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21. September 2017



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Der Bundespräsident besuchte Bonner Institutionen


 

Leseförderung und Beethoven: Das sind zwei der Themen, denen sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei seinem Besuch in Bonn am Montag, 4. September, widmete. Zusammen mit seiner Frau Elke Büdenbender besuchte er zunächst das Haus der Bildung und anschließend das Beethovenhaus. Begleitet wurden die Gäste dabei von Oberbürgermeister Ashok Sridharan und seiner Frau Petra Fendel-Sridharan.

Im Haus der Bildung ließ sich der Bundespräsident zunächst über das Angebot der Stadtbibliothek informieren. Von Bibliotheksleiterin Helga Albrecht erfuhr das Staatsoberhaupt, wie sie vor allem Kindern und Jugendlichen Lust aufs Lesen machen will. Und überzeugte damit den Bundespräsidenten, der anschließend sagte: "Wer hier durch die Räume geht, sieht, wie viel Spaß Kinder und Jugendliche am Lesen haben."

Stadtbibliothek: Vorlesestunden und Bilderbuchkino
Volkshochschule: 50 Freiwillige bei der "Aktion Leselust"
Käpt’n Book: Seit 15 Jahren eine rheinische Erfolgsgeschichte
Literaturhaus: Neue Texte und Texte auf neue Weise
Beethoven-Haus: Beethoven als Wegbereiter in die Moderne

Stadtbibliothek: Vorlesestunden und Bilderbuchkino

Die Leseförderung ist seit jeher eine wesentliche Kernaufgabe von Bibliotheken. Mit zahlreichen professionellen Angeboten regen sie auf vielfache Art zum Lesen und zur Auseinandersetzung mit Texten an. Sie zielen darauf, Lesemotivation und -freude zu wecken, zu steigern und dauerhaft zu erhalten. Zu diesem Zweck bietet die Stadtbibliothek Bonn im Haus der Bildung und in ihren Zweigstellen regelmäßig Autorenlesungen, Bilderbuchkinos und Vorlesestunden an. Auch der alljährliche Sommerleseclub und zahlreiche Klassenführungen finden bei vielen Kindern und Jugendlichen Anklang.

Damit diese Motivation nicht abreißt, stellt die Stadtbibliothek einen aktuellen Bestand an Medien aller Art zur allgemeinen Information und Bildung sowie zur Unterhaltung bereit. Dabei erstrecken sich die Angebote zur Leseförderung zwar schwerpunktmäßig auf Kinder und Jugendliche, aber auch auf Erwachsene, insbesondere diejenigen, die Deutsch als Fremdsprache erlernen.

Zu den Internetseiten der Stadtbibliothek Bonn
URL: http://www.bonn.de/familie_gesellschaft_bildung_soziales/sta dtbibliothek/index.html?lang=de

Volkshochschule: 50 Freiwillige bei der "Aktion Leselust"

Auch die Volkshochschule, ebenfalls im Haus der Bildung angesiedelt, ist in Sachen Leseförderung aktiv, wie ihre Leiterin Dr. Ingrid Schöll ausführte. Seit 2006 gibt es die "Aktion Leselust". Rund 50 Lesepatinnen und Lesepaten stehen bereit, um in Bonner Kindergärten einmal wöchentlich vorzulesen. Sie wecken damit Interesse für Bücher und Lesen und fördern die sprachliche Entwicklung der Kinder. Viele von ihnen sind in Kindergärten mit einem hohen Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund tätig.

Einzelne Lesepaten sind schon seit zehn Jahren dabei. Die VHS bietet in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt auch regelmäßig Einstiegsseminare für neue Interessierte an. Danach vermittelt sie den Kontakt in die Kindergärten. Drei- bis viermal im Jahr lädt die VHS die aktiven Lesepatinnen und Lesepaten zum Erfahrungsaustausch und Fortbildungen ein.

Zur Homepage der Volkshochschule Bonn
URL: https://www.vhs-bonn.de/

Käpt’n Book: Seit 15 Jahren eine rheinische Erfolgsgeschichte

Im Großen Saal des Hauses der Bildung trafen die Gäste dann auf Käpt’n Book, dargestellt von Hanno Friedrich. Er brachte Kinder aus der Gemeinschaftshauptschule August-Macke-Schule, die aktiv am Leseclub teilnehmen, und des Amos-Comenius-Gymnasiums, die seit Jahren Veranstaltungen des Rheinischen Lesefests Käpt´n Book besuchen, mit dem Staatsoberhaupt ins Gespräch.

Das Rheinische Lesefest Käpt’n Book hat sich seit 2003 zum größten Literaturfest für Kinder und Jugendliche entwickelt. Innerhalb von zwei Wochen veranstaltet die Stadt Bonn jährlich im Herbst in Zusammenarbeit mit 25 anderen Kommunen/Kreisen circa 500 Veranstaltungen an mehr als 180 Orten in Bonn und der Region. Eingeladen sind jährlich etwa 50 Autorinnen und Autoren aus dem In- und Ausland. Ein Schwerpunkt lag in den vergangenen Jahren auf zweisprachigen Lesungen osteuropäischer Schriftstellerinnen und Schriftsteller.

Der Bundespräsident, dem die Leseförderung besonders am Herzen liegt, sagte nach der Begegnung mit den Kindern: "Ich freue mich, dass viele Kinder und Jugendliche trotz Smartphone und Tablet großes Interesse am Lesen und spannenden Geschichten haben. Ich habe bis heute den Spaß am Lesen auch behalten. Nach meiner Erfahrung ist das Lesen immer noch die beste Medizin gegen Dummheit und Verdummung. Dafür braucht man auch öffentliche Räume wie das Haus der Bildung. Zu dem großartigen Lese-Festival Käpt’n Book kommen innerhalb von zwei Wochen zehnmal so viele Kinder wie sonst in den Bibliotheken zu finden sind. Dieses Buch-Fest muss in ganz Deutschland bekannt gemacht werden."

Weitere Informationen zu Käpt´n Book
URL: http://www.bonn.de/tourismus_kultur_sport_freizeit/bonn_ist_ kultur/literatur/kaeptn-book/index.html?lang=de

Literaturhaus: Neue Texte und Texte auf neue Weise

Ebenfalls im Haus der Bildung untergebracht ist das Literaturhaus Bonn, dessen Vorsitzender Dr. David Eisermann an dem Besuchsprogramm teilnahm. Die Institution versteht sich als Ort der Begegnung mit Schriftstellern und Profis des Literaturbetriebs, als Ort der Vermittlung, der Lese- und Schreibförderung, der Beratung von Autoren, des Austauschs unter Lesenden und Schreibenden und als Ort, an dem neue Texte und Texte auf neue Weise vorgestellt werden.

Lob gab es vom Bundespräsidenten beim Verlassen des Hauses der Bildung: "Das ist eine großartige Einrichtung. Sie zeigt die Verantwortung der Stadt Bonn für die Bildung."

Beethoven-Haus: Beethoven als Wegbereiter in die Moderne

Vom Haus der Bildung ging es dann zu einer von Bonns Hauptattraktionen, dem Beethoven-Haus. Dort begrüßten Michael Kranz, der Vorstandsvorsitzenden des Vereins Beethoven-Haus, und Direktor Malte Boecker den Bundespräsidenten und Frau Büdenbendert. Bei einem Rundgang konnten sich die Gäste einen Eindruck von der national und international bedeutenden Kultureinrichtung verschaffen. Nach einer Führung durch das Museum zeigte Kustos Michael Ladenburger den Gästen herausragende Manuskripte aus der Sammlung des Beethoven-Hauses, die Beethovens Verhältnis zu Napoleon zum Gegenstand haben. Im Kammermusiksaal erlebte der Bundespräsident zum Abschluss ein kurzes Konzert. Der jordanische Pianist Karim Said, Mentee des Beethoven-Hauses, spielte die Fünfzehn Variationen mit einer Fuge für Klavier (Es-Dur) op. 35 von Beethoven. Boecker freute sich, dem Bundespräsidenten mit Beethovens Geburtshaus und seinen Sammlungen eines der Herzstücke der Beethovenstadt Bonn zeigen und Beethoven als Neuerer in der Musik und als Wegbereiter in die gesellschaftliche Moderne präsentieren zu können. Denn Beethoven gehöre zu den Quellen unserer freiheitlich demokratischen Kultur und zur Identität einer offenen Gesellschaft.

Zu den Internetseiten des Beethoven-Hauses
URL: http://www.beethoven-haus-bonn.de/sixcms/detail.php?template =portal_de

Letzte Aktualisierung: 8. September 2017




 


 

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