Bonn - Die Stadt

 

Sprungnavigation

Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Sprache und Service | Inhaltsbereich | Hauptnavigation | Hilfe | Suche | Seite drucken, Seite weiterempfehlen | spezielle Seitenfunktionen

Hilfe


Über folgende Tastenkominationen gelangen Sie zu den Hauptrubriken:

Zusätzlichen Service erhalten Sie über diese Tastenkombinationen:

Aktuelles Datum

26. Juni 2016



Hauptnavigation



Inhaltsbereich

 

Naturschutzgebiet Düne


 

Was ist das - eine Binnendüne?
Jedenfalls etwas ziemlich Einmaliges. Die Düne im Bonner Ortsteil Tannenbusch gehört zu den wenigen Binnendünen, die es in Deutschland überhaupt noch gibt. So ein seltenes Biotop steht natürlich unter Naturschutz.

Vor etwa 11 000 Jahren, am Ende der letzten Eiszeit, trieben heftige Winde den Rheinsand hierher und türmten eine mächtige Dünenkette auf. Sie war ursprünglich acht Kilometer lang und 600 Meter breit. Diese Dünen waren damals im Rheinland gar nicht so selten. Das knapp sieben Hektar große Naturschutzgebiet "Düne Tannenbusch" steht erst seit 1989 unter Schutz. Naturräumlich gehört es zur Köln-Bonner Rheinebene und ist Teil eines weitläufigen Flugsandfeldes auf der Niederterrasse des Rheins. Die Bezeichnung "Dannenbusch" findet sich erstmals 1640. Offene Sandflächen ermöglichten den Fortbestand der dünentypischen Vegetation.

Naturschutzgebiet Düne © Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
| vergrößerte Ansicht: Naturschutzgebiet Düne © Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
 

Doch die Düne hat auch historisch eine bewegte Vergangenheit. Die erste Siedlung ist 800 bis 600 v. Chr. nachgewiesen. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Düne von den Kölner Kurfürsten als Jagdrevier genutzt. Während der französischen Besatzung 1794 bis 1814 wurden hier französische Soldaten beerdigt. 1817 folgten ein Exerzierplatz und über 120 Jahre militärische Nutzung. Um Sandauswehungen auf anliegende Felder zu verhindern, wurde das Gelände 1828 umzäunt und bepflanzt.

Zwischen den Weltkriegen begann die bauliche Erschließung. Nur ein schmaler Sandrücken blieb von der Bebauung verschont. Schutzziele sind der Erhalt der Sandtrockenrasen und Halbtrockenrasen, die Wiederherstellung der ursprünglichen dünentypischen Lebensgemeinschaft sowie Schutz und Erforschung des Silbergrases. Dieses typische Gras der Binnendünen ist optimal an offene Sandflächen angepasst. Die Biologische Station Bonn und der Botanische Garten der Universität Bonn führen seit 1997 das Forschungsprojekt "Silbergras" durch.

Naturschutzgebiet Düne
An der Düne
53119 Bonn-Tannenbusch


Stadtplan
Stadtplan: http://stadtplan.bonn.de/mapbender/kartenausschnitt.pl?anwen dung=Bonn.de+-+Lageplan&strasse=An der Düne&hausnummer=6& mitteX=&mitteY=& label=&kartentyp=Stadtplan& width=1004&height=748& scale=3000&marker=1& font=Verdana&fontcolor=5D93B2& fontsize=14&pagecolor=DEEBF7& navigation=2

Ganzjährig geöffnet, Eintritt frei.

Service-Informationen:

  • Parkplätze vorhanden
  • Hunde sind angeleint erlaubt
  • kein WC

Biologische Station

Auf dem Dransdorfer Berg 76

53121 Bonn

Telefon 0228 - 24 95 79 9

Anfahrt:

  • U-Bahn-Linie 18 bis Haltestelle "Brühler Straße" oder U-Bahn-Linie 63 oder 16 bis Haltestelle "Tannenbusch
  • dann jeweils etwa 10 Minuten Fußweg
www.biostation-bonn.de
URL: http://www.biostation-bonn.de

Letzte Aktualisierung: 5. Februar 2015




 


 

© 2003 - 2016 Stadt Bonn  Impressum

Seite drucken, Seite weiterempfehlen



zurück zur Sprungnavigation