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Gesundheitsbericht über Infektionskrankheiten


 

Die Stadt Bonn hat einen Gesundheitsbericht über Infektionskrankheiten veröffentlicht: Er gibt Einblick in das Infektionsgeschehen in der Bundesstadt in der Zeit von 2010 bis 2015. Die Ergebnisse zeigen, dass es in Bonn in den vergangenen Jahren keine ausgeprägten Zu- oder Abnahmen bei ansteckenden Krankheiten gegeben hat. Gesundheitsdezernent Rüdiger Wagner stellte den Bericht zusammen mit der Verfasserin, Gesundheitswissenschaftlerin Dr. Angela Braubach, bei einer Pressekonferenz am Montag, 12. Dezember, vor.

Für den Gesundheitsbericht wurden Daten zu einigen der am häufigsten auftretenden Infektionskrankheiten ausgewertet, wie zum Beispiel die als "echte Grippe" bekannte Influenza. Ebenfalls untersucht wurden Krankheiten mit neuen Meldepflichten, wie zum Beispiel invasive Infektionen durch multiresistente Erreger, die vor allem für geschwächte Personen gefährlich sind und daher in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeeinrichtungen problematisch werden können. Außerdem enthält der Bericht Daten über Krankheiten, bei deren Auftreten Umgebungsuntersuchungen erforderlich sind, wie zum Beispiel bei Tuberkulose.

Gesundheitsbericht der Bundesstadt Bonn [PDF, 527 KB]
Ausgewählte Infektionskrankheiten von 2010 bis 2015

Datei: http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/ges undheitsportal/18218/index.html?lang=de&download=M3wBUQCu%2F8ulmKDu36WenojQ1NTTjaXZnqWfVpzLhmfhnapmm c7Zi6rZnqCkkIR5gX5%2BbKbXrZ2lhtTN34al3p6YrY7P1oah162apo3X1cj Yh2%2BhoJRn6w%3D%3D

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Die jährliche Darstellung gemeldeter Fälle lässt für die ausgewählten Krankheiten keine außergewöhnliche Zu- oder Abnahmen mit den Jahren erkennen. Einzig bei der Lebensmittelinfektion Salmonellose ist ein leichter Trend abnehmender Fallzahlen erkennbar, der möglicherweise auf ein verbessertes Hygieneverhalten zurückzuführen ist. Im Untersuchungszeitraum traten auch keine Häufungen von Fällen auf, die nicht zu erklären sind. Gut erkennbar sind hingegen saisonale Häufungen, zum Beispiel bei der Influenza zu Jahresbeginn oder der Durchfallerkrankung Campylobacter-Enteritis in den Sommermonaten.

Infektionskrankheiten sind zu einem Großteil durch entsprechende Hygienemaßnahmen - hierzu zählt vor allem gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife - vermeidbar. Zum anderen schützen die vom Robert Koch-Institut empfohlenen Impfungen gut vor einer Infektion, aber auch vor einer Weiterverbreitung. Gesundheitsdezernent Rüdiger Wagner: "Alle können durch ihr persönliches Hygieneverhalten und die Wahrnehmung von empfohlenen Impfungen zu ihrem ganz individuellen Schutz, aber damit auch zum Schutz der Gesamtbevölkerung beitragen. Auch wenn die Zahlen der aufgetretenen Infektionskrankheiten schon für ein hohes Gesundheitsbewusstsein der Bonnerinnen und Bonner sprechen, darf in den Anstrengungen - wie zum Beispiel der Elterninformationsarbeit, der Bildungsarbeit in Kitas und Schulen oder Schulungen für Pflegepersonal - nicht nachgelassen werden."

Die Stadt Bonn gehört zu den Städten, die sich dem "mre-netz regio rhein-ahr" für die Prävention und Kontrolle multiresistenter Erreger in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen angeschlossen haben. Das Netzwerk fördert Bedingungen, die eine Weiterverbreitung multiresistenter Erreger verhindern können. Die Stadt Bonn hat in den letzten Jahren ein Qualitätssiegel für Einrichtungen etabliert, in denen besondere Hygienemaßnahmen umgesetzt, Schulungen durchgeführt und Verfahren eingehalten werden. Die gemeldeten invasiven Infektionen mit dem multiresistenten Erreger Staphylococcus aureus (MRSA) sind laut Gesundheitsbericht seit dem Jahr 2010 nicht mehr angestiegen. Im Jahr 2015 wurde ein historisches Tief mit nur neun gemeldeten Fällen verzeichnet.

Informationen zum Netzwerk "mre-netz regio rhein-ahr"
URL: http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/ges undheitsportal/ratgeber/12417/index.html?lang=de

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Letzte Aktualisierung: 17. Januar 2017




 


 

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