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Sanierung und Verbreiterung der Kennedybrücke


 

OB, Bezirksvorsteher und NRW-Staatsekretär beim symbolischen 1. Rammschlag für Sanierung und Verbreiterung - Drei Jahre Bauzeit - Uferpromenaden als Bauplätze - Vollsperrung nur an einem Wochenende

Bezirksvorsteher Wolfgang Hürter (Beuel), Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann, Bezirksvorsteher Helmut Kollig(Bonn) und NRW-Staatssekretär Günter Kozlowski beim Rammschlag © Stadt Bonn
| vergrößerte Ansicht: Bezirksvorsteher Wolfgang Hürter (Beuel), Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann, Bezirksvorsteher Helmut Kollig(Bonn) und NRW-Staatssekretär Günter Kozlowski beim Rammschlag © Stadt Bonn
 

Mit dem symbolischen ersten Rammschlag starteten am 24. April 2007 Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann, NRW-Staatssekretär Günter Kozlowski sowie die beiden Bezirksvorsteher Wolfgang Hürter (Beuel) und Helmut Kollig (Bonn) nun auch offiziell das derzeit größte Bonner Straßenbauprojekt.

Für rund 40 Millionen Euro wird die Kennedybrücke, die nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet und 1949 eröffnet wurde, um fast neun Meter von heute 18 Meter auf 26,80 Meter verbreitert und saniert. Auch Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar war beim offiziellen Start für das von Bund, Land und Stadt finanzierte Mammutprojekt dabei.

Verkehrsfreigabe für die neue Brücke im Frühjahr 2010

Fast drei Jahre - zirka 35 Monate - Bauzeit sind einkalkuliert. Die Verkehrseröffnung ist im Frühjahr 2010 terminiert. Bis zu diesem Zeitpunkt soll es keine wesentlichen weiteren Einschränkungen als bisher für die Nutzer der Brücke geben. Lediglich an einem Wochenende während der gesamten Bauzeit ist eine Vollsperrung geplant. Nach der Fertigstellung wird sich die Situation für alle Verkehrsteilnehmer - Fußgänger, Radfahrer, Individualverkehr und ÖPNV - wesentlich verbessern. Die Straßenbahnen erhalten einen besonderen Bahnkörper, also eine eigene Spur. Fußgänger und Pedaleure werden mehr Platz zur Verfügung haben. Insgesamt wird also auch die Sicherheit auf der Brücke erhöht. Die Tragfähigkeit für die Lasten aus Bahn- und Straßenverkehr wird außerdem verstärkt, so dass mehrere Bahnen gleichzeitig auf der Brücke fahren dürfen. Aufgrund des derzeitigen Zustands der Brücke ist dies momentan untersagt.

Der Bauplatz am Beueler Rheinufer wurde Mitte April bezogen und das beauftragte Generalunternehmen ließ vorbereitende Arbeiten durchführen.

Stadt, Land, Bund tragen die Kosten

Sanierung und Verbreiterung der Kennedybrücke kosten rund 40 Millionen Euro. Das Projekt wird nach dem Gemeindeverkehrsfinanzgesetz gefördert, so dass Bund und Land Nordrhein-Westfalen insgesamt zirka 24 Millionen Euro Zuschüsse aus Mitteln für Straßenbau und ÖPNV gewähren.

Die Anwohner der Baustelle auf Bonner und Beueler Seite wurden per Bürgerbrief zum offiziellen Start des Brückenumbaus eingeladen.


Letzte Aktualisierung: 3. September 2009





 


 

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