Bonn - Die Stadt

 

Sprungnavigation

Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Sprache und Service | Inhaltsbereich | Hauptnavigation | Hilfe | Suche | Seite drucken, Seite weiterempfehlen | spezielle Seitenfunktionen

Hilfe


Über folgende Tastenkominationen gelangen Sie zu den Hauptrubriken:

Zusätzlichen Service erhalten Sie über diese Tastenkombinationen:

Aktuelles Datum

17. Dezember 2018



Hauptnavigation



 

Ausstellung des Stadtarchivs zeigt, wie die Studenten nach Bonn kamen


06.12. 2018

BN - Zum Ausklang des Jubiläumsjahres "200 Jahre Universität Bonn" haben Oberbürgermeister Ashok Sridharan und Uni-Rektor Prof. Michael Hoch die Ausstellung "mit Lärmen und mit Prassen" des Stadtarchivs und der Stadthistorischen Bibliothek Bonns am Dienstagnachmittag, 6. Dezember 2018, im Haus an der Redoute eröffnet.

"Die Gründung der Universität Bonn im Jahre 1818 war zweifellos das beherrschende Ereignis der Bonner Stadtgeschichte bis zur Bestimmung zum Regierungssitz im Jahr 1949", so Oberbürgermeister Ashok Sridharan. Die Universität ist bis heute prägend für die Stadt. "Insbesondere das studentische Leben außerhalb der Universität hat für Bonn und seine Bürger erhebliche Veränderungen mit sich gebracht, das spiegelt sich auch im Titel 'mit Lärmen und mit Prassen' wieder", sagte Dr. Schloßmacher.

Inhalte der Ausstellung

Die Ausstellung beleuchtet einzelne Berührungspunkte zwischen Studenten und Stadtbevölkerung in den ersten hundert Jahren nach der Universitätsgründung und zeichnet anhand ausgewählter Beispiele den studentischen Alltag in der Stadt nach. Im Mittelpunkt stehen dabei bislang ungezeigte Werke aus der Grafischen Sammlung des Stadtarchivs. Sie beleuchten in großformatigen Semesterbildern das studentische Verbindungsleben innerhalb der Stadt und geben einen Einblick in die Rituale und Bräuche. Vor der Verbreitung der Fotografie dienten die Abbildungen der Studenten in Einzel- oder Gruppenporträts der Erinnerungen an die Studentenzeit.

An vielen Stellen entwickelten sich nach der Universitätsgründung neue Wirtschaftszweige. Studenten wurden zunächst willkommene Untermieter in den Häusern der Stadtbevölkerung, später ungeliebte Nachbarn in den Verbindungshäusern, und die örtliche Gastronomie konnte sich über regen Zulauf freuen. Bekannt wurde die Lindenwirtin Aennchen Schumacher in Godesberg, deren sogenannter "Godesberger Burgfriede" täglich mehrere hundert Studenten aller Couleurs vereinte. Darüber hinaus entstanden vermehrt Buchhandlungen, die oftmals auch Kunst vertrieben und Verlage, die sich nicht nur auf den akademischen Betrieb konzentrierten, sondern auch das gesammelte studentische Liedgut in Form der Kommersbücher veröffentlichten.

Das gemeinsame Leben in der Universitätsstadt verlief trotz dieser Entwicklungen nicht immer positiv. Nicht selten wurden die Anwohner rund um den Marktplatz um ihren Schlaf gebracht, denn „mit Lärmen und mit Prassen“ wurde der Marktplatz bei Nacht zum Schauplatz lautstarker studentischer Duelle.

Öffnungszeiten und Führungen:

Die Schau, die durch den Bonner Heimat- und Geschichtsverein unterstützt wird, ist bis zum 30. Dezember 2018 im Haus an der Redoute, Kurfürstenallee 1a, immer mittwochs bis sonntags von 14 bis 18 Uhr zu sehen sein. Öffentliche Führungen finden an den Freitagen, 14. und 28. Dezember 2018, um 15 Uhr statt. Weitere Gruppenführungen werden nach Vereinbarung angeboten. Zudem gibt es eine Begleitpublikation, die vor Ort und im Stadtarchiv im Stadthaus, Berliner Platz 2, erhältlich ist. Der Eintritt zur Ausstellung und den Führungen ist frei. Weitere Infos zum Stadtarchiv Bonn und der Stadthistorischen Bibliothek Bonn gibt es auf www.bonn.de/stadtarchiv und per E-Mail an stadtarchiv@bonn.de.




 


 

© 2003 - 2018 Stadt Bonn  Impressum

Seite drucken, Seite weiterempfehlen



zurück zur Sprungnavigation