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Leben und Schaffen


 

Vita Robert Schumann

Robert Schumann wird am 8. Juni 1810 in Zwickau geboren und stirbt am 29. Juli 1856 in Endenich (heute Bonn-Endenich). Er war verheiratet mit der Pianistin und Komponistin Clara Schumann geb. Wieck.

Bereits mit sieben Jahren erhält Robert Schumann, das jüngste von fünf Kindern, Klavierunterricht. Von 1820 bis 1828 besuchte er das Lyzeum, wo er einen literarischen Verein gründet und auch erste literarische Versuche unternimmt.

Von 1828 bis 1830 studiert er Jura in Leipzig und Heidelberg, widmet sich aber vorwiegend der Musik und beginnt zu komponieren. Klavierunterricht erteilt ihm zu dieser Zeit Friedrich Wieck, der Vater seiner späteren Frau.

1831 beginnt er seine musikschriftstellerische Tätigkeit. Im Jahr darauf beendet eine Fingerlähmung seine pianistische Karriere, gleichwohl kommen seine Kompositionen erstmals zur Aufführung.

1834 gründet Schumann die "Neue Zeitschrift für Musik", er fungiert als Redakteur und Herausgeber.

Im Frühjahr 1840 wird Robert Schumann an der Universität Jena in absentiam zum Dr. phil. promoviert. Gegen den Widerstand seines zukünftigen Schwiegervaters heiratet Robert Schumann am 12. September 1840 Clara Wieck. Die Eheschließung muss sich das Paar gerichtlich erzwingen. Die beiden bekommen acht Kinder, von denen der älteste Sohn Emil noch als Baby stirbt.

1843 wurde Robert Schumann ans Leipziger Konservatorium berufen; 1844 kam er als Chorleiter nach Dresden; im Herbst 1850 wurde er Städtischer Musikdirektor in Düsseldorf.

In all diesen Jahren komponiert Robert Schumann und unternimmt verschiedene Konzertreisen. Allerdings ist er auch immer wieder gesundheitlich beeinträchtigt, was ihn 1854 zu einem Aufenthalt in einer privaten Nervenheilanstalt in Endenich zwingt. Das Gebäude ist heute das Bonner Schumannhaus.

Robert Schumann stirbt am 29. Juli 1856 in Endenich und wird in einem Ehrengrab auf dem Alten Friedhof in Bonn beigesetzt, in dem 40 Jahre später auch seine Frau ihre letzte Ruhe findet.

Vita Clara Schumann geb. Wieck

Clara Schumann  © Stadt Bonn
Clara Schumann

Clara Josephine Wieck wird am 13. September 1819 in Leipzig geboren und stirbt am 20. Mai 1896 in Frankfurt am Main.

Bereits mit fünf Jahren erhält Clara Klavierunterricht von ihrem Vater, dem Musikpädagogen Friedrich Wieck; mit zehn Jahren unterrichtet Clara ihren Bruder Alwin.

In den folgenden Jahren komponiert Clara Wieck und veröffentlicht ihre Arbeiten. Auf ihren Konzertreisen, die sie auch ins Ausland führen, begegnet sie Goethe, Chopin oder Heine.

Bereits 1830 lernt sie Robert Schumann kennen, der sich als Klavierschüler ihres Vaters im Hause Wieck aufhält.

Auch nach ihrer Heirat 1840 komponiert Clara Schumann und geht auf Konzertreisen, z. B. nach Russland, England, Holland.

Nach dem Tod ihres Mannes veröffentlicht sie nur noch wenige Kompositionen. Ihre Konzerttätigkeit hingegen bleibt unverändert: sie reist nach Paris, absolviert eine erfolgreiche Russlandreise sowie ihre zweite Englandtournee.

1878 übernimmt die berühmte Pianistin als erste Frau eine Dozentenstelle am Dr. Hoch'schen Konservatorium in Frankfurt/Main und lässt sich dauerhaft in Frankfurt nieder.

Ab 1879 schränkt Clara Schumann ihre Konzerttätigkeit ein. Sie arbeitet an der Kritischen Gesamtausgabe von Robert Schumanns Werken. 1886 erscheinen die von ihr herausgegebenen Jugendbriefe Robert Schumanns.

Für ihre künstlerische Tätigkeit erhält Clara Schumann diverse Auszeichnungen, u. a. die Goldene Medaille für Kunst vom König von Bayern und die Ehrenmitgliedschaft der Royal Academy for Music.

Ihren letzten öffentlichen Auftritt hat Clara Schumann am 12. März 1891 in Frankfurt/Main; 1892 gibt sie ihre Hochschulstelle auf.

Am 20. Mai 1896 stirbt Clara Schumann und wird neben ihrem Mann auf dem Alten Friedhof in Bonn beigesetzt.


Letzte Aktualisierung: 22. Juni 2017




 


 

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