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Schwimmen im Rhein ist lebensgefährlich


 

Rheinkribben sind keine Planschbecken!

Spielende Kinder auf der Autobahn? Unvorstellbar! Aber Kinder, die im Rhein planschen, sind an sonnigen Tagen immer wieder zu beobachten. Es ist ein lebensgefährlicher Irrtum, dass das Baden zwischen den Kribben ungefährlich sei. Der Rhein ist eine von Frachtern und Tankern viel befahrene Wasserstraße. Durch die Wasserverdrängung der vorbeifahrenden Schiffe entsteht auch in Ufernähe Sogwirkung. An den Spitzen der Kribben können gefährliche Strudel Menschen nach unten reißen.

Großformatige Schilder weisen auf die Gefahren hin

Vorsicht beim Schwimmen - Der Rhein birgt viele Gefahren  - Großformatige Schilder weisen auf die Gefahren hin © Bundesstadt Bonn
| vergrößerte Ansicht: Vorsicht beim Schwimmen - Der Rhein birgt viele Gefahren - Großformatige Schilder weisen auf die Gefahren hin © Bundesstadt Bonn
 

Die Stadt Bonn warnt vor den Gefahren und weist mit insgesamt 13 großformatigen Schildern darauf hin: "Baden im Rhein ist lebensgefährlich!". Dies liest man am Beueler, Bonner und Bad Godesberger Rheinufer: "Schwimmen Sie nicht im Rhein, auch wenn es noch so verlockend ist. Achten Sie auf Ihre Kinder, damit der 'Strandurlaub' am Rhein nicht mit einer Tragödie endet. Denken Sie daran, dass die von Schiffen erzeugten Wellen eine starke Sogwirkung haben können." Zusätzlich zeigt ein Piktogramm mit einem durchgestrichenen Schwimmer an, dass vom Baden und Schwimmen im Rhein abgeraten wird.

Selbst geübte Schwimmer können in Bedrängnis geraten. Oft wird unterschätzt, dass die Grenze zwischen stehendem und fließendem Wasser nicht langsam verläuft, sondern unerwartet auftritt. Wo der Grund zur Fahrrinne steil abfällt, verliert man plötzlich den Boden unter den Füssen. Mit fallendem Pegel wird die Grenze bis zur Fahrrinne immer geringer, der Abstand zu den Schiffen schwindet sehr schnell.

Der Rhein fließt im Stadtgebiet Bonn mit einer Geschwindigkeit von etwa sechs Kilometern pro Stunde. Diese kann bei Hochwasserlagen nochmals deutlich steigen. Auch geübte Schwimmer können dieser Strömung nicht lange standhalten.

Sogwirkung der Schiffe

Schiffe bahnen sich einen Weg durch das Wasser und schieben Wellen vor dem Bug her. Hinter ihnen folgt ein großer Unterdruck-Bereich. Diesem Unterdruck folgen große Heckwellen. Die Wellen, die das Schiff erzeugt, entwickeln eine gefährliche Sogwirkung. Sie können badende Kinder aus dem schützenden Bereich zwischen den Kribben hinaus in die Strömung reißen. Die nächste Sogwelle entsteht, wenn die Wellen aus dem Kribbenbereich wieder herauslaufen. Wenn Kinder bei der Sogwirkung des Schiffes dem sinkenden Wasserstand hinterherlaufen, werden sie von der nachfolgenden Welle erfasst, überspült und mitgerissen. Je näher, schneller und größer das Schiff ist, desto stärker sind die Gefahren.


Letzte Aktualisierung: 19. Juli 2016




 


 

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