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Großschadenslagen


 

Massenanfall von Verletzten (MANV)

Zur Bewältigung von Großschadenslagen und dem Massenanfall von Verletzten (MANV) haben der Träger sowie alle eingebundenen Bonner Hilfsorganisationen umfangreiche Vorkehrungen zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung getroffen. Alle Mitarbeiter/-innen der Hilfsorganisationen arbeiten ehrenamtlich mit großem Engagement in diesem wichtigen Bereich mit.


Der Leitende Notarzt (LNA) koordiniert bei Großschadenslagen zusammen mit dem ÄLRD die medizinisch-organisatorischen Maßnahmen und ist Teil der Einsatzleitung. Aus einer Gruppe von 7 Fachärzten beider Notarztstandorte mit entsprechender Ausbildung wird täglich ein Rufdienst vorgehalten, der im Bedarfsfall von der Berufsfeuerwehr im Stadtgebiet abgeholt werden kann. Alle LNA sind langjährig im Regelrettungsdienst der Bundesstadt Bonn tätig.

Empfehlung der Bundesärztekammer zum Leitenden Notarzt:
URL: http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/Empfehlungen_Qual ifikation_LNA_01042011.pdf

Ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OrgL) ergänzt die Tätigkeiten als Abschnittsleiter Rettungsdienst und wird abwechselnd vom ASB, DRK und MHD gestellt. Die Gruppe besteht aus erfahrenen Rettungsassistenten, die ebenfalls nach einem festen Dienstplan alarmiert werden können. Der diensthabende OrgLeiter rückt mit einem organisationseigenen Fahrzeug an die Einsatzstelle aus.


Zur weiteren Unterstützung kann jederzeit die Schnelleinsatzgruppe Rettungsdienst (SEG Rett) mit einer Vorlaufzeit von 20-30 min. aktiviert werden. Alle vier Hilfsorganisationen beteiligen sich mit jeweils einer Komponente. Die rund 30-35 Rettungsassistenten und -sanitäter der SEG können im Bedarfsfall organisationseigene oder Reserve-Fahrzeuge des Trägers zur Unterstützung besetzen und an den Patientenablagen und/oder dem Behandlungsplatz mitwirken.


Materiell hält die Stadt Bonn über den Regelrettungsdienst hinaus Medikamente, Infusionen und Verbandmaterial für mind. 50 Patienten ständig vor. Bei noch höheren Patientenzahlen werden die umliegenden Rettungsdienstträger (Rhein-Sieg-Kreis, Rhein-Erft-Kreis, Kreis Euskirchen, Stadt Köln) im Rahmen eines festen Kooperationskonzeptes um Unterstützung gebeten. Durch zahlreiche Großübungen und die Erfahrungen des Weltjugendtages und der Fußballweltmeisterschaft ist diese überregionale Zusammenarbeit noch weiter ausgebaut worden.

Feuerwehr, THW und Rettungsdienste © Stadt Bonn

Übung mit Verletztendarsteller © Stadt Bonn

Bei einigen Großeinsätzen im Rettungsdienst mit zahlreichen Verletzten und Erkrankten haben sich diese Strukturen bereits bewährt:

  • 02.10.1983         Busunglück auf der A 565
  • 19.01.1992         Wohnungsbrand Heerstraße
  • 19.10.1994         Explosion im Heizkraftwerk
  • 19.11.1994         Anschlag auf Gaststätte (Café Korrekt)

Letzte Aktualisierung: 7. August 2014




 


 

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