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Freizeitpark Rheinaue


 

Rechtsrheinisch 35 Hektar und linksrheinisch 125 Hektar - eine ganze Parklandschaft erstreckt sich in den Rheinauen von den ehemaligen Regierungsbauten im Norden bis nach Plittersdorf im Süden. Neben dem Kottenforst ist sie das größte Naherholungsgebiet der Bonner Bürger - und das grüne Rückgrat des ehemaligen Bonner Regierungsviertels.

Ausführliche Informationen zum Freizeitpark Rheinaue
URL: http://www.bonn.de/tourismus_kultur_sport_freizeit/freizeitp ark_rheinaue/index.html?lang=de

Ursprünglich befand sich zwischen dem Bonner Stadtteil Gronau und dem Bad Godesberger Stadtteil Plittersdorf ein Auewald, der durch die Begradigung und die intensive Schiffbarmachung des Rheins stark beschnitten wurde. Die öffentliche Nutzung dieses Geländes als Naherholungsgebiet hat Tradition.

Römerstraße im Freizeitpark Rheinaue © Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
| vergrößerte Ansicht: Römerstraße im Freizeitpark Rheinaue © Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
 

Um die Jahrhundertwende war die Rheinpromenade von der zweiten Fährgasse bis zur Gronau verlängert worden. Nachdem Bonn 1949 Regierungssitz geworden war, entstand am nördlichen Rand der Rheinaue das Regierungsviertel, am südlichen eine Siedlung für US-amerikanische Diplomaten.
Ende der 1960er-Jahre wurde Bonn zur Hauptstadt ausgebaut. Auf dem etwa 200 Hektar großen Areal der heutigen Rheinaue sollte ein repräsentatives Regierungsviertel entstehen.
Durch den Zusammenschluss von Bonn, Bad Godesberg, Beuel und des Amtes Duisdorf (Hardtberg) im Jahre 1969 wurden diese Flächen zum Zentrum der neuen Stadt. Um die verbliebenen Grünräume als Naherholungsgebiet zu retten, bewarb sich die Stadt Bonn um die Bundesgartenschau 1979 und realisierte den neuen Freizeitpark für rund 60 Millionen Mark.

Der Rhein mit seinen Ufern und Überflutungszonen ist raumprägend. Der durch den Talkessel gebildete Gesamtraum des Parks gliedert sich in ineinander fließende Räume - ein Gestaltungsprinzip des Landschaftsparks, bei dem man mit Hilfe geschickter Bodenmodellierungen die Illusion von Weite und großer Distanz zur städtischen Bebauung erzeugt. Die Landschaftsarchitekten Hansjakob wollten den Charakter der beiden Flussterrassen wieder sichtbar machen. Die Hangkanten zwischen Niederterrasse und Jüngster Terrasse war durch den Autobahnbau zerstört worden. So wechseln sich kleinere, umfriedete Aufenthaltsräume mit weitläufigen Parkwiesen ab, die sich flach nach Süden der Sonne zuneigen. Durch Bodenmodellierungen gelang es auch, die Füße der Autobahnbrücke und die Kläranlage geschickt in das Gelände einzubinden. Großzügige Rahmenpflanzungen oder - näher zur Stadt - große Alleen aus auentypischen Arten stützen die Raumbildung. Basis des Rheinauenparks ist, so die Brüder Hansjakob, der Volkspark Gronau, der bereits Anfang des 20. Jahrhunderts entstand - mit Biergarten und Stadthalle. Bastion, Biergarten und alte Linden sind noch heute vorhanden.

Die ausgedehnte Parklandschaft am Rhein wird durch 45 Kilometer Fuß- und Radwege erschlossen. Allein die Rheinuferpromenade ist sechs Kilometer lang. Als Freizeitgelände sehr beliebt, wird sie regelmäßig für Großveranstaltungen wie Open-Air-Konzerte, Feste und Märkte genutzt. Der 15 Hektar große Rheinauensee ist ein beliebter Anziehungspunkt, ebenso wie zahlreiche Themengärten, beispielsweise ein Japanischer Garten, ein Blinden- oder ein Rosengarten.

Rheinauenpark
Ludwig-Erhardt-Allee
Bonn-Gronau


Stadtplan
Stadtplan: http://stadtplan.bonn.de/mapbender/kartenausschnitt.pl?anwen dung=Bonn.de+-+Lageplan&strasse=Ludwig-Erhard-Allee&hausnummer=20& mitteX=&mitteY=& label=&kartentyp=Stadtplan& width=1004&height=748& scale=3000&marker=1& font=Verdana&fontcolor=5D93B2& fontsize=14&pagecolor=DEEBF7& navigation=2

Service-Informationen

  • Parkplätze vorhanden
  • Restaurant, Café
  • Hunde sind angeleint erlaubt
  • Hauptbereiche rollstuhlgerecht
  • WC vorhanden

Anfahrt

  • U-Bahn: Linien 16, 63 bis Haltestelle Heussallee, Linie 66 bis Haltestelle Rheinaue
  • Bus: Linien 610, 611, 631 bis Haltestelle Ludwig-Erhard-Allee

Letzte Aktualisierung: 4. Mai 2015




 


 

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