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18. Januar 2018



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Ausblick auf das Ausstellungsjahr 2018 der Bundeskunsthalle


 

Das neue Jahr bringt neue Ausstellungen nach Bonn. Die Bundeskunsthalle hat jetzt einen Ausblick auf 2018 gegeben. Darunter ist die Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland, eine Ausstellung der Performance-Künstlerin Marina Abramovic und eine interaktive Schau zur Geschichte des Spielplatzes.

Deutschland ist keine Insel

Die Fotografie von Sofia Hulten zeigt  eine Hand, die ein Kügelchen zwischen den Fingern hält © Sofia Hultén, VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Fotografie von Sofia Hultén
aus der Serie Points in a Room Condensing © Sofia Hultén, VG Bild-Kunst, Bonn 2017

In der Schau "Deutschland ist keine Insel" wird die Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland vom 8. März bis zum 27. Mai 2018 präsentiert. Gegründet 1970, dokumentiert die Sammlung die künstlerische Entwicklung in Deutschland. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Werken, die innerhalb der letzten fünf Jahre von einer Fachkommission angekauft worden sind, darunter raumgreifende Installationen, Zeichnung, Malerei und Skulptur bis hin zu Fotografie, Video und akustischen Arbeiten.

Ausstellung von Marina Abramovic

Die in New York lebende serbische Künstlerin Marina Abramovic gehört international zu den radikalsten und renommiertesten Künstlerinnen - vor allem im Bereich Performance. Dabei sind persönliche Erfahrungen ein zentraler Punkt ihrer Arbeit. Sie setzt sich auseinander mit Erinnerung, Schmerz, Verlust, Ausdauer und Vertrauen. Die Ausstellung ist vom 20. April bis zum 12. August 2018 zu sehen und umfasst Filme, Fotografie, Malerei, Objekte und Installationen.

Nasca - Im Zeichen der Götter

Eine Bodenzeichnung der Nasca in konzentrischen Kreisen © Foto: Alfonso Casabonne, Palpa 2017
Rätselhafte Geoglyphen hat das Volk der Nasca in Peru hinterlassen. Foto: Alfonso Casabonne, Palpa 2017

In der Wüste des südlichen Peru wartet eines der größten archäologischen Rätsel auf seine Entschlüsselung: die riesigen Bodenzeichnungen der Nasca-Kultur (ca. 200 v. Chr. - 650 n. Chr.).

Nun aber haben sich Archäologen des Themas angenommen. Mit modernster Technologie erforschen sie nicht nur die geheimnisvollen Zeichen im Wüstenboden, sondern untersuchen auch die Bestattungen, Siedlungen und Ritualplätze dieser faszinierenden versunkenen Kultur. In der Ausstellung "Nasca - Im Zeichen der Götter" sind vom 10. Mai bis 16. September 2018 die archäologischen Textilfunde, die reichen Grabbeilagen und bunte Keramikgefäße zu bestaunen. Viele der Exponate sind noch nie außerhalb Perus gezeigt worden.

Carsten Höller: Bonner Rutschbahn / Bonn Slide

Der in Stockholm lebende belgische Künstler Carsten Höller hat für die Bundeskunsthalle eine spezielle, ortsbezogene "Slide" (Rutsche) für die Eingangsfassade entwickelt, die das Dach und den Vorplatz verbinden wird. Die selbsttragende Konstruktion besteht aus einer geschlossenen, spiralförmigen Röhre aus Edelstahl und transparentem Polykarbonat. Die Höhe des Startpunktes auf dem Dach liegt bei 13,60 Metern, die Länge der Bahn beträgt insgesamt 35 Meter. Die "Slide" ist ab dem 31. Mai 2018 zu sehen und bleibt mehrere Jahre installiert.

The Playground Project

Jugendlicher auf einem Skateboard vor einer bemalten Fläche © Michel Majerus Estate, courtesy neugerriemschneider, Berlin und Matthew Marks Gallery Foto: David Franck
Die Installation "if we are dead, so it is" von Michel Majerus. Foto: David Franck

"The Playground Project" illustriert anhand von herausragenden Beispielen die wichtigsten Momente in der Geschichte des Spielplatzes. Es werden zahlreiche Bilder, Filme, Pläne und Modelle gezeigt. Vom 13. Juli bis zum 28. Oktober 2018 ist die Ausstellung zu sehen. Im Zusammenhang mit dieser Schau plant die Bundeskunsthalle für das Dach und den Vorplatz bereits ab dem 31. Mai 2018 eine Ausstellung zum Thema Spiel.

Malerfürsten

Bereits in der Renaissance und im Barock etablierten Maler wie Raffael, Tizian, Rubens und van Dyck ihren gesellschaftlich anerkannten und privilegierten Sonderstatus. Die kunst- und kulturhistorische Ausstellung widmet sich dem Phänomen der "Malerfürsten". Die Schau ist vom 28. September 2018 bis zum 27. Januar 2019 in der Bundeskunsthalle zu sehen. Im Zentrum der Ausstellung stehen die Selbst- und Fremdinszenierungen der Malerfürsten und der sich um sie rankende Künstlerkult.

Ernst Ludwig Kirchner: Erträumte Reisen

Das expressionistische Ölgemälde von Ernst Ludwig Kirchner zeigt eine Frau mit einer Mandoline © Kirchner Museum Davos, Jakob Jägli
Die "Mandolinistin" von Ernst Ludwig Kirchner aus dem Jahr 192. Foto: Kirchner Museum Davos, Jakob Jägli

Ernst Ludwig Kirchner ist einer der bekanntesten Maler des deutschen Expressionismus und Mitbegründer der Künstlervereinigung "Brücke" am Anfang des 20. Jahrhunderts. Durch sein Interesse an außergewöhnlichen Kulturen entstanden farbenprächtige Bilder. Anhand ausgewählter Stationen wie Dresden, Berlin, Fehrmarn und der Davoser Bergwelt zeichnet die Schau "Erträumte Reisen" Kirchners Lebensweg und Schaffen nach. Vom 16. November 2018 bis zum 17. Februar 2019 ist die Ausstellung zu sehen.

Zur Homepage der Bundeskunsthalle
URL: http://www.bundeskunsthalle.de

Letzte Aktualisierung: 4. Januar 2018




 


 

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