
Die Kampagne "Jecke Fairsuchung" - Faire Kamelle im Rheinischen Karneval" möchte durch Karnevalssüßigkeiten aus Fairem Handel die partnerschaftlichen und fairen Handelsbeziehungen auch im Karneval fordern. Seit der Karnevalssession 2004/ 2005 unterstützt die Stadt Bonn dieses Anliegen. Das Agenda-Büro informiert über Alternativen zu konventionellem Wurfmaterial und leistet Öffentlichkeitsarbeit im Sinne der Kampagne und fördert die Aktivitäten der Karnevalisten.
Am 25. Januar 2006 erfolgte der einstimmige Beschluss der Bezirksvertretung Beuel, den teilnehmenden Schulen und Kindergärten am Beueler Weiberfastnachtszug Wurfmaterial aus Fairem Handel zur verfügung zu stellen.
Dank der Initiative der "Beueler Wiever-die fairste Versuchung" des Alten Beueler Damenkomitees von 1824 e.V., die unter dem Motto "Beueler Wiever haben Power, werfen jeck und fair auf Dauer!" ist das faire Wurfmaterial in Bonn noch bekannter geworden und stetig steigt die Zahl der Närrinnen und Narren, die zu Freunden der Fairen Kamelle und Strüßje werden.
Umweltdezernent Rüdiger Wagner findet, "dass die Fairen Kamelle gut zur UN-Stadt Bonn passen, selbst im Karenval zeigen die Bonnerinnen und Bonner so, dass sie global denken und lokal handeln."
Das Ziel der Jecken Fairsuchung, der Kampagne für Faire Kamelle im Rheinischen Karneval, dass jeder Karnevalist zehn Prozent seines Wurfmaterials aus Fairem Handel bezieht, ist zwar für Bonn noch nicht erreicht, aber Obermöhn Evi Zwiebler sagt: "Dauerhaft werden sich die Beueler Frauen für die fairen Kamelle und Strüßjer stark machen und ich wünsche mir, dass wir Beueler Frauen gemeinsam mit vielen anderen Närrinnen und Narren hier in Bonn einmal das Ziel erreichen werden."
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Letzte Aktualisierung: 16. Januar 2012