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Historisches zum Bonner Karneval


 

Von der Bonner Carnevals-Gesellschaft zum Festausschuss Bonner Karneval: 190 Jahre organisierter Frohsinn

Orden des Festausschusses Bonner Karneval © Festausschuss Bonner Karneval © Festausschuss Bonner Karneval

Von Karl-Heinz Erdmann
und Marcus Leifeld

Vor nunmehr 190 Jahren organisierte der Vorläufer des heutigen Festausschusses Bonner Karneval zum ersten Mal karnevalistischen Frohsinn in der Stadt Bonn. Die Bonner Carnevals-Gesellschaft führte am 5. Februar 1826 und einigen weiteren Terminen der Session die komische Oper "Die Dorfdeputierten" auf. Aufführungsort war das Theater am Vierecksplatz.

Von nun an kümmerte sich das festordnende Komitee mit einem Rat, einem Vorstand und mit verschiedenen Unterkomitees um die Durchführung des Bonner Karnevals. Im Laufe der Jahrzehnte bezeichnete es sich unter anderem als "Bonner Carnevals-Gesellschaft", "Carnevals Festordnende Comitè", "Karnevals-Comitee" und auch als "Große Bonner Karnevalsgesellschaft".

Im Mittelpunkt der Komiteearbeit stand schon früh die Durchführung des Rosenmontagszugs, der erstmals am 18. Februar 1828 durch Bonn ging. Dazu gehörte schon in diesem Jahr die Auswahl des Mottos und die dazu passenden Masken, die Vergabe der Rolle des Prinzen Karneval (zu jener Zeit noch als Hanswurst bezeichnet) und der Laetitia, der späteren Bonna. Scheinbar nur mit wenigen Veränderungen leistete das Komitee die notwendige Organisation durch das gesamte 19. und 20. Jahrhundert.

Schaut man jedoch genauer auf die Entwicklungen, so wird sehr schnell deutlich, welches Engagement vieler Bonner Bürger im Komitee und auch in diversen Karnevalsgesellschaften notwendig war, um den karnevalistischen Frohsinn in Bonn zu ermöglichen: Bereits im dritten erfolgreichen Jahr 1828 verbot der preußische König Friedrich Wilhelm III. für viele Jahre das Karnevalsfest. Erst jährliche und hartnäckige Eingaben Bonner Bürger an das Königshaus führten zu einer Wiederzulassung 1842. Das Misstrauen der preußischen Herren, die Zensur von Reden und Liedern, der Kampf um politische Mitbestimmung und Freiheiten in den 1840er-Jahren, Kriege und wirtschaftliche Krisen, schließlich auch der Nationalsozialismus mussten bewältigt werden und sorgten gleichzeitig für manche Veränderungen des Bonner Karnevals.

Dieses bislang noch kaum betrachtete Engagement Bonner Bürger und die Veränderungen des Karnevals wurden erforscht und in einer Publikation des Festausschusses Bonner Karneval dargestellt. Die Publikation ist in der Geschäftsstelle des Festausschusses Bonner Karneval erhältlich oder als Download auf der Internetseite

www.karneval-in-bonn.de
URL: http://karneval-in-bonn.de/start/index.html

Letzte Aktualisierung: 1. September 2016





 


 

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