Das Thema Festspielhaus ist längst nicht vom Tisch. Die angestimmten Grabgesänge hält Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch für voreilig: "Das Fenster bleibt offen" sagte er am Sonntag auf einer Veranstaltung von Bürger für Beethoven im Rheinauenpark.
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Mit dem Beethoven-Festspielhaus knüpft Bonn an die musikalische Tradition rund um ihren berühmten Bürger Ludwig van Beeethoven an, der hier 1770 geboren wurde und ein prägender Teil des kulturellen Lebens und der Identität Bonns ist.
Die drei DAX-Unternehmen, die alle in Bonn ihren Hauptsitz haben, gehören seit Jahren zu den Kultursponsoren Bonns und unterstreichen mit dem hohen Engagement ihre Verbundenheit mit der Stadt. Sie finanzieren den Neubau, für die laufenden künstlerischen und technischen Betrieb wird eine Stiftung gegründet.
An der Stiftung wird sich auch der Bund mit 39 Mio Euro beteiligen, wie Bundesregierung und Bundestag beschlossen haben. "Beethoven ist ein Sohn Bonns, die Pflege seines Erbes ist nationale Aufgabe", sagte die ehemalige Oberbürgermeisterin Frau Dieckmann, die ausdrücklich Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, den Bonner Bundestagsabgeordneten und dem Bonner Kulturrat für ihr Engagement dankte. Auch das Land Nordrhein-Westfalen, der Rhein-Sieg-Kreis und die Sparkasse Köln/Bonn werden Beiträge zur Stiftung leisten.
Bei der Stadt wird zurzeit die Übertragung des Grundstücks der Beethovenhalle auf die Stiftung vorbereitet, parallel dazu wird der Entwurf der Stiftungssatzung weiterentwickelt.
Letzte Aktualisierung: 25. November 2009