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17. Dezember 2018



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"bonn hoeren" verlängert Klanginstallationen


 

"bonn hoeren", das Klangkunstprojekt der Beethovenstiftung Bonn verlängert die Laufzeit der vier großen Klangkunst-Arbeiten im Bonner Stadtgebiet. Die Arbeiten von Akio Suzuki, Bonns Stadtklangkünstler 2018, Maia Urstad, Stadtklangkünstlerin 2017, und Andreas Oldörp, Stadtklangkünstler 2012, sind noch bis Montag, 31. Dezember 2018, zu hören.

Insgesamt vier Arbeiten von Stadtklangkünstlerinnen und -künstlern finden Bürgerinnen und Bürger auf den Straßen und Plätzen Bonns. Die Echopunkte der Installation "oto-date bonn 2018" von Akio Suzuki markieren weiße Symbole auf dem Pflaster, in denen sich eine Fuß- und Ohrform verbinden. Punkte gibt es vor dem Künstlerforum Bonn, mitten auf der Franzstraße oder über dem Café im Kunstmuseum Bonn. Suzukis Installation "ko da ma", in deutscher Übersetzung "Echo", finden Interessierte vor dem Kunstmuseum.

Die Rundfunkinstallation "zeit-ton-passagen” von Maia Urstad an der Welckerstraße neben dem World Conference Center Bonn gleicht einer Reise in die Klangwelt der Sprachen und Radiosignale. Entstanden ist die Arbeit von Bonns Stadtklangkünstlerin 2017 vor einem Jahr anlässlich ihrer Projektresidenz. Andreas Oldörps Klanginstallation "3_fluidum" umspielt den Pavillon der Kurfürstenquelle im Bad Godesberger Stadtpark mit den leisen Tönen von permanent klingenden Orgelpfeifen.

16 Echopunkte quer durch die Stadt

Die Klanginstallation Oto-Date zeigt zwei auf den Boden Ohrmuscheln in einem Kreis © Roman März
| vergrößerte Ansicht: Die Klanginstallation Oto-Date zeigt zwei auf den Boden Ohrmuscheln in einem Kreis © Roman März
 

Insgesamt 16 Echopunkte hat der Klangkünstler auf zwei Routen im Mai 2018 gekennzeichnet. Dazu kommen neue Punkte im Umfeld des Bonner Kunstmuseums. Die weißen Ohrmuschel-Piktogramme, die gleichzeitig als Fußmarkierungen fungieren, konzentrieren die Wahrnehmung und öffnen bekannte Orte neuen Sinneseindrücken.

Wer sich auf den Streifzug durch verschiedene, teilweise auch verborgene Orte in Bonn einlässt, hört und erlebt Alltagsräume aus der Perspektive Suzukis. Eine Perspektive, die - tief verwurzelt in der japanischen Philosophie - das eigene Selbst immer in Beziehung zu seiner Umwelt sieht.

Der Künstler wird während seiner Projektresidenz in Bonn zudem eine große neue Klanginstallation entwickeln, die im September 2018 am Kunstmuseum Bonn, dem aktuellen Kooperationspartner von "bonn hoeren", eröffnet wird. Die Ausstellung ist eine Kooperation von #17Ziele, einem Projekt von Engagement Global und dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Zusammenarbeit mit SDSN Germany.

Akio Suzuki ist Stadtklangkünstler 2018

Akio Suzuki begann bereits in den 1960er Jahren mit seinen "self-study-events". Jahrelang hat er dabei als Klangforscher Orte in der Natur und Architekturräume auf ihre Klangqualität hin untersucht. Seit den 1970er Jahren veranstaltet er Performances mit selbstgebauten Echo-Instrumenten und stellt seine Installationen weltweit aus. In Bonn ist er kein Unbekannter: 2014 nahm er am "Festival stadtklangkunst bonn hoeren” teil, wo er mit seiner Außeninstallation "oto-date bonn” visuell markierte "Echopunkte" über die Stadt verteilte.

bonn hoeren: Nika Schmitt ist sonotopia-Preisträgerin 2018

Nika Schmitt ist sonotopia-Preisträgerin 2018, Andreas Sahl Andersen erhielt eine Auszeichnung. © Meike Böschemeyer © Foto: Meike Böschemeyer
Nika Schmitt ist sonotopia-Preisträgerin 2018, Andreas Sahl Andersen erhielt eine Auszeichnung. © Meike Böschemeyer

Durch ihre Sensibilität für Räume und Situationen schafft Klang-Künstlerin Nika Schmitt Aufmerksamkeit für die sinnlich zu ergründende Welt. Dies ist nur einer der Gründe, warum die Jury des europäischen Studentenwettbewerbs für installative Klangkunst "bonn hoeren - sonotopia" die Luxemburger Künstlerin am Mittwoch, 14. März 2018, im Kunstmuseum Bonn ausgezeichnet hat.

Bereits zum vierten Mal hat die Beethovenstiftung für Kunst und Kultur der Bundesstadt Bonn den Preis vergeben. Insgesamt wurden 51 Arbeiten von Studierenden europäischer Hochschulen bewertet. Die Absolventin der Maastricht Academy for Fine Arts and Design erhält mit der Auszeichnung ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Überreicht wurde der Preis von Dr. Monika Wulf-Mathies, Kuratoriumsvorsitzende der Beethovenstiftung für Kunst und Kultur der Bundesstadt Bonn.

Investieren wird Nika Schmitt das Budget in eine neue Klanginstallation, die im September 2018 beim Beethovenfest Bonn präsentiert wird. Neben dem Hauptpreis ging eine Auszeichnung an Andreas Sahl Andersen. Anerkennungen erhielten zudem die Klang-Künstlerinnen und -Künstler Nicola Hein, Mio Okido, Carlos Villamizar und Rihards Vitols.

Die Jury des weltweit ersten dotierten studentischen Wettbewerbs für installative Klangkunst bestand aus der freien Kuratorin Dr. Catherine Nichols, Stefan Rummel (Stadtklangkünstler Bonn 2014), dem Kurator und Kommunikationsdesigner Carsten Stabenow sowie dem Juryvorsitzenden Carsten Seiffarth, Kurator und Projektleiter von "bonn hoeren".

Projektresidenz bei bonn hoeren

Im international einmaligen Projekt "bonn hoeren" vergibt die Beethovenstiftung Bonn bereits im neunten Jahr eine künstlerische Projektresidenz zur Entwicklung und Realisierung einer neuen Klanginstallation im öffentlichen Raum der Stadt an einen renommierten Klangkünstler. "bonn hoeren" findet 2018 in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn statt. Im Zentrum der neuen Arbeit des Stadtklangkünstlers Akio Suzuki wird die Auseinandersetzung mit der Architektur des Kunstmuseums selbst stehen. Kurator und Projektleiter von "bonn hoeren" ist Carsten Seiffarth.

Klanginstallation in der Welckerpassage

Die Stadtklangkünstlerin 2017 Maia Urstad hat eine öffentliche Rundfunkinstallation speziell für die Welckerpassage entwickelt. Die Installation "zeit-ton-passagen" ist bis zum 31. Dezember 2018 täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Die Welckerpassage befindet sich zwischen dem GOP Varieté-Theater Bonn und dem World Conference Center Bonn.

Klanginstallation in der Welckerpassage © Simon Vogel
Klanginstallation in der Welckerpassage

Die Klanginstallation der Norwegerin ist eine Reise in die Klangwelt der Sprachen und Radiosignale. Die Deutsche Welle, diesjährige Kooperationspartnerin von "bonn hoeren", öffnete für dieses Projekt ihr Archiv. Ein Teil des dort seit den 1950er Jahren gesammelten Audiomaterials, das von Rundfunkmitschnitten in 31 Sprachen bis hin zu rundfunkspezifischen Geräuschen reicht, wurde von Maia Urstad bearbeitet und bildet nun die Grundlage ihrer Klanginstallation in der Welckerpassage, die dort über ein Jahr lang täglich zu erleben sein wird.

Zum Internetangebot von bonn hoeren
URL: http://www.bonnhoeren.de
Zu den Internetseiten der Beethovenstiftung
URL: http://www.beethovenstiftung-bonn.de/

Letzte Aktualisierung: 23. Oktober 2018




 


 

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