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Biografie


 

August Robert Ludwig Macke wird am 3. Januar 1887 in Meschede im Sauerland geboren.

Die Familie Macke lebt zunächst in Köln, wo August Macke auch zur Schule geht. Während der Schulzeit lernt er Hans Thuar kennen (* 29. Oktober 1887 in Treppendorf, heute Lübben; † 24. Oktober 1945 in Bad Langensalza), mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verbinden soll.

Im Jahr 1900 zieht die Familie nach Bonn, wo August Macke auf dem Schulweg der damals 15-jährigen Elisabeth Gerhardt begegnet, die später seine Frau wird.

1904 verlässt August gegen den Willen seines Vaters das Gymnasium und wird im Oktober in die Königliche Kunstakademie Düsseldorf aufgenommen. Ab 1905 besucht er parallel Abendkurse bei Professor Fritz Helmuth Ehmcke (* 16. Oktober 1878 in Hohensalza; † 3. Februar 1965 in Widdersberg) an der Düsseldorfer Kunstgewerbeschule. In dieser Zeit lernt August Macke u. a. den aus Bonn stammenden Schriftsteller und Dramaturg Wilhelm Schmidtbonn kennen. Dieser macht ihn mit Louise Dumont und Gustav Lindemann bekannt, die das neugegründete Schauspielhaus Düsseldorf leiten. Fortan entwirft Macke Bühnenbilder und Kostüme.

1906 unternimmt August Macke Reisen in die Niederlande, nach Belgien sowie nach London. Im gleichen Jahr verlässt er die Akademie in Düsseldorf. Im Juni 1907 reist August Macke nach Paris und sieht dort zum ersten Mal Werke der französischen Impressionisten im Original. Im Oktober 1907 geht Macke nach Berlin, um seine abgebrochene Ausbildung an der Privatschule bei Lovis Corinth (* 21. Juli 1858 in Tapiau/Ostpreußen; † 17. Juli 1925 in Zandvoort,/Niederlande;) fortzusetzen. In Berlin kommt es zur persönlichen Begegnung mit Bernhard Koehler (* 7. November 1849 in Berlin; † 30. März 1927 ebenda), der zeitlebens Mackes großer Förderer und Mäzen wird. 1908 reist Macke zunächst nach Italien, später nach Paris. Im Oktober beginnt sein einjähriger Militärdienst.

August Macke, Elisabeth Gerhardt mit Hut, 1909 © LWL-LMKuK/Sabine Ahlbrand-Dornseif
1909 malte August Macke seine Frau Elisabeth Gerhardt. ©LWL-LMKuK/Sabine Ahlbrand-Dornseif

Am 5. Oktober 1909 heiraten August Macke und Elisabeth Gerhardt. Sein Freund Wilhelm Schmidtbonn drängt August und Elisabeth zu einem Umzug an den Tegernsee. 1910 reist Macke nach München, wo er den Künstler Franz Marc kennen lernt; eine lebenslange Künstlerfreundschaft und ein reger Briefwechsel beginnen. Am 13. April 1910 wird Mackes Sohn Walter Carl geboren.

August Macke in Bonn

Im November 1910 kehrt August Macke mit seiner Familie nach Bonn zurück. Dort beziehen sie im Februar 1911 das Wohnhaus in der Bornheimer Straße 88 (heute 96), das heutige August-Macke-Haus. In dem dortigen Atelier - Mackes erstem und einzigen - entstehen viele der wichtigsten Gemälde des Künstlers, daneben Druckgrafiken, Skulpturen und kunsthandwerkliche Objekte. Im gleichen Jahr lernt er den Bonner Studenten Paul Adolf Seehaus (* 7. September 1891 in Bonn; † 13. März 1919 in Hamburg) kennen, der sein einziger Schüler wird.

Im Jahr 1912 ist August Macke an zahlreichen Ausstellungen beteiligt und unternimmt viele Reisen. In Mackes Atelier entsteht als Gemeinschaftswerk mit Franz Marc das Wandbild "Paradies".

Am 8. Februar 1913 wird Mackes zweiter Sohn Wolfgang geboren.

Weitere Reisen und Treffen mit Künstlern schließen sich an. Im September reist die Familie Macke in die Schweiz, wo sie bis Anfang Juni 1914 bleiben. Kurz nach seiner Rückkehr nach Bonn wird Macke eingezogen. Er fällt nach schweren Gefechten am 26. September 1914 an der Westfront bei Perthes-les-Hurlus in der Champagne.

Zu Ehren von August und Elisabeth Macke wird 1999 ein Gedenkstein auf dem Alten Friedhof Bonn errichtet, den Mackes Enkel, Dr. Til Macke, entworfen hat.


Letzte Aktualisierung: 9. März 2016




 


 

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