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Internationaler Artenschutz


 

Zahlreiche wild lebende Tier- und Pflanzenarten sind heute weltweit in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Dies liegt vor allem an der zunehmenden Lebensraumzerstörung durch den Menschen, aber auch an der immer größer werdenden Nachfrage nach exotischen Haustieren.

Die artenschutzrechtlichen Bestimmungen sollen dieser Gefährdung entgegen wirken. Aus diesem Grund sind viele heimische Tier-und Pflanzenarten sowie deren Lebensräume und Zufluchtsstätten geschützt. Schädigungen und Störungen von Exemplaren dieser Arten sind nur zulässig, wenn die Untere Landschaftsbehörde eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung bzw. Befreiung von den entsprechenden Verboten erteilt hat.


EU-Bescheinigung
Haltung von geschützten Tieren
Online-Artenschutzdatenbank
Ein-und Ausfuhr von Tieren
Urlaubssouvenirs- kostenlose App
Ansprechpartner
URL: http://www.bonn.de/rat_verwaltung_buergerdienste/buergerdien ste_online/buergerservice_a_z/00831/index.html?lang=de

Diese Schildkröte steht unter Artenschutz. © Wolfgang Wasch
© Wolfgang Wasch

Streng geschützte Tiere und Pflanzen bzw. von diesen stammende Teile und Erzeugnisse dürfen nur vermarktet werden, wenn die Untere Landschaftsbehörde dies durch die Erteilung einer EU-Bescheinigung (früher: CITES-Bescheinigung) genehmigt hat. Hierunter fallen zum Beispiel Aras, Griechische Landschildkröten, Gegenstände aus Elfenbein und Krokodilleder sowie viele Pelze. Die im Einzelfall erforderlichen Beweismittel und Belege zur Herkunft und Kennzeichnung der Exemplare sollten vorab bei der Unteren Landschaftsbehörde erfragt werden. Für die Erteilung einer EU-Bescheinigung ist eine vom Verwaltungsaufwand abhängige Gebühr - in der Regel 10,00 EUR - zu entrichten.

Die Haltung von Tieren besonders geschützter Arten ist der Unteren Landschaftsbehörde schriftlich anzuzeigen. Der Anzeige sind Belege des Vorbesitzers, Rechnungen, Lieferscheine oder amtliche Bescheinigungen mit Angaben über Zahl, Art, Alter, Geschlecht, Herkunft und Kennzeichen der Tiere beizufügen. Eine Gebühr wird hierfür nicht erhoben.

Wer die artenschutzrechtlichen Bestimmungen missachtet, begeht eine Ordnungswidrigkeit - unter Umständen sogar eine Straftat - und muss mit einem empfindlichen Bußgeld bzw. einer Geld- oder Freiheitsstrafe rechnen. Illegale Exemplare können von der Unteren Landschaftsbehörde beschlagnahmt und eingezogen werden.

Der genaue Schutzstatus einer Tier- oder Pflanzenart kann bei der Unteren Landschaftsbehörde erfragt oder in der Online-Artenschutzdatenbank des Bundesamtes für Naturschutz abgerufen werden.

Online-Artenschutzdatenbank des Bundesamtes für Naturschutz
URL: http://www.wisia.de

Die Ein- und Ausfuhr von Tieren und Pflanzen besonders geschützter Arten ist genehmigungspflichtig. Hierfür ist das Bundesamt für Naturschutz zuständig.

zur Homepage des Bundesamtes für Naturschutz
URL: http://www.bfn.de

Auch Urlaubssouvenirs können dem Artenschutz unterliegen. Das Mitbringen besonders geschützter Tiere und Pflanzen, zum Beispiel Muscheln, Schnecken, Korallen, Seepferdchen, verstößt gegen die internationalen Artenschutz-bestimmungen.
Wer am Flughafen mit einem verbotenen Mitbringsel ertappt wird, muss dieses nicht nur dem Zoll aushändigen, sondern zusätzlich, im Falle eines Verfahrens, mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen. Wer unsicher ist, welche Souvenirs erlaubt sind und welche nicht, kann sich über die kostenlose Smartphone-App mit dem Namen "Zoll und Reise" informieren. Das vom Zoll konzipierte Programm für iPhones und Android-Smartphones funktioniert ohne Internetverbindung, so dass im Urlaub keine Roaming-Gebühren anfallen.
Weitere Informationen zu diesem Thema erteilt die Bundeszollverwaltung.

Zur Homepage der Bundeszollverwaltung
URL: http://www.artenschutz-online.de

Letzte Aktualisierung: 13. Juli 2016




 


 

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