Das Thema Festspielhaus ist längst nicht vom Tisch. Die angestimmten Grabgesänge hält Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch für voreilig: "Das Fenster bleibt offen" sagte er am Sonntag auf einer Veranstaltung von Bürger für Beethoven im Rheinauenpark.
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Im Oktober 2008 hat die Deutsche Post AG ein Wettbewerbsverfahren ausgelobt, um aus einem Kreis weltweit renommierter Architekturbüros den bestmöglichen Entwurf für ein neues Festspielhaus Beethoven zu erhalten. Zehn Architekturbüros präsentierten dann am Ende der Verfahrensphase I im Januar 2009 ihre Entwürfe. In der Präsentation wurde deutlich, dass sich alle mit der Integration der bestehenden Beethovenhalle auseinandergesetzt hatten. Einige unternahmen den Versuch, eine Integration in ihrem Entwurf umzusetzen, andere nahmen nach eingehender Analyse wieder Abstand und legten Entwürfe vor, die einen Neubau am Ort der bestehenden Halle vorsehen.
Vier der zehn Entwürfe erreichten nach einer ganztägigen Vorstellungs- und Analyserunde Phase II des Auswahlverfahrens: Zaha Hadid mit ihrem "Diamanten", Hermann&Valentiny mit den "Wellen", Arata Isozaki mit dem "Rhein-Kristall" und Richard Meier mit dem "Beethoven-Plateau".
Die Verwaltung hatte für den Auslobungstext des Architektenauswahlverfahrens die städtebaulichen Rahmenbedingungen erarbeitet, um sicherzustellen, dass die städtischen Planungsinteressen gewahrt werden.
Städtebauliche Rahmenbedingungen [PDF, 3867 KB]
Datei: http://www.bonn.de/tourismus_kultur_sport_freizeit/bonn_ist_
kultur/festspielhalle_beethoven/00653/index.html?lang=de&download=M3wBUQCu%2F8ulmKDu36WenojQ1NTTjaXZnqWfVpzLhmfhnapmm
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Letzte Aktualisierung: 24. November 2009