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24. November 2017



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Hochwasserschutz am Mehlemer Bach


 

Die Starkregenereignisse und Extremhochwasser der vergangenen Jahre haben im Umfeld des Mehlemer Baches sowohl in Bonn-Mehlem als auch auf dem Gebiet der Gemeinde Wachtberg ihre Spuren hinterlassen. Bereits im Vorfeld der jüngsten Hochwasserereignisse haben das Tiefbauamt der Stadt Bonn und die Gemeinde Wachtberg Maßnahmen untersucht, die den Hochwasserschutz am Mehlemer Bach verbessern und mittel- oder langfristig umsetzbar sind.

Auf Initiative der Stadt Bonn und der Gemeinde Wachtberg wurden nach dem Extremhochwasser von 2010 die Erstellung der Hochwassergefahrenkarten durch die Bezirksregierung in Köln vorgezogen und im Jahr 2012 abgeschlossen. Nach dem Unwetter am 20. Juni 2013, bei dem durch Überflutungen im Bereich des Mehlemer Bachs nach 2010 erneut große Schäden entstanden sind, wurde eine Art "Hochwasserpartnerschaft" vereinbart, um die Bürgerinnen und Bürger im Einzugsgebiet des Mehlemer Bachs künftig besser vor Überflutungen zu schützen.

Zur Homepage: Hochwasserschutz im Gemeindegebiet Wachtberg
URL: http://www.wachtberg.de/cms127/wg/lu/hws/

Bau des Entlastungskanals für den Mehlemer Bach
Das Tiefbauamt der Stadt Bonn baut derzeit einen Entlastungskanal von der Bachemer Straße bis zum Rhein. Dieser wird über die Meckenheimer Straße, unter den DB-Gleisen und der B9 sowie durch den Drachensteinpark führen.


Der Entlastungskanal wird in der Lage sein, Niederschlagsmengen in dem Ausmaß des Unwetters vom 3. Juli 2010 - rund 54 Kubikmeter Wasser pro Sekunde - schadfrei abzuführen. Voraussichtlich zur Starkregensaison 2018 soll das rund 8,2 Millionen Euro teure Projekt fertig werden.

Die Bezirksregierung Köln fördert mit 5 691 120 Euro bauliche Maßnahmen, um den Hochwasserschutz am Mehlemer Bach in Bonn-Mehlem zu verbessern.

Der Bau des Entlastungskanals für den Mehlemer Bach geht seit August 2016 mit dem dritten von insgesamt vier Bauabschnitten zwischen Bachemer Straße und Drachensteinpark weiter. Insgesamt umfasst dieser Bauabschnitt rund 750 Meter.

In offener Bauweise werden die Kanalrohre mit einem Durchmesser von rund drei Metern im Drachensteinpark auf einer Länge von 310 Metern verlegt. Vorgesehen sind zirka 10 Meter kurze Baugrubenabschnitte. Dabei wird der Kanal vom Rheinufer aus über die Nibelungenstraße innerhalb des Parkgeländes in Richtung der Mainzer Straße vorangetrieben.

Der barocke Charakter des Drachensteinparks wird trotz der Baumaßnahme erhalten bleiben. Hierzu hat das Tiefbauamt einen Landschaftsplaner beauftragt, der die Maßnahme aus ökologischer und landschaftspflegerischer Sicht begleiten und die Planung leiten wird, den Park nach Abschluss der Arbeiten wiederherzustellen.

Arbeiten am Entlastungskanal Mehlemer Bach gehen weiter

Bei den im September 2017 wieder aufgenommenen Arbeiten handelt es sich um den letzten Abschnitt des Rohrvortriebs zwischen der Straße Schützengraben und der Rolandswerther Straße. Mit der Kreuzung der DB-Strecke ist der Rohrvortrieb beendet.

Im Anschluss werden zwischen der Bachemer Straße und der Straße Schützengraben die Schachtbauwerke errichtet. Den Abschluss bildet dann das Einlaufbauwerk oberhalb der Bachemer Straße.

Schutz vor Starkregen und Gewitter
URL: http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/hoc hwasser/hochwasserschutz/16950/index.html?lang=de

Letzte Aktualisierung: 11. September 2017




 


 

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