City-Museum Bonn
Öffnungszeiten der Dauerausstellung:
montags 9.30 - 14 Uhr
donnerstags - samstags 13 - 18 Uhr
sonntags 11.30 - 17 Uhr
Öffnungszeiten Geschäftsstelle:
montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr
Die Gedenkstätte dokumentiert Verfolgung, Leid und Ermordung der Bonner Opfer des Nationalsozialismus. Sie zeigt die Willkür der NS-Diktatur und ihre Auswirkungen auf den Alltag, aber auch Versuche von Widerstand und organisierter Opposition in unserer Stadt.
Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurden Juden, aber auch andere Menschen, die nicht in die Menschen verachtende Ideologie der Nationalsozialisten passten wie Behinderte, Homosexuelle und Sinti, ausgegrenzt, verfolgt und ermordet. Opfer der Verfolgung waren darüber hinaus Christen, Kommunisten, Liberale, Sozialdemokraten und andere kritisch eingestellte Bonnerinnen und Bonner, die sich nicht dem NS-System unterordnen wollten. Erinnert wird ebenso an die Tausenden nach Bonn verschleppten Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen.
Am 10. November 1996 wurde die Ausstellung der Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus eröffnet. 2005 ist sie grundlegend überarbeitet und ergänzt worden.
Seit seiner Gründung im Jahre 1984 erforscht und dokumentiert der Trägerverein der Gedenkstätte die Zeit des Nationalsozialismus in Bonn. Gleichzeitig ist die Gedenkstätte ein Ort des Erinnerns, der Dokumentation und der Begegnung, um sich mit Nationalsozialismus und der Wahrung von Menschenrechten und Demokratie auseinanderzusetzen.
Zum Angebot gehören Führungen durch die Dauerausstellung, Projekte für Schulklassen, Vorträge, Lesungen und Sonderausstellungen sowie Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. In der Geschäftsstelle stehen eine Präsenzbibliothek, eine Videothek und ein Archiv für Besucherinnen und Besucher zur Verfügung. Alle Angebote werden - nach Terminabsprache mit der Geschäftsstelle - auch außerhalb der Öffnungszeiten angeboten.