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bonn hoeren


 

Maia Urstad ist Stadtklangkünstlerin 2017

Die Beethovenstiftung Bonn hat die norwegische Künstlerin Maia Urstad zur Bonner Stadtklangkünstlerin 2017 berufen und bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Deutscher Welle vorgestellt.

Maia Urstad zählt zu den international bekanntesten und erfolgreichsten skandinavischen Klangkünstlern. Sie ist bildende Künstlerin, Musikerin und Performerin, die an der Verknüpfung von Klang und visueller Kunst arbeitet. In ihren Klanginstallationen verwendet sie zumeist vorgefundenes Klangmaterial sowie Radio- oder Telekommunikationssignale. Urstad wurde 1954 in Kristiansand geboren; sie lebt und arbeitet in Bergen, Norwegen.

"bonn hoeren" findet 2017 in Kooperation mit der Deutschen Welle und dem Beethovenfest Bonn statt. Im Zentrum der künstlerischen Arbeit von Maia Urstad wird dabei die sprachliche Vielfalt der Deutschen Welle stehen. Der deutsche Auslandsrundfunk verbreitet weltweit ein multimediales Programm in 30 Sprachen.

Im Rahmen des international einmaligen Projekts "bonn hoeren" vergibt die Beethovenstiftung für Kunst und Kultur der Bundesstadt Bonn bereits im achten Jahr eine künstlerische Projektresidenz zur Entwicklung und Realisierung einer neuen Klanginstallation im öffentlichen Raum der Stadt an renommierte Klangkünstlerinnen und Klangkünstler. Kurator und Projektleiter von "bonn hoeren" ist Carsten Seiffarth.

"bonn hoeren" verleiht europäischen Klangkunstpreis

Klangkunststudent Falco Pols zeigt seine Urkunde im sonotopia-Wettbewerb. Foto Meike Böschemeyer © © Meike Böschemeyer
Falco Pols ist sonotopia-Preisträger 2017. © Meike Böschemeyer

Die Beethovenstiftung für Kunst und Kultur der Bundesstadt Bonn hat am Mittwoch, 8. März, im Kunstmuseum Bonn zum dritten Mal den Preis für installative Klangkunst "bonn hoeren - sonotopia" verliehen. Der Preisträger des europäischen Wettbewerbs für Studierende der Klangkunst "sonotopia 2017" ist der Niederländer Falco Pols, Absolvent der KABK (Koninklijke Academie van Beeldende Kunsten) in Den Haag. Mit dem Preisgeld in Höhe von 10 000 Euro wird er im September 2017 eine neue Klanginstallation in Bonn realisieren, die während des Beethovenfestes vorgestellt wird.

Falco Pols studierte bis 2016 an der Artscience Interfaculty der KABK in Den Haag. In seinen Forschungen sucht er nach Wegen, mit Material und Raum so umzugehen, dass sie die inneren Mechanismen von Phänomenen einfangen, die durch die Umwelt in Gang gesetzt werden.

Neben dem Hauptpreis gingen Auszeichnungen an Natalia Bustamante, UdK Berlin, und Fritjof Mangerich, HBK Braunschweig. Zudem wurden vier Anerkennungen ausgesprochen für: Katharina Bévand - Sound Studies UdK Berlin, Frank Jung - HBK Saar, François-Xavier Loucheur - Sound Studies UdK Berlin, und Alexander Pospischil, Bauhaus-Universität/HfM Weimar.

Die Jury begründete ihre Entscheidung wie folgt: "Von den insgesamt 62 (...) Arbeiten haben uns Falco Pols, Natalia Bustamante und Fritjof Mangerich am meisten durch ihre Fähigkeit beeindruckt, das für das menschliche Ohr 'Unhörbare' beziehungsweise 'Unfassbare' zu ergründen und für sich und uns zu erschließen. Das gelang ihnen mithilfe der wie Geister um uns herumschleichenden Klänge alltäglicher wie außergewöhnlicher Räume".

Bei dem weltweit ersten dotierten studentischen Wettbewerb für installative Klangkunst "bonn hoeren - sonotopia 2017" bestand die Jury aus: Stefan Rummel, Stadtklangkünstler Bonn 2014, Catherine Nichols, freie Kuratorin, sowie Carsten Seiffarth, Projektleiter von "bonn hoeren".

Hintergrund zum Projekt

"bonn hoeren" ist das Stadtklangkunst-Projekt der Beethovenstiftung für Kunst und Kultur der Bundesstadt Bonn und steht in engem Bezug zur Stadt, ihren Bürgerinnen und Bürgern und den Besucherinnen und Besuchern. Ein Ziel von "bonn hoeren" ist es, den Menschen die Gelegenheit zu bieten, ihre eigene Stadt neu zu entdecken und anders wahrzunehmen. Dabei geht es um neue Sicht- und Hörweisen in Bezug auf die Geschichte und Entwicklung der Stadt, ihre geografische und soziale Lage, aber auch und besonders um ihre akustischen Besonderheiten.

Seit 2010 beruft die Beethovenstiftung Bonn jährlich einen renommierten Stadtklangkünstler. Zur künstlerischen Forschung über Stadtklangkunst im Allgemeinen und dem "Klang von und in Bonn" im Speziellen lebt und arbeitet er jeweils von April bis Oktober in der Beethovenstadt. Bonn ist damit die weltweit erste Stadt, die einen Klangkünstler beruft. Bisher leisten sich Städte vor allem Stadtschreiber, -maler oder -musiker, die mit ihrer künstlerischen Arbeit vor Ort wirken sollen. Die erstmalige Einrichtung einer künstlerischen Residenz für einen Stadtklangkünstler geht einher mit dem in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen der Gesellschaft deutlich anwachsenden Bewusstsein für die Bedeutung von Klang und Geräusch in unserer Gesellschaft.

Zum Internetangebot von bonn hoeren
URL: http://www.bonnhoeren.de
Zu den Internetseiten der Beethovenstiftung
URL: http://www.beethovenstiftung-bonn.de/

Letzte Aktualisierung: 19. April 2017




 


 

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