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Burg Lede


 

Erste urkundliche Spuren der Vilicher Wasserburg, welche auch als "Schneckenburg" bezeichnet wurde, gehen bis in die Zeit um 1200 zurück. Der Name Burg "Lede" wurde um 1910 kreiert, als der damalige Besitzer, Hüttendirektor Otto Weinling, die Burg grundlegend umbauen ließ. Dabei wurde zusätzlich ein völlig neues und historisierendes Kutscher- und Pfortenhaus errichtet. Des weiteren wurde vom ehemaligen Vilicher Fronhof in Niederdollendorf das Rundbogentor aus dem Jahre 1200 als Haupteingangspforte verwendet. Der Name "Lede" bezieht sich auf die Bodenbeschaffenheit und leitet sich wahrscheinlich vom "Lehm" ab.

Ursprünglich war es ein romantisches Burghaus, mit einem für die Romanik charakteristischen Wohnturm. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus eine gotische Burganlage, welche um 1716 vom Vilicher Stift erworben wurde. Nach der Säkularisation (herauslösen aus dem kirchlichem Eigentum) wurde sie vom Bankier Herstatt erworben. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges diente sie dem späteren Außenminister Lord Carrington als Residenz im Auftrag der englischen Militärregierung. Die neuen Eigentümer, Burgherr Freiherr von Loe und seine Frau Susanne, haben seit ihren Bezug 1987 das Domizil fast vollständig runderneuert. Auch heute noch ist die Burg "Lede" eine Erweiterung des historischen Ortskerns von Vilich.


Letzte Aktualisierung: 17. April 2018




 


 

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