Die Bundesstadt Bonn vergibt ab 2008 im zweijährigen Turnus die "August-Macke-Medaille". Dies hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 17. Dezember 2007 beschlossen.
Mit der Ehrung einer verdienstvollen Künstlerin oder eines verdienstvollen Künstlers der Region soll das Gesamtwerk gewürdigt werden. Der Preisträger, der durch eine Jury benannt wird, erhält neben der Medaille eine dreiwöchige Ausstellung in den Räumen des Künstlerforums, deren Kosten von der Stadt Bonn getragen werden.
Seit 1984 wird der Dorothea-von-Stetten-Kunstpreis im zweijährigen Rhythmus an Künstlerinnen und Künstler vergeben, die das 36. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, deren Werk jedoch schon interessante Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten aufweist. Die Kandidaten für den Dorothea-von-Stetten-Kunstpreis werden von unabhängigen Kunstsachverständigen vorgeschlagen. Eine Bewerbung ist nicht möglich. Ausgewählte Jurymitglieder, die keiner der vorgeschlagenen Gremien angehören dürfen, ermitteln den Preisträger. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
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Der im Jahr 1985 gegründete Bonner Kunstpreis für die Künstlerinnen und Künstler aus der Region wurde 2005 zuletzt ausgerichtet. Inzwischen ist er neu konzipiert worden und wird, an ein drei- bzw. sechsmonatiges internationales Atelierstipendium gekoppelt, erstmals für 2009 in dieser Form ausgeschrieben.
Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wird im Rhythmus von zwei Jahren vergeben. Aus dem Preisgeld wird der Unterhalt der Künstlerin oder des Künstlers am jeweiligen Stipendien-Ort bestritten.
Die Ergebnisse des Projektaufenthaltes sollen in eine Ausstellung einfließen, die im Jahr 2010 im Kunstmuseum Bonn stattfindet.
Das Peter Mertes Stipendium hat sich nach über 20jährigem Bestehen, zur festen Größe innerhalb der rheinischen Förderungslandschaft etabliert. Der Preis besteht aus einem monatlichen Zuschuss über ein Jahr und einer anschließenden Ausstellung mit Katalog. Er richtet sich ausdrücklich an junge Künstler. Die Peter Mertes Weinkellerei in der Person von Herrn und Frau Willkomm einerseits und der Bonner Kunstverein andererseits stemmen mit dem Preis gewissermaßen eine "Krisenzeit ". Der Preis soll den Künstlern helfen, in einer Zeit großer Unsicherheit, mehr Raum für ihre Arbeit zu schaffen. Preisträger waren u.a. Corinne Wasmuht, Jörg Sasse, Gregor Schneider und Gert und Uwe Tobias.
Das Peter Mertes Stipendium ist ein Vorschlagsstipendium, zu dem ausgewählte und jährlich wechselnde Fachleute einladen. Eine Initiativbewerbung ist nicht möglich.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend lobt alle drei Jahre den Gabriele-Münter-Preis an Frauen über 40 Jahre aus, der im Frauen Museum verliehen wird.
Im zweijährigen Rhythmus verleiht das Rheinische Landesmuseum Bonn/LVR in Erinnerung an den Bonner Künstler Leo Breuer den vom Landschaftsverband Rheinland mit 5.000 Euro dotierten Leo-Breuer-Förderpreis. Bewerben können sich zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler, deren Werk im Sinne von Leo Breuers Spätwerk einem konstruktiv-systematischen Ansatz verpflichtet ist.
AnsprechpartnerLetzte Aktualisierung: 22. Januar 2010