrrad-Stellplatzangebot vor. Die Radverkehrsinfrastruktur gewährt entlang der Strecke und an Knotenpunkten eine größtmögliche Verkehrssicherheit und eine komfortable Befahrbarkeit. Durch weitereichende Angebote von Einzelhändlern werden die Potenziale des Einkaufs per Rad größtmöglich ausgeschöpft.

Unternehmen des Gastgewerbes und der Tourismusbranche bauen Angebote für den Radverkehr in starkem Maße aus, um das Potenzial des boomenden Fahrradtourismus noch stärker zu nutzen.
Schulungs- und Informationsangebote führen dazu, dass Mitarbeiter der Bonner Verwaltung und Bonner Arbeitgeber für Radverkehrsbelange sensibilisiert sind und diese in ihrer täglichen Arbeit selbstverständlich berücksichtigen.

Der Radverkehr ist fest in der Verwaltungsstruktur der Stadt Bonn implementiert, über Arbeitskreise und mediale Austauschplattformen findet eine rege interne Kommunikation zwischen Verwaltungsmitarbeitern und eine externe Kommunikation zwischen Verwaltungsmitarbeitern, gesellschaftlichen Akteuren und der Bevölkerung statt.

Das Erreichen der oben genannten Ziele führt zu einer deutlichen:

Stärkung des Umweltverbundes
Der Radverkehrsanteil soll mittel- bis langfristig deutlich auf 25 % gesteigert werden, um das Ziel des Leitbildes der Arbeitsgemeinschaft der fahrradfreundlichen Städte, Gemeinden und Kreis des Landes NRW zu erreichen. Die Steigerung des Radverkehrsanteils darf dabei nicht zu Lasten des Fußgängerverkehrs und des öffentlichen Verkehrs erfolgen.

Erhöhung der Verkehrssicherheit
Die Anzahl der verunglückten Radfahrer ist deutlich zu senken, die Anzahl schwer verletzter und getöteter Radfahrer ist langfristig entsprechend einer "Vision Zero" - soweit möglich - auf null zu reduzieren, ebenso wie die Anzahl der Unfallhäufungsstellen.

Steigerung der Zufriedenheit
Die Bonner Bürgerinnen und Bürger sowie die Bonner Unternehmen sollen sich stark mit der Fahrradhauptstadt Bonn identifizieren, so dass ein noch positiveres Fahrradklima geschaffen wird. Die Radfahrerinnen und Radfahrer sind sehr zufrieden mit den Radverkehrsangeboten und nehmen dadurch eine gesteigerte Lebensqualität wahr. Die Verkehrsteilnehmer fühlen sich wahlfrei in der Benutzung eines Verkehrsmittels und treffen eine situationsangepasste Verkehrsmittelwahl unter multimodalen Entscheidungskriterien.

Diese drei übergeordneten Ziele sind grundsätzlich in allen Belangen zu verfolgen. Aufgrund des hierfür notwendigen Einsatzes großer finanzieller Ressourcen und der aktuellen Haushaltslage können die Ziele in Gänze nur langfristig erreicht werden. Bis 2020 sollen nachstehende Zielwerte erreicht werden, in den darauf folgenden Jahren sind diese Werte möglichst noch zu steigern:

Es wird angestrebt,

  • den Radverkehrsanteil bis 2020 (von 12 % im Jahr 2009, Studie Infas, "Mobilität in Deutschland", Bonn 2009) auf 25 % zu steigern,
  • die Zahl der verunglücken Radfahrer bis 2020 um 25 % von ca. 480 im Jahr 2009 (Angaben der Polizei) auf höchstens 350 zu reduzieren,
  • die Zahl der getöteten und schwer verletzten Radfahrer bis 2020 um 50 % von ca. 70 im Jahr 2009 (Angaben der Polizei) auf höchstens 35 zu reduzieren,
  • die Zahl der Unfallhäufungsstellen mit Radfahrbeteiligung bis 2020 um 100 % von 7 im (Angaben der Polizei)Jahr 2009 auf null zu reduzieren
    einen eigenen Fahrradklimatest zu entwickeln und bis 2020 die Zufriedenheitswerte zu steigern.

Letzte Aktualisierung: 18. November 2016





 


 

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