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Gefährdete Bereiche


 

Hochwasserkarte

Neben dem oberirdischen Einströmen des Hochwassers ist in Kellern und Senken mit vorzeitigem Austreten von Grundwasser zu rechnen.
Zusätzlich kommt es in Teilbereichen der Kanalisation zu Rückstau. Sofern Ihr Kanalhausanschluss nicht gegen Rückstau gesichert ist, kann es zu einer Flutung tieferliegender Räume führen.

Über Hochwasserpumpwerke wird in Beuel und Mehlem der normale Betrieb der Kanalisation in Teilbereichen auch im Hochwasserfall bis zu einem Pegel von 9,50 Meter sichergestellt. Bei Betriebsstörungen kann es (im Ausnahmefall) zu einem plötzlichen Einstau des Kanals bis zum örtlichen Rheinwasserstand kommen und eindringendes Grundwasser nicht mehr abgeleitet werden.

Ausgeräumte Keller sollten daher erst wieder genutzt werden, wenn der für sie kritische Rheinpegel unterschritten wurde.

Stadtbezirk Beuel:
Ab einem Wasserstand von 7 Meter Bonner Pegel tritt der Rhein im Ortsteil Beuel an der Uferbefestigung über die Ufer. Nördlich der Kennedybrücke bleibt die Rheinaustraße durch den neuen Damm zwischen der Wolfsgasse und der Marienstraße bis zu einem Pegelstand von etwa 9,50 Meter vom Hochwasser verschont. Im Bereich der Rheinaustraße südlich der Marienstraße werden die Seitenstraßen Steinerstraße und Johannesstraße zuerst überschwemmt.

Stadtbezirk Bad Godesberg:
Im Ortsteil Mehlem wird es bei einem Pegelstand von etwa 8,90 Meter kritisch. Dann läuft das Wasser in die Rüdigerstraße in Höhe Am Glückshaus.

Stadtbezirk Bonn:
Bei Hochwasser ist besonders der Ortsteil Grau-Rheindorf betroffen. Ab einem Pegel von ca. 8,70 Meter überschwemmt das Wasser die Estermannstraße vom Rheindorfer Bach her.

Die Uferpromenade am Alten Zoll wird ab einem Pegelstand von 7,50 Meter (die Uferstraße ab 8 Meter) überschwemmt.

Hochwasserkarte

In der Hochwasserkarte erhalten Sie einen Überblick über die Ausdehnung des Hochwassers bei einem Wasserstand von 10 Meter Bonner Pegel. Die in den Sektoren angegebenen roten Zahlen weisen die Höhe der Wasseroberfläche bei einem Pegelstand von 10 Meter über Normal Null (N.N.) für jeden Stromkilometer aus.

Hochwasserkarte
URL: http://stadtplan.bonn.de/index.php?layers=Hintergrundkarte,H ochwasser-10mBonnerPegel&minX=2578455&minY=5623047&scale=100 00

Rheinpegelstand Bonn - Aktualisierung z.Zt. alle 15 Minuten
URL: http://pegel.bonn.de/php/rheinpegel.php

Da Hauseigentümer in der Regel recht gut über die Höhenlage ihrer Gebäude Bescheid wissen, - vielfach können die Gebäudehöhen auch den Bauakten entnommen werden -, kann diese Angabe die Ermittlung der individuell kritischen Hochwassermarke unter Umständen erleichtern. Für die Anwendung der N.N.-Höhen folgendes Beispiel für ein Haus in der Ernst-Moritz-Arndt-Straße in Beuel:

  • Zunächst müssen Sie ermitteln, auf welcher Höhe die so genannte "kritische Stelle" liegt, bei der das Hochwasser in das Gebäude eindringen kann. Hierbei handelt es sich etwa um einen Kellerlichtschacht, die Türschwelle, eine Fensterbrüstung oder ähnliches. In diesem Beispiel soll die kritische Stelle bei einer Höhe von 52,18 Meter über N.N. liegen.
  • In der oben genannten Hochwasserkarte finden Sie bei einem Pegelstand von 10 Meter die Angabe der N.N.-Höhe, in unserem Beispiel rechtsrheinisch. Demnach steht die Wasseroberfläche dann bei 52,91 Meter über N.N.
    Fazit: Für das Haus in der Ernst-Moritz-Arndt-Straße ergibt sich eine Überflutungshöhe von 0,73 Meter, denn die Wasseroberfläche übersteigt die kritische Stelle um diesen Wert (52,91 Meter - 52,18 Meter = 0,73 Meter).
  • Umgekehrt können Sie mit diesen Angaben den Pegelstand ermitteln, bei dem das Wasser voraussichtlich die kritische Stelle am Gebäude erreicht: Ausgangswert ist ein Pegelstand von 10 Meter = 52,91 Meter über N.N.; die Höhendifferenz zur kritischen Stelle (0 Überflutungshöhe) beträgt 0,73 Meter; ziehen Sie diesen Wert vom Pegelstand ab, dann erhalten Sie einen Pegelstand an der kritischen Gebäudestelle von 9,27 Meter. Das bedeutet, wenn dieser Bonner Pegelstand überschritten ist, müssen Sie damit rechnen, dass Hochwasser in Ihr Gebäude fließt. Da die örtliche Wasserhöhe von zahlreichen Faktoren abhängig ist (Entwicklung und Dauer der Hochwasserwelle sowie Windverhältnisse und Wellenschlag), sind Abweichungen von einem so ermittelten kritischen Pegelstand im Dezimeterbereich möglich.

Letzte Aktualisierung: 26. Januar 2017




 


 

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