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Rathaus Hardtberg


 

Im Jahr 1905 wurde das heutige Rathaus Hardtberg als Verwaltungssitz für die ein Jahr zuvor gegründete "Bürgermeisterei Duisdorf" erbaut. 1906 ernannte der Oberpräsident den Polizeisekretär Otto Hauß vom königlichen Polizeipräsidium Köln zum ersten Bürgermeister. Während des Ersten Weltkrieges erlitt das Rathaus Duisdorf nur unwesentliche Schäden. Dann wurde es erst von den Engländer und nach ihrem Abzug von den Franzosen besetzt.

Der Duisdorfer Gemeinderat und sein Bürgermeister wurden 1933 von den Nationalsozialisten abgesetzt und die Verwaltung vom Amt Oedekoven übernommen. Bereits 1934 erfolgte die Zusammenlegung der Ämter Duisdorf und Oedekoven zum "Amt Duisdorf". Von hier wurden nun elf Gemeinden verwaltet.

Rathaus Hardtberg - Bild aus dem Jahre 1910 © Stadt Bonn
Bild aus dem Jahre 1910

Der Zweite Weltkrieg hinterließ wiederum kaum bauliche Schäden. Lediglich das schlanke Türmchen vom Dach des Hauses wurde zerstört und nicht wieder erneuert. Die damals cremefarbene Außenfassade und die Giebel im russischen Baustil führten wohl zum Spitznamen "Kreml" bei der Duisdorfer Bevölkerung.

Nach dem Krieg ernannte die Militärregierung Josef Eger zum ersten Bürgermeister. Die Gemeinderäte von Duisdorf und Lengsdorf beschlossen im Januar 1967 die Gründung der amtsfreien Gemeinde "Hardtberg". Durch die kommunale Neugliederung des Raumes Bonn 1969 erfolgte die Eingliederung Duisdorfs und Lengsdorfs in die Stadt Bonn. 1970 entstand der Stadtbezirk Hardtberg mit den Ortsteilen Duisdorf, Lengsdorf, Brüser Berg und Hardthöhe. Das Rathaus wurde zur Bezirksverwaltungsstelle. Erster Bezirksvorsteher war Heinz Keiser. Seit 2008 hat Petra Thorand das Amt der Bezirksbürgermeisterin inne.

1982 unter Denkmalschutz gestellt, soll das Duisdorfer Rathaus als bauliches Zeugnis an die Entstehung und Entwicklung der Gemeinde Duisdorf erinnern.

Die Ansiedlung von Ministerien und dem zur Folge rasanten Bevölkerungszuwachs nach der Wahl Bonns zur Bundeshauptstadt im Jahre 1949 führte im Rathaus Hardtberg zu Raumproblemen bei der bürgernahen Verwaltung. Anfang der 80er Jahre begannen die Überlegungen zur Erweiterung des Rathauses. Ende Oktober 1988 konnte der Anbau mit behindertengerechtem Zugang feierlich eingeweiht werden. Der Neubau wurde dem denkmalgeschützten Rathaus äußerlich angeglichen. Mit seinem hellen Anstrich bildet er eine harmonische Einheit.

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Letzte Aktualisierung: 16. Oktober 2014




 


 

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